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Camelback Cinema

Tommy The Cats filmische Sternstunden




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MR. DEEDS GOES TO TOWN (Frank Capra, 1936)



Den Film habe ich vor etwa 30 Jahren mal im Fernsehen gesehen. Deeds Plädoyer am Ende ist mir seither in Erinnerung geblieben und war der Antrieb, den Film nochmal zu sichten. Im Grunde genommen eine harmlose Komödie, die den arglosen Gutmenschen Longfellow Deeds, absolut liebenswürdig verkörpert von Gary Cooper, in den Mittelpunkt stellt, der sich aufgrund einer Millionen-Erbschaft genötigt sieht, sein friedliches Dörfchen Mandrake Falls zu verlassen und nach Manhattan zu ziehen.

Mr. Deeds goes to Town ist in seiner Schwarzweiß-Malerei so herrlich einfältig, wie es nur ein Capra-Film sein kann. Hier das ruhige, beschauliche Mandrake Falls mit seinen schrulligen, aber liebenswerten Einwohnern, dort die Hölle der Großstadt, mit der armen, arbeitslosen Bevölkerung auf der einen und den gierigen, nimmersatten Anwälten, Reportern und entfernten Verwandten des Verblichenen auf der anderen Seite. Und mitten drin der unbedarfte Mr. Deeds, der das viele Geld gar nicht will und in dem ganzen Wirrwarr beinahe auf der Strecke bleibt. Und so ganz nebenbei findet er die große Liebe seines Lebens, für die er sich quasi aufgespart hat. Unfassbar naiv, aber auch unbestreitbar schön. Typisch Capra eben.




Filmtagebuch von...

Tommy The Cat
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