Psyched By The 4-D-Witch (US-DVD)
Ein pickliger Moppelhippie namens Cindy hat noch niemals einen Orgasmus gehabt und vertreibt sich folgerichtig die Zeit mit satanistischen Ritualen, z.B. nackichtes Kerzenschwenken im Schlafzimmer. Als sie auf einmal Kontakt zu einer Hexe aus dem 17. Jahrhundert bekommt, ist sie zunächst verblüfft. Die Hexe offeriert ihr diverse sexuelle Erfahrungen in der 4. Dimension. Aber dann muß Cindy erfahren, daß die Hexe noch andere Pläne hat...
Wer mich kennt, der weiß um meine Vorliebe für abgründigen Schlonz. Auch diese Vorliebe kennt aber Grenzen, hinter denen nur noch wüstes Ödland wohnt, durch das auf hohlen Knochen gespielte Melodien längst untergegangener Zivilisationen durch die Luft wabern. PSYCHED BY THE 4-D-WITCH ist ein toller Titel, aber was sich dahinter verbirgt, überschreitet eindeutig die Grenze zum Tal des Todes. Dort, wo Filme aufhören, Filme zu sein. Die obige Kurzzusammenfassung des Inhalts ist eine gottgläubige Annäherung, die keinen Anspruch auf Korrektheit erhebt. Die Nulpen, die diesen Film zusammengestümpert haben, hielten es für eine gute Idee, mit einer Super-8-Kamera durch San Francisco zu laufen und aufs Geratewohl irgendwelche uninteressanten Leute und nur unwesentlich interessantere Enten und Erpel zu filmen. Dieses Material wird teilweise optisch verfremdet, wobei der „Regisseur“ Überblendungen am besten im Griff zu haben scheint. Manchmal läuft das Bild auch verkehrt herum, weil das topshmoov ist und ziemlich satanisch. Dazwischen gibt es zahlreiche Bildschnipsel mit einer tanzenden Dämonenfrau, die ausschaut, als habe Kenneth Anger einen Kindergeburtstag gefilmt – ein Eindruck, der von den Kaspermasken, die als Dämonenfratzen herhalten sollen, noch verstärkt wird. Die sexuellen Begegnungen sind kaum als solche zu erkennen, da der „Regisseur“ auch hier Bilder ohne einen Hauch von gestalterischem Geschick zusammengeknöpert hat. Zu erkennen ist immerhin, daß die Hauptdarstellerin ein Pickelproblem hat, das sich wohl tatsächlich nur durch satanische Einwirkung lösen ließe. Zu den Attraktionen, die ihr die Hexe offeriert, gehört auch eine Schulfreundin, die sich – so behauptet es der Erzähler – eine lebende Schlange in den After geschoben hat, mit der sie nach erfolgter Entfernung Fruchtbarkeitstänze ausführt. (Hat freilich nix mit dem zu tun, was man auf der Leinwand sieht - zum Glück!) Auch der "König der Sexvampire" ist wirklich prima und sieht aus wie ein unter Drogen gesetzter tschechischer Hausmeister mit schlimmen Zähnen. Auf dem Soundtrack wird das begleitet von debilem Gelalle, Tonsilbensalat, der entfernt an die Platte mit Sprachstudien geistig Zurückgebliebener erinnert, die ich mal gehört habe. Aufgrund der psychedelischen Farbenspiele – Tuschfarben, bunt angeleuchtete Lampenschirme etc. – würde sich der Film gut dafür eignen, ihn an die Rückwand einer Disco zu projizieren. (Oder einer öffentlichen Toilette.) Der Tonschnitt ist abenteuerlich und hackt andauernd die Erzählersätze ab – Dialoge gibt's eh keine –, und auch mit Mussorgsky und den anderen Klassikern, die rechtefrei auf der Tonspur verwendet werden, kennt man kein Padong. PSYCHED BY THE 4—D-WITCH ist ein vollwertiger Ersatz für die langweiligsten Drogen der Welt. Ersatzhalber kann man sich allerdings auch mit einem Holzhammer auf den Schädel kloppen. Das geht schneller und kostet nix.
Der liebe Onkel Doofie, der als Kind vom Nähtisch gefallen ist, hätte das auch nicht besser hinbekommen.
Ein pickliger Moppelhippie namens Cindy hat noch niemals einen Orgasmus gehabt und vertreibt sich folgerichtig die Zeit mit satanistischen Ritualen, z.B. nackichtes Kerzenschwenken im Schlafzimmer. Als sie auf einmal Kontakt zu einer Hexe aus dem 17. Jahrhundert bekommt, ist sie zunächst verblüfft. Die Hexe offeriert ihr diverse sexuelle Erfahrungen in der 4. Dimension. Aber dann muß Cindy erfahren, daß die Hexe noch andere Pläne hat...
Wer mich kennt, der weiß um meine Vorliebe für abgründigen Schlonz. Auch diese Vorliebe kennt aber Grenzen, hinter denen nur noch wüstes Ödland wohnt, durch das auf hohlen Knochen gespielte Melodien längst untergegangener Zivilisationen durch die Luft wabern. PSYCHED BY THE 4-D-WITCH ist ein toller Titel, aber was sich dahinter verbirgt, überschreitet eindeutig die Grenze zum Tal des Todes. Dort, wo Filme aufhören, Filme zu sein. Die obige Kurzzusammenfassung des Inhalts ist eine gottgläubige Annäherung, die keinen Anspruch auf Korrektheit erhebt. Die Nulpen, die diesen Film zusammengestümpert haben, hielten es für eine gute Idee, mit einer Super-8-Kamera durch San Francisco zu laufen und aufs Geratewohl irgendwelche uninteressanten Leute und nur unwesentlich interessantere Enten und Erpel zu filmen. Dieses Material wird teilweise optisch verfremdet, wobei der „Regisseur“ Überblendungen am besten im Griff zu haben scheint. Manchmal läuft das Bild auch verkehrt herum, weil das topshmoov ist und ziemlich satanisch. Dazwischen gibt es zahlreiche Bildschnipsel mit einer tanzenden Dämonenfrau, die ausschaut, als habe Kenneth Anger einen Kindergeburtstag gefilmt – ein Eindruck, der von den Kaspermasken, die als Dämonenfratzen herhalten sollen, noch verstärkt wird. Die sexuellen Begegnungen sind kaum als solche zu erkennen, da der „Regisseur“ auch hier Bilder ohne einen Hauch von gestalterischem Geschick zusammengeknöpert hat. Zu erkennen ist immerhin, daß die Hauptdarstellerin ein Pickelproblem hat, das sich wohl tatsächlich nur durch satanische Einwirkung lösen ließe. Zu den Attraktionen, die ihr die Hexe offeriert, gehört auch eine Schulfreundin, die sich – so behauptet es der Erzähler – eine lebende Schlange in den After geschoben hat, mit der sie nach erfolgter Entfernung Fruchtbarkeitstänze ausführt. (Hat freilich nix mit dem zu tun, was man auf der Leinwand sieht - zum Glück!) Auch der "König der Sexvampire" ist wirklich prima und sieht aus wie ein unter Drogen gesetzter tschechischer Hausmeister mit schlimmen Zähnen. Auf dem Soundtrack wird das begleitet von debilem Gelalle, Tonsilbensalat, der entfernt an die Platte mit Sprachstudien geistig Zurückgebliebener erinnert, die ich mal gehört habe. Aufgrund der psychedelischen Farbenspiele – Tuschfarben, bunt angeleuchtete Lampenschirme etc. – würde sich der Film gut dafür eignen, ihn an die Rückwand einer Disco zu projizieren. (Oder einer öffentlichen Toilette.) Der Tonschnitt ist abenteuerlich und hackt andauernd die Erzählersätze ab – Dialoge gibt's eh keine –, und auch mit Mussorgsky und den anderen Klassikern, die rechtefrei auf der Tonspur verwendet werden, kennt man kein Padong. PSYCHED BY THE 4—D-WITCH ist ein vollwertiger Ersatz für die langweiligsten Drogen der Welt. Ersatzhalber kann man sich allerdings auch mit einem Holzhammer auf den Schädel kloppen. Das geht schneller und kostet nix.
Der liebe Onkel Doofie, der als Kind vom Nähtisch gefallen ist, hätte das auch nicht besser hinbekommen.