

HALLOWEEN: RESURRECTION (Rick Rosenthal/USA 2002)
von Funxton ·
30 Januar 2011
Kategorie:
Horror
Aufrufe: 945
"I can't help myself. I am distracting."
Halloween: Resurrection ~ USA 2002
Directed By: Rick Rosenthal
Nachdem Michael Myers (Brad Loree) seine Schwester (Jamie Lee Curtis) endlich in den Tod getrieben hat, zieht er sich in sein Heim in Haddonfield zurück. Nach neuen Opfern braucht er allerdings nicht Ausschau zu halten, die kommen nämlich zu ihm - frei Haus sozusagen. Der windige Internet-Unternehmer Freddie Harris (Busta Rhymes) und seine Freundin Nora (Tyra Banks) veranstalten nämlich eine Netz-Reality-Show im Myers-Haus, die darin besteht, dass sechs Studenten (Bianca Kajlich, Sean Patrick Thomas, Daisy McCrackin, Katee Sackhoff, Luke Kirby, Thomas Ian Nicholas) mit Kameras verkabelt werden und nächtens durch den entsprechend präparierten Altbau tapern sollen. Niemand weiß jedoch, dass der Eigentümer persönlich daheim ist...
Sagenhaft dummdreister Abschluss der alten "Halloween"-Reihe, der als Irritationsgipfel und Krönung seines eigenen, versagenden Konzepts einen wirklich fürchterlich chargierenden Busta Rhymes vorschützt. Jede einzelne Szene mit dem bereits in seiner Hauptberufung als Rapper kaum erträglichen Herrn gerät zum Mini-Desaster und macht den ohnehin bereits redundanten Film erst richtig übel. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht mal schlecht: Mit dem Regisseur Rick Rosenthal konnte immerhin ein Serienveteran zurückgewonnen werden und die anfängliche Eliminierung von Laurie Strode wäre Anlass gewesen für das Öffnen eines neuen Kapitels in der per definitionem unendlichen Myers-Vita. Doch statt einen ehrlichen, gutgebauten Slasher auf die Beine zu stellen, begaben sich die Autoren auf das gefährliche Stolperfeld der Bedeutungsschwere und mussten eine Mediensatire daraus machen. Dass diese keineswegs konsequent ausgebaut wird, sondern bloß Alibi-Funktion besitzt, ist angesichts der sonstigen Faux-pas des so gut wie keine sympathische Minute aufweisenden Films nur folgerichtig. Einzig die fast bemüht erscheinende Tatsache, dass der zur reinen Staffage verkommene Michael Myers ab und zu auftaucht und seinem Handwerk nachgeht, bewahrt "Halloween: Resurrection" noch so gerade eben vor dem Mülleimer. Oder den Mülleimer vor ihm, ganz nach Fasson.
3/10
Halloween Rick Rosenthal Slasher Internet Sequel Michael Myers Splatter Satire
Halloween: Resurrection ~ USA 2002
Directed By: Rick Rosenthal
Nachdem Michael Myers (Brad Loree) seine Schwester (Jamie Lee Curtis) endlich in den Tod getrieben hat, zieht er sich in sein Heim in Haddonfield zurück. Nach neuen Opfern braucht er allerdings nicht Ausschau zu halten, die kommen nämlich zu ihm - frei Haus sozusagen. Der windige Internet-Unternehmer Freddie Harris (Busta Rhymes) und seine Freundin Nora (Tyra Banks) veranstalten nämlich eine Netz-Reality-Show im Myers-Haus, die darin besteht, dass sechs Studenten (Bianca Kajlich, Sean Patrick Thomas, Daisy McCrackin, Katee Sackhoff, Luke Kirby, Thomas Ian Nicholas) mit Kameras verkabelt werden und nächtens durch den entsprechend präparierten Altbau tapern sollen. Niemand weiß jedoch, dass der Eigentümer persönlich daheim ist...
Sagenhaft dummdreister Abschluss der alten "Halloween"-Reihe, der als Irritationsgipfel und Krönung seines eigenen, versagenden Konzepts einen wirklich fürchterlich chargierenden Busta Rhymes vorschützt. Jede einzelne Szene mit dem bereits in seiner Hauptberufung als Rapper kaum erträglichen Herrn gerät zum Mini-Desaster und macht den ohnehin bereits redundanten Film erst richtig übel. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht mal schlecht: Mit dem Regisseur Rick Rosenthal konnte immerhin ein Serienveteran zurückgewonnen werden und die anfängliche Eliminierung von Laurie Strode wäre Anlass gewesen für das Öffnen eines neuen Kapitels in der per definitionem unendlichen Myers-Vita. Doch statt einen ehrlichen, gutgebauten Slasher auf die Beine zu stellen, begaben sich die Autoren auf das gefährliche Stolperfeld der Bedeutungsschwere und mussten eine Mediensatire daraus machen. Dass diese keineswegs konsequent ausgebaut wird, sondern bloß Alibi-Funktion besitzt, ist angesichts der sonstigen Faux-pas des so gut wie keine sympathische Minute aufweisenden Films nur folgerichtig. Einzig die fast bemüht erscheinende Tatsache, dass der zur reinen Staffage verkommene Michael Myers ab und zu auftaucht und seinem Handwerk nachgeht, bewahrt "Halloween: Resurrection" noch so gerade eben vor dem Mülleimer. Oder den Mülleimer vor ihm, ganz nach Fasson.
3/10
Halloween Rick Rosenthal Slasher Internet Sequel Michael Myers Splatter Satire