

James-Bond-Serie #8: LIVE AND LET DIE (Guy Hamilton, 1973)
von Tommy The Cat ·
04 Oktober 2007
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Moores Debut als James Bond habe ich vor gefühlten 100 Jahren schon mal im Fernsehen gesehen. Nennenswerte Erinnerungen waren keine mehr vorhanden, obwohl mir die ein oder andere Szene bekannt vorkam.
Mir fiel auf, dass Moore im O-Ton wesentlich weniger nervt als synchronisiert. Ich habe die Moore-Bonds noch nie im Original gesehen, daher war diese Erfahrung für mich neu. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass Moore die Rolle ausgesprochen gut ausfüllt, wenn er sie auch etwas anders interpretiert als Connery und dieser nach wie vor der beste James Bond für mich bleibt. Im Gegensatz zu Bond Nr. 6, wo ich ständig dachte, wieviel besser diese oder jene Szene mit Connery statt Lazenby wäre, verschwendete ich hier keinen Gedanken an derartige Überlegungen sondern akzeptierte Moore einfach als neuen Bond-Darsteller (was bleibt mir auch anderes übrig?
)
Abgesehen vom Wechsel des Haupdarstellers macht Hamilton da weiter, wo er mit Diamonds are forever aufgehört hat, will sagen, der Humor verschafft sich zunehmend Raum in der Bond-Reihe. Moore bringt lockere Sprüche am laufenden Band und der dicke, aufgeblasene Sheriff ist ein echtes Highlight. Die Story ist ziemlich untypisch für Bond, und das nicht nur wegen des Voodoo-Zeugs (das mir nicht sonderlich gefallen hat), denn im Grunde genommen geht es „nur“ um einen größenwahnsinnigen Heroindealer, der den Fehler gemacht hat, ein paar von Bonds Kollegen ermorden zu lassen. Die erste Hälfte des Films bietet sehr wenig Action, aber das wird dann im zweiten Teil nachgeholt. Positiv zu erwähnen sind neben dem guten Titelsong und den wirklich tollen Locations vor allem die irre Verfolgungsjagd mit dem Doppeldeckerbus und die gesamte Sequenz in der Krokodilfarm. Das Bootsrennen ist natürlich auch klasse, aber meiner Meinung nach etwas zu lang geraten.
Insgesamt ein gelungener Einstieg für Roger Moore.
James Bond
Mir fiel auf, dass Moore im O-Ton wesentlich weniger nervt als synchronisiert. Ich habe die Moore-Bonds noch nie im Original gesehen, daher war diese Erfahrung für mich neu. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass Moore die Rolle ausgesprochen gut ausfüllt, wenn er sie auch etwas anders interpretiert als Connery und dieser nach wie vor der beste James Bond für mich bleibt. Im Gegensatz zu Bond Nr. 6, wo ich ständig dachte, wieviel besser diese oder jene Szene mit Connery statt Lazenby wäre, verschwendete ich hier keinen Gedanken an derartige Überlegungen sondern akzeptierte Moore einfach als neuen Bond-Darsteller (was bleibt mir auch anderes übrig?

Abgesehen vom Wechsel des Haupdarstellers macht Hamilton da weiter, wo er mit Diamonds are forever aufgehört hat, will sagen, der Humor verschafft sich zunehmend Raum in der Bond-Reihe. Moore bringt lockere Sprüche am laufenden Band und der dicke, aufgeblasene Sheriff ist ein echtes Highlight. Die Story ist ziemlich untypisch für Bond, und das nicht nur wegen des Voodoo-Zeugs (das mir nicht sonderlich gefallen hat), denn im Grunde genommen geht es „nur“ um einen größenwahnsinnigen Heroindealer, der den Fehler gemacht hat, ein paar von Bonds Kollegen ermorden zu lassen. Die erste Hälfte des Films bietet sehr wenig Action, aber das wird dann im zweiten Teil nachgeholt. Positiv zu erwähnen sind neben dem guten Titelsong und den wirklich tollen Locations vor allem die irre Verfolgungsjagd mit dem Doppeldeckerbus und die gesamte Sequenz in der Krokodilfarm. Das Bootsrennen ist natürlich auch klasse, aber meiner Meinung nach etwas zu lang geraten.
Insgesamt ein gelungener Einstieg für Roger Moore.
James Bond