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The Diarrhoea Diary





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Universal Soldier: Day of Reckoning



USA 2012, Regie: John Hyams

Du wachst auf. Deine kleine Tochter steht in der Schlafzimmertür, sagt: “Da sind Monster in der Küche!”
Du stehst auf. Willst der Kleinen einen Gefallen tun und sie überzeugen, daß es so etwas wie Monster nicht gibt. Gehst in die Küche. Da stehen drei Männer mit Sturmhauben und Eisenstangen. Sie polieren dir die Fresse. Lassen dich aber erstmal leben, damit du mitansehen kannst, wie einer von denen deine Frau und deine Tochter per Kopfschuß exekutiert. Du fällst in ein Koma, für 9 Monate. Alles, an was du dich danach erinnerst, sind diese letzten fünf Minuten deines Lebens....

Du wirst reingezogen in diese hoffnungslose und schmutzige Welt, kannst aber freilich nach 10 Minuten rausgehen, wenn sie dir nicht gefällt. Bleibst du sitzen, fühlst du dich in 2D wie in 3D wie von einem Panzer überrollt. Das ist ein Actionfilm. Das ist kein Actionfilm. Das ist das Gegenmittel gegen den beliebigen, auf Klischees reduzierten Event-Movie, der das Publikum bei jedem Kopfschuss johlen lässt. Das hier ist hart. Richtig hart. Hier johlt keiner. Hier gibt es nur Tod und Zerstörung, kompromisslos und detailliert dargestellt. Es ist nicht schön, aber überwältigend.

FFF



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