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Erstickt die Flamme.... - Filmforen.de - Seite 11

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Erstickt die Flamme....


332 Antworten in diesem Thema

#301 bateman23

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Geschrieben 18. März 2009, 17:55

zu Jiang Hu:

Zitat

Hier erinnert er auch oft an die Filme von Wong Kar-wai

Sollte mich mal dazu bewegen meine seit 5 Jahren ungesehen Korea DVD in den Spieler zu schieben....
PS: Deine Reviews machen sowieso wieder Lust auf Asia-Kost. danke dafür

#302 Sabotage

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Geschrieben 19. März 2009, 11:46

Beitrag anzeigenbateman23 sagte am 18.03.2009, 18:55:

zu Jiang Hu:

Zitat

Hier erinnert er auch oft an die Filme von Wong Kar-wai

Sollte mich mal dazu bewegen meine seit 5 Jahren ungesehen Korea DVD in den Spieler zu schieben....
PS: Deine Reviews machen sowieso wieder Lust auf Asia-Kost. danke dafür


Nichts zu danken, freut mich das zu hören :cheers: .

Und zu Jiang Hu, sei da lieber etwas vorsichtig. Ich habe immer Angst das Leute wegen mir einen Film sehen der ihnen nicht gefällt :D. Der Vergleich mit Wong Kar-wai bezog sich wirklich nur auf einige optischen Ähnlichkeiten und Einstellungen. Jiang Hu hat nicht wirklich die Klasse von einem der WKW-Filme, trotzdem ist er aber sehenswert :D.

#303 A Tramp

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Geschrieben 29. April 2009, 22:34

Zitat

Es wundert mich übrigens jetzt nicht mehr das Tarantino sich hier eher distanziert hat, für das Weichei ist ein solcher Film wohl ne Nummer zu groß.
Ich denke, das hat andere Gründe. Das "Weichei" hat nebenbei bemerkt das originale Drehbuch geschrieben. Die Änderungen die daran vorgenommen wurden, waren aber ziemlich gravierend, so dass Tarantinos Name gestrichen wurde oder er ihn streichen ließ, ich weiß es nicht genau.
Ein großer Unterschied ist glaube ich, dass Tarantino vorhatte, die Geschichte vorwiegend aus der Sicht des Journalisten Wayne Gale zu erzählen. Ich habe das Drehbuch vor vielen Jahren mal gelesen und den Film auch schon ein paar Mal gesehen, ich kann aber nicht mehr aus dem Stegreif die Unterschiede aufzählen.
Viele Szenen und Dialoge sind bestimmt identisch, der Ton des Films wäre wohl bei Tarantino etwas anders ausgefallen. Welche Szenen Tarantino geschnitten hätte, werden wir auch nicht erfahren, aber die Gerichtsszene mit Ashley Judd sowie die Szene mit den Hun Brüdern sind im originalen Drehbuch auch enthalten (im Film ja nicht mehr). An die Indianer und diese Sitcom Einlage mit Mallorys Eltern kann ich mich jedoch nicht erinnern.

#304 Sabotage

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Geschrieben 30. April 2009, 11:40

Beitrag anzeigenA Tramp sagte am 29.04.2009, 23:34:

Zitat

Es wundert mich übrigens jetzt nicht mehr das Tarantino sich hier eher distanziert hat, für das Weichei ist ein solcher Film wohl ne Nummer zu groß.
Ich denke, das hat andere Gründe. Das "Weichei" hat nebenbei bemerkt das originale Drehbuch geschrieben. Die Änderungen die daran vorgenommen wurden, waren aber ziemlich gravierend, so dass Tarantinos Name gestrichen wurde oder er ihn streichen ließ, ich weiß es nicht genau.
Ein großer Unterschied ist glaube ich, dass Tarantino vorhatte, die Geschichte vorwiegend aus der Sicht des Journalisten Wayne Gale zu erzählen. Ich habe das Drehbuch vor vielen Jahren mal gelesen und den Film auch schon ein paar Mal gesehen, ich kann aber nicht mehr aus dem Stegreif die Unterschiede aufzählen.
Viele Szenen und Dialoge sind bestimmt identisch, der Ton des Films wäre wohl bei Tarantino etwas anders ausgefallen. Welche Szenen Tarantino geschnitten hätte, werden wir auch nicht erfahren, aber die Gerichtsszene mit Ashley Judd sowie die Szene mit den Hun Brüdern sind im originalen Drehbuch auch enthalten (im Film ja nicht mehr). An die Indianer und diese Sitcom Einlage mit Mallorys Eltern kann ich mich jedoch nicht erinnern.

Hi,

Vielen Dank für die Erläuterung, ich wusste das Tarantino ein Problem mit dem Drehbuch hatte aber nicht in welcher Hinsicht. Mein Kommentar hat sich auch eher darauf bezogen das ich nicht glaube das Tarantino so einen Film drehen würde. Mag seine Fime ja auch aber sowas hat er bis jetzt noch nicht abgeliefert und ich weis auch nicht ob ich ihm das zutraue. Trotzdem, sind ja auch zwei unterschiedliche Leute.

Bearbeitet von Sabotage, 30. April 2009, 11:43.


#305 A Tramp

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Geschrieben 30. April 2009, 16:14

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 30.04.2009, 12:40:

ich wusste das Tarantino ein Problem mit dem Drehbuch hatte aber nicht in welcher Hinsicht. Mein Kommentar hat sich auch eher darauf bezogen das ich nicht glaube das Tarantino so einen Film drehen würde. Mag seine Fime ja auch aber sowas hat er bis jetzt noch nicht abgeliefert und ich weis auch nicht ob ich ihm das zutraue. Trotzdem, sind ja auch zwei unterschiedliche Leute.
Wo genau er ein Problem hatte, weiß ich auch nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass Tarantino "so einen Film" auch drehen würde, gerade weil er - und da muss ich jetzt etwas präzisieren - am Drehbuch mitgewirkt hat. Natürlich bringt es nichts zu diskutieren, wie seine Version wohl ausgesehen hätte. Das ist mir ehrlich gesagt auch herzlich egal.
Meine Bemerkung war ja gar nicht wertend, ich wollte für niemanden Partei ergreifen. Ich mag nicht alle Filme von Tarantino, halte von Stones NBK aber auch nicht mehr soviel, wie bei der ersten Sichtung.

#306 Sabotage

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Geschrieben 30. April 2009, 16:50

Beitrag anzeigenA Tramp sagte am 30.04.2009, 17:14:

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 30.04.2009, 12:40:

ich wusste das Tarantino ein Problem mit dem Drehbuch hatte aber nicht in welcher Hinsicht. Mein Kommentar hat sich auch eher darauf bezogen das ich nicht glaube das Tarantino so einen Film drehen würde. Mag seine Fime ja auch aber sowas hat er bis jetzt noch nicht abgeliefert und ich weis auch nicht ob ich ihm das zutraue. Trotzdem, sind ja auch zwei unterschiedliche Leute.
Wo genau er ein Problem hatte, weiß ich auch nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass Tarantino "so einen Film" auch drehen würde, gerade weil er - und da muss ich jetzt etwas präzisieren - am Drehbuch mitgewirkt hat. Natürlich bringt es nichts zu diskutieren, wie seine Version wohl ausgesehen hätte. Das ist mir ehrlich gesagt auch herzlich egal.
Meine Bemerkung war ja gar nicht wertend, ich wollte für niemanden Partei ergreifen. Ich mag nicht alle Filme von Tarantino, halte von Stones NBK aber auch nicht mehr soviel, wie bei der ersten Sichtung.

Ja, mir ist es auch relativ egal wie seine Version ausgesehen hätte :D. Kein Problem, ich hab dein Posting auch nicht als wertend verstanden, ich wollte halt nur deutlich machen das ich beide jetzt auch nicht zu viel miteinander vergleichen will.
Wegen NBK, ich finde den Film in vieler Hinsicht beeindruckend aber größtenteils halt von der Machart her, mein Liebling von Stone ist bis jetzt weiterhin "JFK". Bin mal gespannt ob sich das noch mal ändert, steht ja noch einiges an und ich freu mich auch schon drauf.

ps: Um noch mal auf Tarantino zu kommen, seine bisherigen Filme wirkten auf mich durchgehend als "oberflächliche" Unterhaltung und deshalb denke ich halt das er den Film so nicht gedreht hätte bzw. einen solchen Film nicht drehen würde. Mal sehen was in Zukunft noch so von ihm kommt!

nochmal ps: Liegt "True Romance" nicht das gleiche Drehbuch zugrunde? Oder verwechsel ich da Irgendwas?. Jedenfalls würde ich mir eine Tarantino-Version eher wie "True Romance" vorstellen, auch ein netter Film.

Bearbeitet von Sabotage, 30. April 2009, 17:07.


#307 Bastro

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Geschrieben 30. April 2009, 19:56

Oh, das hätte mich schon interessiert, wenn es diesen Film zusätzlich in einer Tarantino-Version gegeben hätte. Vor allem mit der perspektivischen Verschiebung auf den Journalisten hin, wie Tramp das angesprochen hat. :)
Außerdem halte ich seine Filme überhaupt nicht für oberflächlich, siehe hoolios Eintrag zu DEATH PROOF, der das alles kongenial bündelt. Ich halte es sowieso für eine besondere Leistung, tiefsinnige Filme wie federleicht machen zu können. Gerade bei ihm kommt es imho darauf an, was man tatsächlich sieht und wahrnimmt, wenn man die Augen aufmacht. Anders ausgedrückt: es ist eine Qualität, wenn ein Film verschiedene Formen der Rezeption zuläßt.

#308 A Tramp

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Geschrieben 30. April 2009, 21:40

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 20:56:

Oh, das hätte mich schon interessiert, wenn es diesen Film zusätzlich in einer Tarantino-Version gegeben hätte. Vor allem mit der perspektivischen Verschiebung auf den Journalisten hin, wie Tramp das angesprochen hat. :)
Außerdem halte ich seine Filme überhaupt nicht für oberflächlich, siehe hoolios Eintrag zu DEATH PROOF, der das alles kongenial bündelt. Ich halte es sowieso für eine besondere Leistung, tiefsinnige Filme wie federleicht machen zu können.
Natürlich hätte mich der Film interessiert, sonst hätte ich das Drehbuch gar nicht erst gelesen. Da es ihn aber nun mal nicht gibt und geben wird, halte ich Spekulationen bzw. Diskussionen, wie der Film ausgesehen hätte, ob er besser oder schlechter geworden wäre, für überflüssig.
Eine Vorstellung kann man sich ja aufgrund des Drehbuchs machen und die habe ich mir damals selbstverständlich schon gemacht.
Die Änderungen am Drehbuch und wie sie die Geschichte beeinflussen, über all das hab ich mir auch mal Gedanken gemacht. Das ist nur schon recht lange her und leider nicht mehr wirklich präsent. Im englischen Wikipedia-Eintrag wird etwas näher auf diese Geschichte eingegangen. Ich habe das Buch momentan leider nicht zur Hand, sonst hätte ich da einfach mal ein bisschen drin geblättert.

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 20:56:

Anders ausgedrückt: es ist eine Qualität, wenn ein Film verschiedene Formen der Rezeption zuläßt.
Da stimme ich zu, wenngleich ich manchmal erst mit der Nase drauf gestoßen werden musste.

zu "True Romance": Ja, das habe ich auch gelesen. Ich mag "True Romance" immer noch sehr gerne. Der ist auch in den Nebenrollen super besetzt. Wenn ich da nur an James Gandolfini denke.

#309 Bastro

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Geschrieben 30. April 2009, 22:11

Beitrag anzeigenA Tramp sagte am 30.04.2009, 22:40:

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 20:56:

Oh, das hätte mich schon interessiert, wenn es diesen Film zusätzlich in einer Tarantino-Version gegeben hätte. Vor allem mit der perspektivischen Verschiebung auf den Journalisten hin, wie Tramp das angesprochen hat. :)
Außerdem halte ich seine Filme überhaupt nicht für oberflächlich, siehe hoolios Eintrag zu DEATH PROOF, der das alles kongenial bündelt. Ich halte es sowieso für eine besondere Leistung, tiefsinnige Filme wie federleicht machen zu können.
Natürlich hätte mich der Film interessiert, sonst hätte ich das Drehbuch gar nicht erst gelesen. Da es ihn aber nun mal nicht gibt und geben wird, halte ich Spekulationen bzw. Diskussionen, wie der Film ausgesehen hätte, ob er besser oder schlechter geworden wäre, für überflüssig.
Da stimme ich vollkommen mit dir überein! Mein Dazwischenfunken war auch eher an Sabotage gerichtet, wollte dir nicht ans Bein pinkeln. :cheers:

Zitat

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 20:56:

Anders ausgedrückt: es ist eine Qualität, wenn ein Film verschiedene Formen der Rezeption zuläßt.
Da stimme ich zu, wenngleich ich manchmal erst mit der Nase drauf gestoßen werden musste.

zu "True Romance": Ja, das habe ich auch gelesen. Ich mag "True Romance" immer noch sehr gerne. Der ist auch in den Nebenrollen super besetzt. Wenn ich da nur an James Gandolfini denke.

Ich mochte TR damals enorm, aber: lange nicht mehr gesehen. Aber ich steh auch auf Gary Oldman, der adelt mir beinah jeden Film. An den Gandolfini kann ich mich gar nicht mehr erinnern :( . Er ist mir -ehrlicherweise- auch erst so richtig seit SOPRANOS ins Bewußtsein getreten.

#310 A Tramp

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Geschrieben 30. April 2009, 22:31

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 23:11:

Da stimme ich vollkommen mit dir überein! Mein Dazwischenfunken war auch eher an Sabotage gerichtet, wollte dir nicht ans Bein pinkeln. :cheers:
Hatte ich auch nicht so aufgefasst.

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 23:11:

Ich mochte TR damals enorm, aber: lange nicht mehr gesehen. Aber ich steh auch auf Gary Oldman, der adelt mir beinah jeden Film. An den Gandolfini kann ich mich gar nicht mehr erinnern :( . Er ist mir -ehrlicherweise- auch erst so richtig seit SOPRANOS ins Bewußtsein getreten.
Klar, Gary Oldman hat da auch ne schöne Rolle. Ich kann mich noch an den Dialog mit Christian Slater erinnern, wo er die Lampe hin und her schwingt und dann zu ihm sagt: "You know what we got here? Motherfuckin' Charlie Bronson. Mr.Majestyk?"
Toll fand ich auch den Dialog zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken. Patricia Arquette ist in dem Film sehr liebenswert.
Gandolfini ist derjenige, der Alabama im Hotelzimmer verprügelt. Ich muss gestehen, dass mir Gandolfinin auch erst seit den Sopranos richtig ins Bewußtsein getreten ist, da aber so richtig. Die Stimme würde ich jetzt wohl sofort wieder erkennen, wenn ich sie irgendwo hörte.

#311 Sabotage

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Geschrieben 01. Mai 2009, 04:38

Beitrag anzeigenBastro sagte am 30.04.2009, 20:56:

Oh, das hätte mich schon interessiert, wenn es diesen Film zusätzlich in einer Tarantino-Version gegeben hätte. Vor allem mit der perspektivischen Verschiebung auf den Journalisten hin, wie Tramp das angesprochen hat. :)
Außerdem halte ich seine Filme überhaupt nicht für oberflächlich, siehe hoolios Eintrag zu DEATH PROOF, der das alles kongenial bündelt. Ich halte es sowieso für eine besondere Leistung, tiefsinnige Filme wie federleicht machen zu können. Gerade bei ihm kommt es imho darauf an, was man tatsächlich sieht und wahrnimmt, wenn man die Augen aufmacht. Anders ausgedrückt: es ist eine Qualität, wenn ein Film verschiedene Formen der Rezeption zuläßt.

Hi,

Ich habe Hoolio's Eintrag mal wieder gelesen, ich sag mal so, was sensationell neues wird mir dadurch aber auch nicht klar. Ich hatte bei Tarantino bis her nie das Gefühl das sich abseits der Unterhaltung noch viel befindet. Es kann sein das ich die Augen noch nicht weit genug offen hatte aber als mehr als erstklassige Unterhaltung hab ich seine Film bisher nicht gesehen. Trotzdem würde ich sagen das erstklassige Unterhaltung zu erschaffen vielleicht schwieriger ist als einen tiefsinnigen Film zu drehen. Wenn man beides vermengen kann, umso besser. Wie gesagt, das wurde mir bei Tarantino nicht so deutlich aber vielleicht seh ich das in Zukunft etwas anders.
Ich gebe auch zu das es nicht besonders schwer ist bei Oliver Stone eine "Aussage" usw. zu finden, er ist bekanntlich nicht gerade der Subtilste :D. Das beweißt aber mal wieder wie unterschiedlich man alles auffassen kann, ich erinnere mich da z.b an Kingsley Zissou's Eintrag zu "Wanted", z.B. ganz weit entfernt von meiner Sicht auf den Film.

Bearbeitet von Sabotage, 01. Mai 2009, 04:41.


#312 Bastro

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Geschrieben 01. Mai 2009, 08:50

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 01.05.2009, 05:38:

Ich habe Hoolio's Eintrag mal wieder gelesen, ich sag mal so, was sensationell neues wird mir dadurch aber auch nicht klar. Ich hatte bei Tarantino bis her nie das Gefühl das sich abseits der Unterhaltung noch viel befindet. Es kann sein das ich die Augen noch nicht weit genug offen hatte aber als mehr als erstklassige Unterhaltung hab ich seine Film bisher nicht gesehen. Trotzdem würde ich sagen das erstklassige Unterhaltung zu erschaffen vielleicht schwieriger ist als einen tiefsinnigen Film zu drehen. Wenn man beides vermengen kann, umso besser. Wie gesagt, das wurde mir bei Tarantino nicht so deutlich aber vielleicht seh ich das in Zukunft etwas anders.
Hi,
ich will dir deine Sicht ja nicht nehmen. Möglicherweise lasse ich mich zu schnell begeistern, oder bin mit "weniger" zufrieden als du, und daß DEATH PROOF anscheinend unterschiedlich wahrgenommen wird wissen wir ja, wenn man die Diskussionen hier im Forum verfolgt hat. Was dem einen meisterlich erscheint, ist dem andern schnöder Schnurres. Womit man wieder bei der Bewertungsproblematik landet, bzw. den Kriterien. Dieses Faß muß man ja jetzt nicht aufmachen, nur - ich wollte den Tarantino ein wenig verteidigen. Denn gerade dessen Filme scheinen mir prädestiniert dafür zu sein, als bloßes Entertainment "abgetan" zu werden, vielleicht weil sie so viel Oberflächen bieten, und das war's dann.


Zitat

Ich gebe auch zu das es nicht besonders schwer ist bei Oliver Stone eine "Aussage" usw. zu finden, er ist bekanntlich nicht gerade der Subtilste :D. Das beweißt aber mal wieder wie unterschiedlich man alles auffassen kann, ich erinnere mich da z.b an Kingsley Zissou's Eintrag zu "Wanted", z.B. ganz weit entfernt von meiner Sicht auf den Film.

WANTED ist super, da gibt es keine Diskussion! :doc: :D

#313 Sabotage

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Geschrieben 01. Mai 2009, 09:25

Zitat

Hi,
ich will dir deine Sicht ja nicht nehmen. Möglicherweise lasse ich mich zu schnell begeistern, oder bin mit "weniger" zufrieden als du, und daß DEATH PROOF anscheinend unterschiedlich wahrgenommen wird wissen wir ja, wenn man die Diskussionen hier im Forum verfolgt hat. Was dem einen meisterlich erscheint, ist dem andern schnöder Schnurres. Womit man wieder bei der Bewertungsproblematik landet, bzw. den Kriterien. Dieses Faß muß man ja jetzt nicht aufmachen, nur - ich wollte den Tarantino ein wenig verteidigen. Denn gerade dessen Filme scheinen mir prädestiniert dafür zu sein, als bloßes Entertainment "abgetan" zu werden, vielleicht weil sie so viel Oberflächen bieten, und das war's dann.

Ich weis, hab das auch nicht so aufgefasst :).
Ich will ja auch niemandem seine Sicht nehmen und muss auch noch betonen das ich Tarantino sehr schätze, der Spruch mit dem Weichei war ja auch nicht so ernst gemeint. Ich sehe Tarantino sowieso in einer eigenen Qualitätsliga, das ist etwas das er auf jeden Fall geschafft hat, nur habe ich seine Filme bisher vordergründig als Unterhaltung gesehen aber nicht in einem negativen Sinn.



Zitat

WANTED ist super, da gibt es keine Diskussion! :doc: :D

"Wanted" fand ich übrigens auch sehr unterhaltsam, war aber anhand des erwähnten Postings doch sehr überrascht was es in dem Film noch alles so zu sehen gibt.

#314 bekay

    will in die High Society

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Geschrieben 12. Juni 2009, 14:59

Zu deinem Bollywood-Run kann ich dir nur gratulieren - und dabei geht es mir nicht so sehr um die Filme, sondern allgemein um deine Begeisterungsfähigkeit und deinen "Abarbeitungswillen". :cheers: Das müsste mir mal passieren.

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#315 Sabotage

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Geschrieben 12. Juni 2009, 15:08

Beitrag anzeigenbekay sagte am 12.06.2009, 15:59:

Zu deinem Bollywood-Run kann ich dir nur gratulieren - und dabei geht es mir nicht so sehr um die Filme, sondern allgemein um deine Begeisterungsfähigkeit und deinen "Abarbeitungswillen". :cheers: Das müsste mir mal passieren.


Vielen Dank :cheers:

Ich bin auch froh darüber diesen Schritt getan zu haben und das ich wieder etwas entdeckt habe das mir gefällt, ich bin im Moment wirklich sehr begeistert von Bollywood und hoffe auch das dies noch lange anhält. Ist seit langem mal wieder etwas das mich brennend interessiert.
Was den Abarbeitungswillen angeht, wenn mich etwas wirklich begeistert ist das bei mir immer leicht und fast schon mit Sucht zu vergleichen :D .

Bearbeitet von Sabotage, 12. Juni 2009, 15:10.


#316 hoolio21

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Geschrieben 28. Juli 2009, 16:52

Als vor einiger Zeit die ersten Bollywoodfilme auf den deutschen Markt drängten, habe ich herzlich gelacht und dem Hype ein baldiges Ende prophezeit. Weil ich nicht geglaubt habe, daß die Asia-Filmgemeinde auf diese Art konfektionierter Massenschnulzenproduktion abfahren würde. Die standen doch alle auf Action, Gangstergeballer, Kampfsport, Schwertkampfgemetzel oder Schulmädchenhorror. Und davon gibt's in Bollywood verdammt wenig. Außerdem hatte sich in den 90ern ja auch niemand (Ausnahmen bestätigen die Regel) für chinesische oder japanische Liebesfilme, Musicals oder Romantikkomödien interessiert.

Als die Bollywoodfilme dann trotzdem liefen, nicht mehr weggingen und immer neue dazu kamen (ich habe praktisch alle gesehen, die in D heraus kamen, for that matter), habe ich mir die fromme Legende zurecht geschreinert, daß diese Filme nicht von Asia-Cineasten, sondern von kleinen Mädchen und unter denen besonders solchen mit Migrationshintergrund konsumiert würden. Wg. Prinzessinnen-Eskapismus und dezenten Frivolitäten und Formationstänzchen und so.

Und jetzt kommst du mit deinem Chow Yun-fat Avatar und besprichst hier einen Bollywoodfilm nach dem anderen.

Man lernt nicht aus. Mach das bitte schön weiter, auf diese Weise rekapitulier auch ich sie alle noch einmal. Und weißt du was? Du bist nicht allein. Ich hab sie inzwischen auch lieb gewonnen.

Bearbeitet von hoolio21, 28. Juli 2009, 18:41.

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#317 Funxton

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Geschrieben 28. Juli 2009, 17:57

Beitrag anzeigenhoolio21 sagte am 28.07.2009, 17:52:

Als die Bollywoodfilme dann trotzdem liefen, nicht mehr weggingen und immer neue dazu kamen (ich habe praktisch alle gesehen, die D heraus kamen, for that matter), habe ich mir die fromme Legende zurecht geschreinert, daß diese Filme nicht von Asia-Cineasten, sondern von kleinen Mädchen und unter denen besonders solchen mit Migrationshintergrund konsumiert würden. Wg. Prinzessinnen-Eskapismus und dezenten Frivolitäten und Formationstänzchen und so.

So legendär ist diese Legende gar nicht... ;)

#318 Sabotage

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Geschrieben 29. Juli 2009, 11:19

Beitrag anzeigenhoolio21 sagte am 28.07.2009, 17:52:

Als vor einiger Zeit die ersten Bollywoodfilme auf den deutschen Markt drängten, habe ich herzlich gelacht und dem Hype ein baldiges Ende prophezeit. Weil ich nicht geglaubt habe, daß die Asia-Filmgemeinde auf diese Art konfektionierter Massenschnulzenproduktion abfahren würde. Die standen doch alle auf Action, Gangstergeballer, Kampfsport, Schwertkampfgemetzel oder Schulmädchenhorror. Und davon gibt's in Bollywood verdammt wenig. Außerdem hatte sich in den 90ern ja auch niemand (Ausnahmen bestätigen die Regel) für chinesische oder japanische Liebesfilme, Musicals oder Romantikkomödien interessiert.

Als die Bollywoodfilme dann trotzdem liefen, nicht mehr weggingen und immer neue dazu kamen (ich habe praktisch alle gesehen, die in D heraus kamen, for that matter), habe ich mir die fromme Legende zurecht geschreinert, daß diese Filme nicht von Asia-Cineasten, sondern von kleinen Mädchen und unter denen besonders solchen mit Migrationshintergrund konsumiert würden. Wg. Prinzessinnen-Eskapismus und dezenten Frivolitäten und Formationstänzchen und so.

Und jetzt kommst du mit deinem Chow Yun-fat Avatar und besprichst hier einen Bollywoodfilm nach dem anderen.

Man lernt nicht aus. Mach das bitte schön weiter, auf diese Weise rekapitulier auch ich sie alle noch einmal. Und weißt du was? Du bist nicht allein. Ich hab sie inzwischen auch lieb gewonnen.


Hi,

Erst mal danke für die netten Worte :cheers:

Ich muss sagen das ich von dem anfänglichen Hype gar nicht so wahnsinnig viel mitbekommen habe. Es liefen zwar öfter Filme auf RTL 2 und in den Läden standen plötzlich DVDs, ich hab mir aber nichts Großes dabei gedacht. Ich glaube mittlerweile ist der Hype auch wieder deutlich abgeklungen, es ist zwar ne riesige Fan-Gemeinde gewachsen aber all das Interesse ist glaube ich nicht mehr ganz so euphorisch wie zu Beginn. Auch ich hatte Anfangs kein Interesse daran, hätte mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich getraut mir überhaupt sowas anzusehen, wegen Angst um Männlichkeit und Sorgen was andere von einem halten könnten :D. Naja, damals hab ich noch so empfunden, mittlerweile ist mit das aber alles sowas von egal. Trotzdem hat es immer noch lange gedauert bis ich dazu gefunden habe. Hatte auch immer schon ne Schwäche für asiatische Liebesfilme und Kitsch usw., obwohl Bollywood da ja wieder ein ganz eigenes Universum ist. Bis vor ein paar Jahren hätte ich noch versucht solche Filme zu verteidigen, aber auch das ist mir mittlerweile egal, es gibt in Indien genauso viele gute und sehenswerte Filme wie überall sonst, nur vielleicht auch noch mehr Mist als sonstwo. Gut, die Genres sind vielleicht nicht ganz so breit gefächert aber auch hier gibt es denk ich genug Alternativen zu den "üblichen" Kommerz-Filmen. Die Inder ticken ja auch ein wenig anders :D.

(auch @Funxton:)Was deine Theorie angeht so glaube ich auch das die gar nicht mal so weit hergeholt ist :D. Ich bezweifele nämlich auch das derzeit die Mehrheit der Interessenten bei den Asia-Cineasten zu finden ist :D.

Ich habe jedenfalls mit Bollywood ein weiteres Interessensfeld gefunden das mich begeistern kann und mache deshalb auch weiter :D. Ich würde übrigens gerne mal eine Besprechung vor dir zu einem Bollywood-Film lesen :). Wäre sicher sehr unterhaltsam, sowie auch der Rest von deinem Tagebuch!

ps: Und dank Bollywood würde ich mir jetzt auch jeder Zeit einen Musical-Film ansehen, werd ich auch tun wenn sich die Gelegenheit bietet.

Bearbeitet von Sabotage, 29. Juli 2009, 11:30.


#319 The Critic

    Mad rabbits, mad world

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Geschrieben 21. August 2009, 12:03

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 19.08.2009, 14:50:

Der Film hat mir jedenfalls gut gefallen und meine erste Stummfilm-Erfahrung war somit schön! Ich weis jetzt nur nicht so recht wo es weitergehen soll.

Glückwunsch zum ersten Stummfilm! :cheers: Liegt mir persönlich immer sehr am Herzen, weil so viele Menschen heutzutage diesen Filmen mit Unverständnis begegnen.

Was die nächsten Filme angeht, hat Bastro schon einiges gesagt. Ich persönlich würde eher nicht mit den wichtigen Modernismus- und Expressionismusfilmen wie Das Cabinet des Dr. Caligari, Aelita oder Der Golem, wie er auf die Welt kam weitermachen, der Befremdungseffekt könnte eher abschreckend wirken. Diese Filme kann man sich ruhig etwas später ansehen, wenn man Gefallen gefunden hat. Auch mit den tollen Serials von Feuillade (Les Vampires und Fantomas) oder Eisensteins Iwan, der Schreckliche würde ich wegen des Zeitumfangs nicht unbedingt loslegen. Eine feine moderne Stummfilmproduktion ist der argentinische Film La antena, wobei man auch dafür besser schon Stummfilmkenntnisse mitbringen sollte.

Eher sind Metropolis, Panzerkreuzer Potemkin und Nosferatu eine gute Wahl für den Einstieg. Ganz groß ist Theodor Dreyers La passion de Jeanne d'Arc und sein Vampyr. Der Mann mit der Kamera und Berlin - Die Sinfonie einer Großstadt sind stark, wenn man sich ein bißchen für stilisierte Dokumentationen begeistern kann. Das Wachsfigurenkabinett, Der letzte Mann oder Tagebuch einer Verlorenen bieten sich ebenfalls an, weil sie mit heutigen Sehgewohnheiten nicht so stark kollidieren.

Das sollte wohl erst mal reichen, wobei ich mich auf Filme beschränkt habe, die auf DVD erhältlich sind. Nicht vergessen sollte man, daß Stummfilme am besten so gesehen werden sollten, wie sie konzipiert waren – im Kino mit Livemusik. Das Stummfilmforum bietet hierzu einen Ankündigungsthread.

P.S.: Wobei ich mir kaum vorstellen kann, daß Du vorher noch nie etwas aus der Stummfilmecke gesehen hast. Buster Keaton? Charlie Chaplin? Die Väter der Klamotte? So etwas läuft doch auch gerne mal im Fernsehen.

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#320 A Tramp

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Geschrieben 21. August 2009, 16:05

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 21.08.2009, 13:03:

Das Stummfilmforum bietet hierzu einen Ankündigungsthread.
Danke für den Link, werde auch mal versuchen, den im Auge zu behalten.

#321 Sabotage

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Geschrieben 23. August 2009, 17:27

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 21.08.2009, 13:03:

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 19.08.2009, 14:50:

Der Film hat mir jedenfalls gut gefallen und meine erste Stummfilm-Erfahrung war somit schön! Ich weis jetzt nur nicht so recht wo es weitergehen soll.

Glückwunsch zum ersten Stummfilm! :cheers: Liegt mir persönlich immer sehr am Herzen, weil so viele Menschen heutzutage diesen Filmen mit Unverständnis begegnen.

Was die nächsten Filme angeht, hat Bastro schon einiges gesagt. Ich persönlich würde eher nicht mit den wichtigen Modernismus- und Expressionismusfilmen wie Das Cabinet des Dr. Caligari, Aelita oder Der Golem, wie er auf die Welt kam weitermachen, der Befremdungseffekt könnte eher abschreckend wirken. Diese Filme kann man sich ruhig etwas später ansehen, wenn man Gefallen gefunden hat. Auch mit den tollen Serials von Feuillade (Les Vampires und Fantomas) oder Eisensteins Iwan, der Schreckliche würde ich wegen des Zeitumfangs nicht unbedingt loslegen. Eine feine moderne Stummfilmproduktion ist der argentinische Film La antena, wobei man auch dafür besser schon Stummfilmkenntnisse mitbringen sollte.

Eher sind Metropolis, Panzerkreuzer Potemkin und Nosferatu eine gute Wahl für den Einstieg. Ganz groß ist Theodor Dreyers La passion de Jeanne d'Arc und sein Vampyr. Der Mann mit der Kamera und Berlin - Die Sinfonie einer Großstadt sind stark, wenn man sich ein bißchen für stilisierte Dokumentationen begeistern kann. Das Wachsfigurenkabinett, Der letzte Mann oder Tagebuch einer Verlorenen bieten sich ebenfalls an, weil sie mit heutigen Sehgewohnheiten nicht so stark kollidieren.

Das sollte wohl erst mal reichen, wobei ich mich auf Filme beschränkt habe, die auf DVD erhältlich sind. Nicht vergessen sollte man, daß Stummfilme am besten so gesehen werden sollten, wie sie konzipiert waren – im Kino mit Livemusik. Das Stummfilmforum bietet hierzu einen Ankündigungsthread.

P.S.: Wobei ich mir kaum vorstellen kann, daß Du vorher noch nie etwas aus der Stummfilmecke gesehen hast. Buster Keaton? Charlie Chaplin? Die Väter der Klamotte? So etwas läuft doch auch gerne mal im Fernsehen.

Hallo,

Vielen Dank für deinen Beitrag und die Empfehlungen! :cheers:

Das ist vielleicht wirklich etwas peinlich und seltsam, "A Throw Of Dice" war aber wirklich mein erster Stummfilm. Namen wie Buster Keaton und Charlie Chaplin sind mir natürlich ein Begriff und ich kenne viele Ausschnitte aus ihren Filmen, ganz gesehen habe ich aber wirklich noch keinen.
Danke übrigens für den Link und die Aufklärung, ich wusste tatsächlich auch nicht das diese Filme mit Livemusik konzipiert waren, obwohl natürlich naheliegend und absolut logisch. :rolleyes: . Ich steh wirklich oft mal auf dem Schlauch :D, hab mich ehrlich gefragt wie das denn dann mit der Musik war..oh man..:lol:

Ich hab mich auch mich jetzt jedenfalls dazu entschieden mit Fritz Lang anzufangen und gleichzeitig auch Buster Keaton und Charlie Chaplin ins Programm zu nehmen. Ich denke das ist erst mal ein guter Anfang, danach werde ich dann weiter sehen.

Danke nochmals! :)

#322 The Critic

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Geschrieben 24. August 2009, 09:31

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 23.08.2009, 17:27:

Das ist vielleicht wirklich etwas peinlich und seltsam, "A Throw Of Dice" war aber wirklich mein erster Stummfilm. Namen wie Buster Keaton und Charlie Chaplin sind mir natürlich ein Begriff und ich kenne viele Ausschnitte aus ihren Filmen, ganz gesehen habe ich aber wirklich noch keinen.
Danke übrigens für den Link und die Aufklärung, ich wusste tatsächlich auch nicht das diese Filme mit Livemusik konzipiert waren, obwohl natürlich naheliegend und absolut logisch. :rolleyes: . Ich steh wirklich oft mal auf dem Schlauch :D, hab mich ehrlich gefragt wie das denn dann mit der Musik war..oh man..:lol:

Was sollte daran peinlich sein? Irgendwann fängt man halt an, sich auch mit der Filmgeschichte zu beschäftigen, weil man z.B. darüber liest, worauf dieser und jener aktuelle Film Bezug nimmt. Da ist mir lieber, daß man Fragen stellt und zu seinem (Noch)-Nicht-Wissen steht, als daß man Fachkenntnis heuchelt. Ist mir gestern bei G.W.Pabsts Die Büchse der Pandora passiert, als der Klavierbegleiter stolz verkündete, daß er improvisieren werde und es sich angehört hat, als ob er eine Übungsstunde absolvieren würde. Vier Themen immer wieder durchgenudelt und dann noch nicht mal die Töne der Akkorde getroffen. Die schlimmste Stummfilmbegleitung, die ich je erlebt habe. Hat mich ständig aus dem Filmfluß geworfen. Und was macht das typische Distinktions-Bürgertum? Es applaudiert frenetisch und bedankt sich am Ende noch persönlich für den exquisiten Hörgenuß.

Man darf sich die ersten Filmvorführungen übrigens eher wie eine Art Variete vorstellen. Im besagten Les Vampires besuchen die Ganoven ein Kino. Das ist eine Bar mit Tischen und alle schwatzen, grölen, kommentieren den Film wild durcheinander. Also so gar nicht vergleichbar mit heutigem Guckkastenkino.
Es gibt übrigens neben der Livemusik zwei recht unbekannte Ton-Phänomene der "Stummfilmzeit". Zum einen waren nicht alle Filme wirklich stumm. Es gab schon frühzeitig Versuche, Tonaufnahmen damit zu kombinieren. Dazu wurden Platten angefertigt. die aber das Problem hatten, schnell asynchron zum Film zu laufen. Deshalb funktionierte das nur einigermaßen bei Kurzfilmen. Zum anderen gab es die noch unbekanntere Einrichtung des Erzählers. Ein Mann erklärte und kommentierte das Geschehen den Zuschauern. Soll es wohl bis weit in die Zwanziger gegeben haben. Der Off-Erzähler ist also bei weitem keine moderne Erfindung.

Zitat

Ich hab mich auch mich jetzt jedenfalls dazu entschieden mit Fritz Lang anzufangen und gleichzeitig auch Buster Keaton und Charlie Chaplin ins Programm zu nehmen. Ich denke das ist erst mal ein guter Anfang, danach werde ich dann weiter sehen.

Gute Idee. Die drei werden Dir bestimmt so viel Spaß machen, daß Du weiter dran bleibst. :)
Von Buster Keaton würde ich mit Steamboat Bill, Jr. und The General anfangen. Die haben wirklich atemberaubende Stunts (die alle von Keaton himself ausgeführt wurden) und sind ungemein komisch. Von Chaplin lohnt es sich vielleicht mit Goldrush anzufangen und sich Modern Times als Übergang zum Tonfilm anzusehen (die Stimmen kommen nur aus den Geräten). Oder Du nimmst Dir eine beliebige Kurzfilmzusammenstellung der beiden. Da kann nichts schiefgehen.

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#323 Sabotage

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Geschrieben 24. August 2009, 16:56

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 24.08.2009, 10:31:

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 23.08.2009, 17:27:

Das ist vielleicht wirklich etwas peinlich und seltsam, "A Throw Of Dice" war aber wirklich mein erster Stummfilm. Namen wie Buster Keaton und Charlie Chaplin sind mir natürlich ein Begriff und ich kenne viele Ausschnitte aus ihren Filmen, ganz gesehen habe ich aber wirklich noch keinen.
Danke übrigens für den Link und die Aufklärung, ich wusste tatsächlich auch nicht das diese Filme mit Livemusik konzipiert waren, obwohl natürlich naheliegend und absolut logisch. :rolleyes: . Ich steh wirklich oft mal auf dem Schlauch :D, hab mich ehrlich gefragt wie das denn dann mit der Musik war..oh man..:lol:

Was sollte daran peinlich sein? Irgendwann fängt man halt an, sich auch mit der Filmgeschichte zu beschäftigen, weil man z.B. darüber liest, worauf dieser und jener aktuelle Film Bezug nimmt. Da ist mir lieber, daß man Fragen stellt und zu seinem (Noch)-Nicht-Wissen steht, als daß man Fachkenntnis heuchelt. Ist mir gestern bei G.W.Pabsts Die Büchse der Pandora passiert, als der Klavierbegleiter stolz verkündete, daß er improvisieren werde und es sich angehört hat, als ob er eine Übungsstunde absolvieren würde. Vier Themen immer wieder durchgenudelt und dann noch nicht mal die Töne der Akkorde getroffen. Die schlimmste Stummfilmbegleitung, die ich je erlebt habe. Hat mich ständig aus dem Filmfluß geworfen. Und was macht das typische Distinktions-Bürgertum? Es applaudiert frenetisch und bedankt sich am Ende noch persönlich für den exquisiten Hörgenuß.

Man darf sich die ersten Filmvorführungen übrigens eher wie eine Art Variete vorstellen. Im besagten Les Vampires besuchen die Ganoven ein Kino. Das ist eine Bar mit Tischen und alle schwatzen, grölen, kommentieren den Film wild durcheinander. Also so gar nicht vergleichbar mit heutigem Guckkastenkino.
Es gibt übrigens neben der Livemusik zwei recht unbekannte Ton-Phänomene der "Stummfilmzeit". Zum einen waren nicht alle Filme wirklich stumm. Es gab schon frühzeitig Versuche, Tonaufnahmen damit zu kombinieren. Dazu wurden Platten angefertigt. die aber das Problem hatten, schnell asynchron zum Film zu laufen. Deshalb funktionierte das nur einigermaßen bei Kurzfilmen. Zum anderen gab es die noch unbekanntere Einrichtung des Erzählers. Ein Mann erklärte und kommentierte das Geschehen den Zuschauern. Soll es wohl bis weit in die Zwanziger gegeben haben. Der Off-Erzähler ist also bei weitem keine moderne Erfindung.

Zitat

Ich hab mich auch mich jetzt jedenfalls dazu entschieden mit Fritz Lang anzufangen und gleichzeitig auch Buster Keaton und Charlie Chaplin ins Programm zu nehmen. Ich denke das ist erst mal ein guter Anfang, danach werde ich dann weiter sehen.

Gute Idee. Die drei werden Dir bestimmt so viel Spaß machen, daß Du weiter dran bleibst. :)
Von Buster Keaton würde ich mit Steamboat Bill, Jr. und The General anfangen. Die haben wirklich atemberaubende Stunts (die alle von Keaton himself ausgeführt wurden) und sind ungemein komisch. Von Chaplin lohnt es sich vielleicht mit Goldrush anzufangen und sich Modern Times als Übergang zum Tonfilm anzusehen (die Stimmen kommen nur aus den Geräten). Oder Du nimmst Dir eine beliebige Kurzfilmzusammenstellung der beiden. Da kann nichts schiefgehen.


Hi,

Deine Geschichte mit dem Klavierbegleiter ist echt witzig, kann mir die Situation jedenfalls lebhaft vorstellen :D.
Vielen Dank auch wieder für die tollen Infos, vor allem die Sache mit dem Off-Erzähler hat mich jetzt überrascht, obwohl das natürlich auch eine sehr schöne Idee ist. Ich finde es sowieso schön das die Begeisterung für Filme und Kino schon immer so stark vorhanden war und das es so viele unterschiedliche Facetten gibt und auch so viele unterschiedliche Gründe warum Leute von Filmen begeistert sind. Das aber nur mal so nebenbei :).

Ja du hast recht, es ist vielleicht nicht direkt ein Grund sich zu schämen. Ich hab ehrlich gesagt nur immer ein wenig Angst da sich auf filmforen.de ja doch sehr viele Film-Gebildete austauschen. Das soll jetzt keinesfalls negativ klingen, ich finde das toll und ich bin immer wieder erstaunt wie tief man in die Materie eintauchen kann. Deswegen hoffe ich immer das ich mit meiner doch eher noch simplen Betrachtungsweise von Filmen nicht allzu dumm dastehe. Für mich zählen beim Filme schauen immer noch am meisten die Emotionen und die Unterhaltung, was auch sicher bei "Filmexperten" der Fall ist, was die tiefere Materie angeht bin ich noch nicht soweit vorgedrungen, interessiere mich aber sehr wohl dafür. Ich hatte früher auch immer etwas Angst ob meine Tagebucheinträge einigermaßen gut sind, diese Zeiten sind aber natürlich vorbei :). Es ist ja Schwachsinn vor irgendwas Angst zu haben über das man reden kann, dafür ja auch die Kommentar-Threads. Ich erinnere mich noch gut an meine Diskussion mit Funk zum Film "Boyz In The Hood", ich habe mich damals einer Diskussion fast verschlossen da ich nicht wusste ob ich gegen solch geballtes Wissen überhaupt ankommen kann :D. Ja, ziemlicher Schwachsinn..aber gut, man lernt immer dazu.
Aber wie du schon sagts irgendwann kommt man zwangsläufig auf die Vergangenheit zurück wenn man sich wirklich für Filme interessiert. Nicht-Wissen zugeben ist in der Tat besser also irgendwas vorzutäuschen und am Ende übelst auf der Nase zu landen. :D

Danke auch nochmals für die weiteren Tipps, bei meinen nächsten Einkäufen werde ich auf jeden Fall mal ein paar Stummfilme berücksichtigen :).

#324 Bastro

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Geschrieben 24. August 2009, 22:58

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 24.08.2009, 17:56:

Vielen Dank auch wieder für die tollen Infos, vor allem die Sache mit dem Off-Erzähler hat mich jetzt überrascht, obwohl das natürlich auch eine sehr schöne Idee ist.
auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Benshi

#325 The Critic

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Geschrieben 25. August 2009, 12:09

Beitrag anzeigenBastro sagte am 24.08.2009, 22:58:

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 24.08.2009, 17:56:

Vielen Dank auch wieder für die tollen Infos, vor allem die Sache mit dem Off-Erzähler hat mich jetzt überrascht, obwohl das natürlich auch eine sehr schöne Idee ist.
auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Benshi

Danke für diesen Einwurf. Kenne mich mit japanischem Stummfilmkino nicht aus (gesehen bisher: einen - und dessen Titel habe ich vergessen), was andererseits bei der geringen Überlebensrate nicht wirklich verwundert. Falls es interessiert, hier ein Text zur Lebendigkeit der Benshi-Szene in Japan und eine Analyse zur Funktion des Benshi in der Stummfilmzeit.

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#326 Nemo

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Geschrieben 25. August 2009, 13:47

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 25.08.2009, 13:09:

Beitrag anzeigenBastro sagte am 24.08.2009, 22:58:

Beitrag anzeigenSabotage sagte am 24.08.2009, 17:56:

Vielen Dank auch wieder für die tollen Infos, vor allem die Sache mit dem Off-Erzähler hat mich jetzt überrascht, obwohl das natürlich auch eine sehr schöne Idee ist.
auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Benshi

Danke für diesen Einwurf. Kenne mich mit japanischem Stummfilmkino nicht aus (gesehen bisher: einen - und dessen Titel habe ich vergessen), was andererseits bei der geringen Überlebensrate nicht wirklich verwundert. Falls es interessiert, hier ein Text zur Lebendigkeit der Benshi-Szene in Japan und eine Analyse zur Funktion des Benshi in der Stummfilmzeit.
Als der Tonfilm eingeführt wurde, hat sich Heigo Kurosawa umgebracht. Akira Kurosawa erinnert sich in seiner Autobiographie an einige Stummfilmkino-Erlebnisse, auch daran, wie internationales Kino im Japan jener Jahre wahrgenommen wurde.
Ich habe gerade gelesen, dass bei Digital Meme eine kleine Reihe eröffnet wurde.

#327 The Critic

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Geschrieben 25. August 2009, 14:01

Ja, das habe ich schon bei The Bioscope gesehen. Der Mann hat einfach viel Zeit in seiner Bibliothek. :)

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#328 A Tramp

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Geschrieben 25. August 2009, 14:24

Beitrag anzeigenThe Critic sagte am 25.08.2009, 13:09:

Midori Sawato hat auch bei alten Animationsfilmen als Erzähler fungiert. Bei youtube hat Digital Meme einen Film der Sammlung zur Verfügung gestellt.
Den im Interview angesprochenen "A Page of Madness" kann man sich bei youtube übrigens auch ansehen.

#329 Nemo

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Geschrieben 25. August 2009, 14:45

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#330 Bastro

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Geschrieben 25. August 2009, 19:44

Beitrag anzeigenNemo sagte am 25.08.2009, 14:47:

Als der Tonfilm eingeführt wurde, hat sich Heigo Kurosawa umgebracht. Akira Kurosawa erinnert sich in seiner Autobiographie an einige Stummfilmkino-Erlebnisse, auch daran, wie internationales Kino im Japan jener Jahre wahrgenommen wurde.
Die lese ich gerade; da gibt es eine schöne Auflistung an Filmen, die er sich in jungen Jahren angesehen hat - auf Anraten seines Bruders.

@Critic und Tramp: Danke für all die Links. :cheers: / in Korea sieht die Lage, soweit ich weiß, ja noch düsterer aus als in Japan.

@Sabotage: bin auf dein Einträge gespannt! :)





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