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In meinem Herzen haben viele Filme Platz 2.0





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BOOK OF BLOOD (John Harrison/UK 2009)



"The dead have highways."

Book Of Blood ~ UK 2009
Directed By: John Harrison

Die selbst mit PSI-Kräften ausgestattete Parapsychologin Mary Florescu (Sophie Ward) will die Spukaktivitäten in einem Edinburher Wohnhaus mit hochbrisanter Geschichte erforschen. Ihr Student Simon (Jonas Armstrong), der offenbar ebenfalls über paranormale Fähigkeiten verfügt und auch Marys erotisches Interesse weckt, soll ihr dabei helfen. Zwar ist Simon, wie sich bald herausstellt, bloß ein Schwindler; das ist dem Haus und seinen geisterhaften Besuchern aber egal. Simon wird zum lebenden "Buch des Blutes".

Mit "Book Of Blood" habe ich endlich alle bisherigen neueren Clive-Barker-Adaptionen, in die durchweg der emsige Anthony DiBlasi als Produzent oder sogar Regisseur involviert ist, gesehen. Alle zeichnen sie sich durch eine spürbare Liebe zum Werk Barkers sowie eine fast schon empathische Fähigkeit aus, die Wortwelten des Meisters ohne atmosphärische Verluste in Bilderwelten transponieren zu können. "Book Of Blood" bedient sich zwar diverser traditioneller Mittel des klassischen und neueren Geisterbahnkinos; es gilt jedoch zu bedenken, dass die Vorlage(n) zum Entstehungszeitpunkt des Films bereits rund 25 Jahre auf dem Buckel hatte(n) und im Laufe der Jahre selbst ein Inspirationsmedium geworden ist (sind). Harrisons Film zeichnet sich aus durch eine gepflegte, stimmungsvolle Inszenierung, die selten die Grenzen zum grellen Effekterausch überschreitet und sich eher als in der altehrwürdigen Tradition distinguierten britischen Genrekinos verhaftet begreift.

7/10

John Harrison Clive Barker Anthony DiBlasi Edinburgh Schottland Haus Geister



Filmtagebuch von...

Funxton

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