

FRIDAY THE 13TH PART VII: THE NEW BLOOD (John Carl Buechler/USA 1988)
von Funxton ·
09 Juni 2012
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"Okay, you big hunk of a man, come and get me!"
Friday The 13th Part VII: The New Blood (Freitag der 13. - Jason im Blutrausch) ~ USA 1988
Directed By: John Carl Buechler
Die telekinetisch begabte Tina (Lar Park-Lincoln) leidet unter einem schweren Schuldkomplex, weil sie einst als kleines Mädchen der Ertrinkungstod ihres Vaters (John Otrin) im Crystal Lake verursachte. Am Ausgangsort ihres Traumas soll Tina nun eine Konfrontationstherapie mithilfe des Psychologen Dr. Crews (Terry Kiser) absolvieren. Im Nachbarhaus ist zugleich eine Clique Jugendlicher zu Gast, die eine Überraschungsparty feiern wollen. Als Tina eines Nachts in heller Aufregung mittels ihrer Kräfte versehentlich den im See gefangenen Jason (Kane Hodder) befreit, lässt die zu erwartende Metzelserie sich nicht lange bitten.
Von den genuin selbstreflexiven Ansätzen der Vorgänger hielt John Carl Buechler offenbar nur wenig und führte die "Friday"-Reihe wieder zu einem ernsteren Habitus zurück. Da der arme Tommy Jarvis wahrscheinlich das einzig Richtige getan und nach seiner letzten Konfrontation mit Jason das Weite gesucht hatte, musste nun ein neuer Duellant bzw. eine neue Duellantin her, die man mittels der Figur der über Psychokinese-Kräfte verfügende und Jason damit ebenbürtige Tina Shepherd ins Bild setzte. Die Gute liefert dem mittlerweile noch übler verunstalteten und von den Fischchen angenagten Zombie-Terminator einen veritablen Zweikampf - freilich erst, nachdem dieser sich wieder zur Genüge und auf kreativste Art (ständig zaubert Jason neue Mordwerkzeuge aus dem Hut, pardon, der Maske, und niemand weiß, woher) durch die Reihen der blöden, geilen und wiederum kiffenden Teenager geschlachtet hat. So ist denn auch der lange Showdown einer der spannendsten der Serie geworden.
"The New Blood" ist in Fankreisen dafür berühmt und berüchtigt, neben Teil 2 unter allen "Friday"-Filmen derjenige zu sein, der am meisten MPAA-Federn lassen musste. Tatsächlich beließ man vom blutigen Treiben Jasons zwangsweise so wenig Detailliertheiten im fertigen Film, dass die letztlich freigegebene Fassung sogar in Deutschland ungeschoren die FSK passieren konnte, was im Rahmen der "Friday"-Reihe schon eine kleine Besonderheit darstellte. Zuvor war diese Ehre nur dem allerersten Film und dem dritten, beschlagnahmten Part zuteil geworden. Ich erinnere mich auch noch an die für den Laien etwas "schwierig" gestaltete Videoauswertung der Filme. CIC, die Paramount und Universal unter einem Dach vereinte, hatte es sich damals zur Angewohnheit gemacht, diverse TV-Reihen noch vor ihrer deutschen Ausstrahlung in die Videotheken zu stellen, so dass dann eine ganze Reihe "Airwolf", "Stark Trek TNG" oder "Miami Vice" in den Regalen beieinander stand. Die fast schon seriell inszenierten "Friday"-Filme wurden damals ebenso stiefmütterlich vermarktet wie o.g. Fernsehserien, in Hamburg synchronisiert und auch äußerlich dem Reihenschema angepasst. Da war es für meine in den Achtzehner-Bereich hinterm Vorhang vorgeschickte, gebeutelte Mama immer besonders schwer, ihrem Filius auch wirklich den richtigen Anhänger vom Häkchen zu fischen. Dies führte zu diversen, mehr oder minder unfreiwilligen Doppel- und Dreifachausleihen und -Betrachtungen. Nur eine kleine Anekdote am Rande.
6/10
John Carl Buechler Jason Voorhees Sequel Splatter Slasher PSI
Friday The 13th Part VII: The New Blood (Freitag der 13. - Jason im Blutrausch) ~ USA 1988
Directed By: John Carl Buechler
Die telekinetisch begabte Tina (Lar Park-Lincoln) leidet unter einem schweren Schuldkomplex, weil sie einst als kleines Mädchen der Ertrinkungstod ihres Vaters (John Otrin) im Crystal Lake verursachte. Am Ausgangsort ihres Traumas soll Tina nun eine Konfrontationstherapie mithilfe des Psychologen Dr. Crews (Terry Kiser) absolvieren. Im Nachbarhaus ist zugleich eine Clique Jugendlicher zu Gast, die eine Überraschungsparty feiern wollen. Als Tina eines Nachts in heller Aufregung mittels ihrer Kräfte versehentlich den im See gefangenen Jason (Kane Hodder) befreit, lässt die zu erwartende Metzelserie sich nicht lange bitten.
Von den genuin selbstreflexiven Ansätzen der Vorgänger hielt John Carl Buechler offenbar nur wenig und führte die "Friday"-Reihe wieder zu einem ernsteren Habitus zurück. Da der arme Tommy Jarvis wahrscheinlich das einzig Richtige getan und nach seiner letzten Konfrontation mit Jason das Weite gesucht hatte, musste nun ein neuer Duellant bzw. eine neue Duellantin her, die man mittels der Figur der über Psychokinese-Kräfte verfügende und Jason damit ebenbürtige Tina Shepherd ins Bild setzte. Die Gute liefert dem mittlerweile noch übler verunstalteten und von den Fischchen angenagten Zombie-Terminator einen veritablen Zweikampf - freilich erst, nachdem dieser sich wieder zur Genüge und auf kreativste Art (ständig zaubert Jason neue Mordwerkzeuge aus dem Hut, pardon, der Maske, und niemand weiß, woher) durch die Reihen der blöden, geilen und wiederum kiffenden Teenager geschlachtet hat. So ist denn auch der lange Showdown einer der spannendsten der Serie geworden.
"The New Blood" ist in Fankreisen dafür berühmt und berüchtigt, neben Teil 2 unter allen "Friday"-Filmen derjenige zu sein, der am meisten MPAA-Federn lassen musste. Tatsächlich beließ man vom blutigen Treiben Jasons zwangsweise so wenig Detailliertheiten im fertigen Film, dass die letztlich freigegebene Fassung sogar in Deutschland ungeschoren die FSK passieren konnte, was im Rahmen der "Friday"-Reihe schon eine kleine Besonderheit darstellte. Zuvor war diese Ehre nur dem allerersten Film und dem dritten, beschlagnahmten Part zuteil geworden. Ich erinnere mich auch noch an die für den Laien etwas "schwierig" gestaltete Videoauswertung der Filme. CIC, die Paramount und Universal unter einem Dach vereinte, hatte es sich damals zur Angewohnheit gemacht, diverse TV-Reihen noch vor ihrer deutschen Ausstrahlung in die Videotheken zu stellen, so dass dann eine ganze Reihe "Airwolf", "Stark Trek TNG" oder "Miami Vice" in den Regalen beieinander stand. Die fast schon seriell inszenierten "Friday"-Filme wurden damals ebenso stiefmütterlich vermarktet wie o.g. Fernsehserien, in Hamburg synchronisiert und auch äußerlich dem Reihenschema angepasst. Da war es für meine in den Achtzehner-Bereich hinterm Vorhang vorgeschickte, gebeutelte Mama immer besonders schwer, ihrem Filius auch wirklich den richtigen Anhänger vom Häkchen zu fischen. Dies führte zu diversen, mehr oder minder unfreiwilligen Doppel- und Dreifachausleihen und -Betrachtungen. Nur eine kleine Anekdote am Rande.
6/10
John Carl Buechler Jason Voorhees Sequel Splatter Slasher PSI