Sindbad, Herr der Sieben Meere (1989)
Ein Film von Enzo G. Castellari, auch wenn Enzo laut eigenen Angaben an diesem Film praktisch kaum beteiligt war, da das meiste von seinem Regieassistenten verbrochen wurde und er mit dem Resultat alles andere als zufrieden war.
Kann ich gut verstehen, denn im Vergleich mit Enzos restlichem filmischen Schaffen fällt der hier wirklich stark ab, hat aber durchaus einen gewissen Trash-Unterhaltungswert. In Italien gedreht, aber produziert wurde der ganze Spaß von den amerikanischen Cannon Studios, die ja damals für so ziemlich jede filmische Schandtat zu haben waren.
Sinbad wird gemimt von Lou Ferrigno, einem damals einigermaßen populären amerikanischen Bodybuilder, welcher auch als TV-“Hulk” zu einer gewissen Bekanntheit gelangte. Großer Schauspieler ist er allerdings keiner, aber er spielt so schlecht, dass es irgendwie schon wieder gut ist. Seine Mimik ist wirklich hochgradig amüsant.
Und bewährte Gesichter wie John Steiner und Enzos Bruder Ennio Girolami sind auch einmal mehr mit dabei. Und auch noch der israelische Mime Yehuda Efroni, welcher in den 80er-Jahren von “Eis am Stiel 6” über “Delta Force” bis zu “American Ninja 3” so ziemlich jeden Cannon-Unfug mit seiner Anwesenheit bereichert hat.
Also insgesamt kein Höhepunkt im Schaffen von Enzo G. Castellari, kein Höhepunkt im Oeuvre der Cannon Studios, aber dennoch einigermaßen unterhaltsam. Dass so etwas bei uns tatsächlich mal im Kino war ...
Ein Film von Enzo G. Castellari, auch wenn Enzo laut eigenen Angaben an diesem Film praktisch kaum beteiligt war, da das meiste von seinem Regieassistenten verbrochen wurde und er mit dem Resultat alles andere als zufrieden war.
Kann ich gut verstehen, denn im Vergleich mit Enzos restlichem filmischen Schaffen fällt der hier wirklich stark ab, hat aber durchaus einen gewissen Trash-Unterhaltungswert. In Italien gedreht, aber produziert wurde der ganze Spaß von den amerikanischen Cannon Studios, die ja damals für so ziemlich jede filmische Schandtat zu haben waren.
Sinbad wird gemimt von Lou Ferrigno, einem damals einigermaßen populären amerikanischen Bodybuilder, welcher auch als TV-“Hulk” zu einer gewissen Bekanntheit gelangte. Großer Schauspieler ist er allerdings keiner, aber er spielt so schlecht, dass es irgendwie schon wieder gut ist. Seine Mimik ist wirklich hochgradig amüsant.
Und bewährte Gesichter wie John Steiner und Enzos Bruder Ennio Girolami sind auch einmal mehr mit dabei. Und auch noch der israelische Mime Yehuda Efroni, welcher in den 80er-Jahren von “Eis am Stiel 6” über “Delta Force” bis zu “American Ninja 3” so ziemlich jeden Cannon-Unfug mit seiner Anwesenheit bereichert hat.
Also insgesamt kein Höhepunkt im Schaffen von Enzo G. Castellari, kein Höhepunkt im Oeuvre der Cannon Studios, aber dennoch einigermaßen unterhaltsam. Dass so etwas bei uns tatsächlich mal im Kino war ...
Zitat
War es nicht, zumindest bei uns nicht. Der Film ist, wenn ich mich recht erinnere, damals fürs Kino angekündigt worden, kam dann aber doch gleich auf Video heraus. Letztlich hast du mit deinem Schlusskommentar aber trotzdem nicht Unrecht, denn Fragasos "Sieben glorreiche Gladiatoren" sowie die beiden "Herkules"-Heuler, die Cozzi mit Ferrigno gemacht hat, liefen tatsächlich noch auf unseren Leinwänden, sozusagen als späte Nachgeburten der Barbarenwelle. Ach, was würde ich die gern nochmal sehen