

BUTCH & SUNDANCE: THE EARLY DAYS (Richard Lester/USA 1979)
von Funxton ·
31 Dezember 2010
Aufrufe: 1.058
"Guilty as hell - free as a bird!"
Butch & Sundance: The Early Days ~ USA 1979
Directed By: Richard Lester
Wie die beiden berühmten Gauner Butch Cassidy (Tom Berenger) und Sundance Kid (William Katt) in jungen Jahren Bekanntschaft schließen, gemeinsam durch Dick und Dünn gehen, sich gegenseitig das Leben retten und ihren ersten kühnen Eisenbahnüberfall im Angesicht größter Gefahr meistern.
Für das stets augenzwinkernde Kino des Richard Lester ist das Sujet um die zwei mit losem Mundwerk und losem Finger ausgestatteten Wildwest-Banditen ja eigentlich ein ideales. Bei genauerem Nachdenken hätte auch das große "Original" von George Roy Hill sicher die inszenatorischen Sensoren Lesters gereizt. Nun, zehn Jahre später kam er immerhin dazu, dieses kleine Prequel auf den Weg zu bringen, dass manche Reminiszenzen an Hills Version bereithält (u.a. ist hier wiederum Jeff Corey als Sheriff Bledsoe zu sehen) und dieses angemessen hofiert, ohne es auf simple Art zu kopieren. Die physiognomische Ähnlichkeit von Berenger und Katt mit Newman und Redford wirkt verblüffend, wenn sie auch schmerzlich bewusst machen, welch ungeheure auratische Präsenz die beiden großen Vorbilder ihren Figuren einst verliehen haben. Aber wie erwähnt ging es Lester wohl kaum um eine plumpe Reprise. Vielmehr erzählt er ein paar fluffige Anekdoten um zwei junge Taugenichtse, die ihre Kriminalität für mindestens ebenso ehrbar halten wie das Schusterhandwerk und ihr Leben entsprechend sorglos gestalten. Und da sind wir dann doch wieder beim Anknüpfpunkt, oder, um es in Cassidys und Kids Jargon zu sagen, bei der "Kopplung" zwischen beiden Filmen angelangt.
7/10
Richard Lester Wyoming period piece Historie
Butch & Sundance: The Early Days ~ USA 1979
Directed By: Richard Lester
Wie die beiden berühmten Gauner Butch Cassidy (Tom Berenger) und Sundance Kid (William Katt) in jungen Jahren Bekanntschaft schließen, gemeinsam durch Dick und Dünn gehen, sich gegenseitig das Leben retten und ihren ersten kühnen Eisenbahnüberfall im Angesicht größter Gefahr meistern.
Für das stets augenzwinkernde Kino des Richard Lester ist das Sujet um die zwei mit losem Mundwerk und losem Finger ausgestatteten Wildwest-Banditen ja eigentlich ein ideales. Bei genauerem Nachdenken hätte auch das große "Original" von George Roy Hill sicher die inszenatorischen Sensoren Lesters gereizt. Nun, zehn Jahre später kam er immerhin dazu, dieses kleine Prequel auf den Weg zu bringen, dass manche Reminiszenzen an Hills Version bereithält (u.a. ist hier wiederum Jeff Corey als Sheriff Bledsoe zu sehen) und dieses angemessen hofiert, ohne es auf simple Art zu kopieren. Die physiognomische Ähnlichkeit von Berenger und Katt mit Newman und Redford wirkt verblüffend, wenn sie auch schmerzlich bewusst machen, welch ungeheure auratische Präsenz die beiden großen Vorbilder ihren Figuren einst verliehen haben. Aber wie erwähnt ging es Lester wohl kaum um eine plumpe Reprise. Vielmehr erzählt er ein paar fluffige Anekdoten um zwei junge Taugenichtse, die ihre Kriminalität für mindestens ebenso ehrbar halten wie das Schusterhandwerk und ihr Leben entsprechend sorglos gestalten. Und da sind wir dann doch wieder beim Anknüpfpunkt, oder, um es in Cassidys und Kids Jargon zu sagen, bei der "Kopplung" zwischen beiden Filmen angelangt.
7/10
Richard Lester Wyoming period piece Historie