Gut, nun habe ich die letzten beiden Folgen doch noch nachgeschoben, um dem Treiben möglichst bald ein Ende zu setzen. Ich kann nicht sagen, dass ich nicht froh bin, dass LAIN nun zu Ende ist. Zwar visuell weiterhin überzeugend mit wahnsinnigen Bildern, aber eine seltsame Story, die in ihrer Wirrheit wohl einzig in einer Anime-Serie oder allenfalls noch in einem überambitionierten JRPG, das nur als Import erhältlich ist, ein Zuhause finden könnte.
Nun ist es also doch nicht Lain allein, die ihren Ursprung in der 'Wired' gefunden hat, sondern alle Menschen, nur: Die wissen das nicht. Oder? Ich räume ein, die letzten Folgen kaum in einem Sinnzusammenhang packen zu können. LAIN scheint narrative Komplexität mit möglichst starker Häufung möglichst undurchsichtiger Nebenhandlunsgsstränge zu verwechseln. Dennoch, ich werde unfair: Den Filmen David Lynchs vielleicht doch nicht völlig unähnlich (mein TWIN PEAKS-Kommentar im letzten Eintrag vielleicht doch nicht völlig nutzlos), mag das ein oder andere erst retrospektiv Sinn ergeben, mit dem Wissen um die Konzeption des Serienablaufs im Hinterkopf. So, als singuläres Ereignis, erscheint mir insbesondere der Schlusskniff, Lain mal eben aus dem kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft zu löschen und die Handlung praktisch von vorne beginnen zu lassen, ein wenig billig.
Irgendwann nochmal. Meine Freundin wird mit meiner Einschätzung von LAIN nicht zufrieden sein.
Nun ist es also doch nicht Lain allein, die ihren Ursprung in der 'Wired' gefunden hat, sondern alle Menschen, nur: Die wissen das nicht. Oder? Ich räume ein, die letzten Folgen kaum in einem Sinnzusammenhang packen zu können. LAIN scheint narrative Komplexität mit möglichst starker Häufung möglichst undurchsichtiger Nebenhandlunsgsstränge zu verwechseln. Dennoch, ich werde unfair: Den Filmen David Lynchs vielleicht doch nicht völlig unähnlich (mein TWIN PEAKS-Kommentar im letzten Eintrag vielleicht doch nicht völlig nutzlos), mag das ein oder andere erst retrospektiv Sinn ergeben, mit dem Wissen um die Konzeption des Serienablaufs im Hinterkopf. So, als singuläres Ereignis, erscheint mir insbesondere der Schlusskniff, Lain mal eben aus dem kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft zu löschen und die Handlung praktisch von vorne beginnen zu lassen, ein wenig billig.
Irgendwann nochmal. Meine Freundin wird mit meiner Einschätzung von LAIN nicht zufrieden sein.