Dies war meine dritte Sichtung des Streifens und wie jedesmal ärgere ich mich über die zahlreichen Unzulänglichkeiten und Ungereimtheiten insbesondere der Story. Überhaupt ist das einzig Außergewöhnliche an Der Name der Rose das Setting in einem mittelalterlichen Kloster. Die Story ist dünn und unglaubwürdig, das Handeln der beteiligten Figuren unlogisch und teilweise schlicht nicht nachvollziehbar. Vor allem frage ich mich, warum Jorge das Buch nicht einfach vernichtet hat, wenn er es für so gefährlich hält, dass es den Fortbestand der Menschheit bedrohen könnte. Das wäre jedenfalls einfacher gewesen als es mühevoll versteckt zu halten, seine Seiten mit Gift zu präparieren, auf dass jeder sterben möge, der es berührt, und den Tod mehrerer Glaubensgenossen inklusive einer Untersuchung der katholischen Kirche in Kauf zu nehmen. Zudem stößt mir das hollywood-typische Ende mit dem Angriff der Armen auf den Inquisitor und der Befreiung der Bettlerin sauer auf.
Die Atmosphäre hingegen ist gut gelungen, die Ausstattung hervorragend und auch der Großteil der Darsteller weiß zu überzeugen. Viel mehr war aus der dämlichen Story vermutlich nicht zu machen.
Die Atmosphäre hingegen ist gut gelungen, die Ausstattung hervorragend und auch der Großteil der Darsteller weiß zu überzeugen. Viel mehr war aus der dämlichen Story vermutlich nicht zu machen.