
(OT: The Great American Girl Robbery | USA 1979 | Regie: Jeff Werner)
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Drei konkurrierende Cheerleader-Teams sind gemeinsam in einem Bus zu einem nationalen Wettbewerb unterwegs. Das Verhältnis unter den Konkurrentinnen ist vor allem von Misstrauen, Missgunst und Neid geprägt. Doch als der Bus entführt wird und die auf ein üppiges Lösegeld hoffenden Kidnapper die Mädchen an einen abgelegenen Ort verfrachten, müssen sich die drei Teams zusammenraufen, um ihren Peinigern wieder zu entkommen...
Schon ziemlich lange keinen lupenreinen US-Exploiter aus den 60er-80er Jahren mehr gesehen. Also mal wieder Exploitation-Zeit im Heimkino, nicht, dass es noch zu Entzugserscheinungen kommt. Cheerleaders' Wild Weekend ist eine Mischung aus Teensploitation und Thriller und dürfte eingefleischten Genreliebhabern durchaus munden. Die Story ist wieder mal eher zweitrangig, die Schauwerte passen, auf "political correctness" wird komplett gepfiffen und die ganze Atmosphäre des Streifens kann man ohne weiteres als richtig schön schmierig bezeichnen. Zeitweise kommt sogar ein kleines bisschen Spannung auf. Das ist schon mehr, als ich mir vor der Sichtung erwartet hätte. Äußerst nette 90 Minuten, die ich mit diesem kleinen Streifen verbringen durfte.
Also liebe Genreliebhaber, gebt euch nen Ruck und unterstützt Labels wie Scorpion Releasing, Code Red, Dark Sky, Synapse, Severin, Something Weird und Shout! Factory in den USA oder auch CMV, Anolis, Bildstörung und Subkultur in Deutschland und investiert ein paar Euro in die oft mit viel Liebe gemachten Veröffentlichungen. Man kann es solchen Labels gar nicht hoch genug anrechnen, dass sie auch solche kleinen, obskuren Filme für die Nachwelt erhalten und vor der kompletten Vergessenheit bewahren.
TRAILER:
Jeff Werner Kristine DeBell 1970er female nudity Teensploitation