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Meine Reise durch die unendlichen Weiten der Filmgeschichte





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Top Secret (1984)



Top Secret (1984)

Der amerikanische Rockstar Nick Rivers (Val Kilmer in seinem Filmdebüt) soll ein Konzert in der DDR geben, wird jedoch in eine haarsträubende Spionageaffäre verwickelt, durch die er u. a. auf Omar Sharif und Peter Cushing trifft ...

Und Jim Abrahams, u. a. verantwortlich für "Die nackte Kanone", hat diesen Spaß 1983 auf die Leinwand gebracht. Ein ganz besonderes Filmvergnügen, speziell die Szene mit der Kuh zählt zum Witzigsten, was ich jemals gesehen habe. Irgendwie schade, dass der Film neben "Die nackte Kanone" und "Die verrückte Reise ..." eher untergegangen ist, denn der ist mindestens genauso lustig. Wirklich sehr zu empfehlen.




Ich verstehe auch nicht so recht, warum dieser Film derart untergegangen ist. Er ist mindestens genauso lustig wie ZAZ-Klassiker.

Der Film ist (neben Val Kilmer) noch aus einer anderen Perspektive her interessant. Ich weiß nicht, ob das intendiert ist und wenn ja, warum - aber er zeigt sich vollkommen resistent gegen jede Lebensrealität des Ortes, den er vorgeblich zeigen will. Die DDR wirkt wie ein armes, kleines Hinterhofamerika, jedes Zeichen verweist auf die USA. Das stört nicht wirklich in einer Komödie, aber interessant ist, daß man in einer Komödie toleriert, was man einem Drama vorhalten würde.
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Der Film ist untergegangen? Ja ja, interessant. Ist mein Liebling aus der Ecke...
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Naja, es ist nicht unbedingt der bekannteste ZAZ-Film ...

und ein interessantes Detail des Film ist auch, dass die DDR-Uniformen sehr stark den Nazi-Uniformen ähneln. Echt ein starker Film mit irrwitzigen Ideen. Die Saloonschlägerei unter Wasser vergaß ich vorhin zu erwähnen.
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Man bietet an, was als Anknüpfungspunkt fungieren kann. Nazi-Uniformen waren bestimmt leicht im Fundus zu bekommen. Interessant ist doch die Frage, ob sich die Macher das fremde Land nicht anders vorstellen konnten oder ob sie dieses Mittel bewußt eingesetzt haben als Form der Parodie. In Casino Royale zum Beispiel wird die Parodie mit der Expressionismusszene überdeutlich gemacht, so daß es klar wird, die Fremdheit ist gewollt. Aber hier? Ich weiß es nicht.
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Ich weiß es auch nicht, aber ich tippe auf eine gewollte Form der Parodie, da es im Film ja vor filmgeschichtlichen Anspielungen nur so wimmelt.
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The Critic sagte am 19. Februar 2010, 13:28:

[...] Er ist mindestens genauso lustig wie ZAZ-Klassiker[...]

Und das Beste: Er ist sogar ein ZAZ-Klassiker!
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Als Klassiker würde ich nur Filme bezeichnen, die einer breiteren Masse geläufig sind. Aber auch müßig, sich darüber zu unterhalten.
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Mich würde schon interesieren, woher ihr (Critic und Rolando) den Eindruck gewonnen habt, dass der Film keiner breiten Masse geläufig ist? Diese Feststellung muss ja auf irgendetwas beruhen, was euch begegnete.
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Mitte der Neunziger gab es eine Wiederveröffentlichung in Berliner Kinos. Keiner meiner Freunde, darunter wirklich kulturinteressierte Leute, kannte den Film, er hatte nur Aufmerksamkeit erregt, weil ein großes Stadtmagazin ihm eine Sonderstellung einräumte.
Heute ist das nicht anders, in meiner Umgebung kennt den niemand, im Gegensatz meinethalben zur Naked Gun Reihe.
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Also ich würde schon auch Filme abseits einer breiteren Masse als Klassiker bezeichnen.
Jedenfalls ist "Top Secret" den Menschen in meiner Umgebung auch kein Begriff.
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