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"I'm just watching a movie diary I never wake up from" - Filmforen.de - Seite 2

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"I'm just watching a movie diary I never wake up from"


56 Antworten in diesem Thema

#31 Miotoki

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Geschrieben 05. Januar 2004, 01:27

Into the Mirror (2003)
asiandb

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Heute gab’s mal wieder einen mysterie Thriller der neueren Sorte. Wie der Titel schon vermuten lässt dreht sich die Haupthandlung um Spiegel. Seit jeher glauben viele Menschen an eine Dimension vor und hinter dem Spiegel. U Young-min ist Sicherheitschef in dem Kaufhaus seines Onkels. Früher war er Polizist, hat aber bei einem Einsatz, seinen Partner verloren, weil es statt dem richtigen Attentäter nur ein Spiegelbild dessen erschoss. U Young-min ist über diesen Vorfall nie hinweggekommen und quittierte den Dienst bei der Polizei gelang so zu seinem neuen Posten. Vor einem Jahr hat es in dem Kaufhaus einen schweren Brand gegeben, bei dem auch viele der Angestellten umgekommen sind, nun 1 Jahr später ist die Restaurierung abgeschlossen und es sind nur noch wenige Tage bis zur Neueröffnung des Geschäfts. Plötzlich kommt es aber zu mysteriösen Selbst – bzw. Morden, die Polizei geht von einem Serienkiller aus. Tappt aber hierbei total im Dunkeln. U Young-min ist zwar nur Sicherheitschef hat aber seine alte Spürnase nicht verloren und wittert, dass die örtliche Polizei auf der falschen Fährte ist. Nun versucht er selber Nachforschungen anzustellen…Trifft aber auf etwas mit dem er nicht gerechnet hat.

Die Tricks + Illusionen die durch Spiegel erzeugt werden, kommen in „Into the Mirror“ sehr häufig vor und sind dabei exzellent umgesetzt. Es gibt oft 3, 4 Dimensionen oder gar unendlich Perspektiven, die den Zuschauer in die Irre leiten. Auch die Kameraeinstellungen sind teilweise sehr interessant und wirken nicht so 08/15 mäßig wie man es sonst gewohnt ist. Die Morde an sich sind sehr makaber und erinnern sofort an Final Destination 1 + 2, hierbei spielen die Spiegel eine sehr wichtige Rolle, das wird schon nach dem sehr gut inszeniertem Opening klar. Auch die Ideen die hinter so mancher Einstellung steckt ist einfach mal was Neues. An manchen Stellen des Films darf man sich auch richtig erschreckt, und nicht immer, aber immer öfter hat der Filme eine angespannte, beklemmende Atmosphäre. Zudem ist das Ende sehr originell, wobei dennoch eine gute Kombination zwischen Thriller und Mysterie herrscht. Der Oldschool Score verleit dem ganzen noch einen zusätzlichen Flair, und der Film gewinnt richtig an Charm, er ist im ganze eine „visuelle Massage“ für den Zuschauer, die aber nicht immer erholsam ist. Die Spiegelbilder werden auch dazu engesetzt den Inneren Konflikt von Menschen leichter nachzuvollziehen. So kann U Young-min sich selber nicht mehr im Spiegel ertragen, weil er damals Schuld an dem Verlust seines Partners war. Die Geschichte verläuft nicht linear sonder es gibt mal hier mal da Sprünge in der Story, die aber keines Falls verwirren. War ein spannender Filmabend, und ich kann diesen Film nur weiter empfehlen.
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#32 Miotoki

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Geschrieben 05. Januar 2004, 20:48

Take Care of My Cat (2001)
asiandb

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„Take Care of My Cat“ ist ein etwas leichteres Drama. Der Film befasst sich mit dem Problem, wie schnell Freundschaften durch gewisse Umstände doch auseinander brechen können. Im Fall von TCoMC ist der Schritt von der Schule in die Welt der Erwachsenen schuld daran. Damals noch zu Schulzeiten waren Tae-hie, Hye-ju, Ji-young sowie Ohn-jo und Bi-ryu Ohn-jo die beiden Zwillinge noch beste Freundinnen, nun Jahre später nach der Schule haben sie sich auseinander gelebt, treffen sich zwar zu bestimmten Anlässen noch, z.B. Geburtstagen aber das war’s auch schon. Ihre Ansichten und Perspektiven sind einfach auseinander gedriftet. Hye-ju hat einen gut bezahlen Job in einem Büro, worauf hingegen Ji-young zusammen mit ihren Großeltern in einer verkommenen Hütte wohnt, und immer noch keinen Arbeitsplatz gefunden hat. Tae-hie sind eigentlich alle Freundinnen gleich wichtig und sie kann nicht mit ansehen wie sich Hye-ju und Ji-young ständig in die Haare bekommen, so kommt es häufig vor, das sie die Vermittlerin zwischen beiden spielt. Die Zwillinge stehen immer ein bisschen außen vor, gehören aber in den Kreis, sie haben zusammen eine Wohnung und verkaufen Ramsch auf der Straße. Bis auf Hye-ju die sich eine Wohnung in Soul leisten kann wohnen alle in der Hafenstadt Incheon. So versuchen sie nun alle das Beste aus ihrem Leben zumachen, auch wenn sie sich langsam aber sicher auseinander leben… Und es entstehen 2 Gruppen, werden sich die 5 Freundinnen wieder zusammen raufen können?

TCoMC war ein schönes wenn auch kein besonderes Drama, man schaut den Film eben einmal an hat ihn aber auch schnell wieder vergessen. Hatte ein bisschen mehr erwartet, soll nicht heißen dass es kein guter Film ist aber ich hatte so meine Zweifel… Dennoch Zeigt der Film sehr schön, wie schnell man Freunde verliert bevor man es richtig realisieren kann, auch welche Kluft es zwischen Reich und Arm besteht und sogar eine Freundschaft zerstören kann, wenn nicht beide Parteien zu einem Kompromiss finden. Es ist ein „women only Movie“ nur weibliche Hauptrollen und eine Frau die Regie führte, so kommt auch ein recht gutes Klima auf, man merkt einfach das hier alles passt. Rein technisch fehl es dem Movie also an nichts, kann mich dennoch nicht so richtig mit ihm anfreunden. Wer offener für Dramen ist sollte dennoch einen Blick riskieren…
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#33 Miotoki

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Geschrieben 05. Januar 2004, 21:22

The Silver Knife (2003)
asiandb

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Jo heute gab’s nach langer Zeit mal wieder einen RomCom Streifen, vom Cover her sah „The Silver Knife“ recht geil aus, was ich vom Film selbst allerdings nicht behaupten kann. Macht zwar Spaß aber kommt auf keinen Fall an „My Tutor Friend“ oder „Crazy First Love“ ran. Klar kann man nicht immer hammer Filme erwarten, aber SK war da n bisschen zu stereotyp und richtig witzig war er auch nicht. Ein Mädchen namens Minseo kommt aus einer sehr stricken und alten Familie, der die Tradition noch sehr am Herzen liegt. So darf Minseo auch erst Sex nach der Ehe haben und nicht vorher. Ihr Vater ist da knall hart und würde sie am liebsten hinter Schloss und Riegel verwahren, Gott sei dank ist die Mutter auf Minseo’s Seite und schmuggelt sie eines Nachts außer Haus. So kommt sich schließlich an ein College in Seoul. Joohak verliebt sich sofort in sie und die beiden werden ein Paar. Da Minseo aber an die strengen Regeln gebunden ist und nichts anderes kennt, lässt sie Joohak nicht ran… Obwohl ihre beiden besten Freundinnen sie immer wieder ermutigen, hat sie dennoch Angst. Joohak versucht auf Biegen und Brechen mit immer neueren Ideen Minseo dazu zubringen mit ihm zu schlafen, aber seine unzähligen Versuche scheitern alle. Die 2 Freunde von Joohak haben eben Falls Probleme mit ihren Liebsten, die keine gewisseren sind als die 2 besten Freundinnen von Minseo ^^, passt doch alles wunderbar zusammen, wenn da nicht diese Probleme wären….

Wie eingangs schon erwähnt kein besonderer Film, da gibt es echt bessere für hardcore RomCom Fans allerdings ein Muss! Da die Ideen teils sehr nett sind, aber dann auch schnell wieder fallen gelassen werden und man zu dem üblichen Geplänkel übergeht, das man bestimmt schon oft genug gesehen hat. Es gibt aber ein paar nette Einlagen der Schauspieler und die Grils sind einfach kaawaaiii *g* da bekommt man schon Lust auf mehr. Hätte man sich n bisschen mehr mit dem Drehbuch auseinander gesetzt wäre da bestimmt was nettes draus geworden, so bietet der Film nur eine durchschnittliche Unterhaltung für zwischendurch.
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#34 Miotoki

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Geschrieben 06. Januar 2004, 19:21

Oh! Happy Day (2003)
asiandb

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Auf eine eher durchwachsene RomCom Vorstellung folgt nun mit „Oh! Happy Day“ ein recht schöner, bunter, naiver RomCom Movie, der mir sehr gut gefallen hat. Als Hie-ji Kong und ihre Freundinnen in ihrer Firma um Urlaub bitten, verweigert es ihnen ihr jung Manager Hyeon-jun Kim (in den Hie-ji schon nach dem ersten Anblick total verlieb ist), da die jungen Frauen eh schon wenig genug verdienen würden. Hie-ji Kong ist Synchronsprecherin in ihrer Abteilung und geht nicht gerade zimperlich mit ihren Schüler um. Da gibt es mal hier mal da einen kleinen Würgegriff spendiert und Kim wird sich noch wünschen, sich nie mit Hie-ji angelegt zu haben. Das freche Biest steigt in seine Wohnung ein und stibitzt mal eben seinen Terminkalender um seine nächsten Vorhaben zu bequotieren , will ihn auf der anderen Seite aber auch für sich gewinnen, da stört sie es auch nicht, dass er schon eine Freundin hat. Von nun an ist sie immer ein Schritt schneller und taucht immer da auf wo Kim ist und versucht z.B. mit einer Umweltschützergruppe ein Bauprojekt seiner Firma zukippen. Hie-ji will nur dass sich Kim bei ihr entschuldigt und schafft so ihn zu mehreren Essen rumzukriegen. Es entsteht eine gewisse Hassliebe zwischen den beiden. Ob sie sich am Ende wohl doch noch näher kommen ^^

Mal wieder eine schöne RomCom Einlage die von Anfang bis Ende überzeugt, auch wenn die üblichen Themen, Situationen auftauchen, die man aus anderen Referenzfilmen kennt. Macht einfach Spaß der etwas durch geknallten und überdrehten Hie-ji zu zuschauen, wie sie versucht Kims Pläne und Vorhaben zu durchkreuzen. Dabei wirkt Na-ra Jang gerade am Anfang zwar etwas zu überdreht, was sich zum Glück gegen Ende des Films legt, aber man gewöhnt sich auch schnell daran, erinnert ein bisschen an „My Sassy Girl“ vom Char her. Aber fast noch besser hat mir Jeong-cheol Park gefallen, der einfach den „jungen Typ“ hervorragend wieder spiegelt. Bei dem Film kann man einfach perfekt abschalten und nach dem Abspann hat man doch ein heiteres Gefühl in der Magengegend *g* Leichte Comedy Kost die viel Spaß bereitet. Zu empfehlen!
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#35 Miotoki

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Geschrieben 07. Januar 2004, 02:06

Public Enemy (2002)
asiandb

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Fett fett fett, dieser Thriller hat’s echt in sich. Super Charaktere, bomben Stimmung, coole Entwicklung – was will man mehr ? Chul-jung Kang war einst Inspektor, seine Kollegen wurden in die laufenden Jahren immer höher angesehen, nur er schaffte es vom Inspektor zum Detective bis hin zum Streifenpolizist abzusteigen. Dies liegt an seine antiautoritären Einstellungen gegenüber seinen Vorgesetzten, und Mitbürgern. Er ist ein knall harter Bastard, dealt mit Drogen, nimmt Kleinkriminelle aus und hält auch sonst nichts von den allgemeinen Tugenden der Polizei. Als er mit seinem Partner 3 Kilo Kogs klar gemacht hat beginnen interne Ermittlungen gegen die beiden. Sein Partner hält den Stress nicht aus und bringt sich um. Die Kollegen von Internal Affairs haben aber nicht konkretes gegen ihn in der Hand. In der Stadt gibt es aber noch einen größeren und kaltblütigeren Bastard als Chul-jung Kang. Gyu-hwan Cho ist ein Geldsack und wie alle Geldsäcke will er noch mehr Kohle scheffeln. Das ist aber noch lange nicht alles, er ist zudem noch ein skrupelloser Mörder, als ein Taxifahrer ihn beschimpft, stellt Gyu-hwan Cho ihm nach und schlägt dem Taxifahrer mehrmals mit einem Stein ins Gesicht. Es geht noch einen Schritt weiter sein Vater ist im Besitz von 1,8 Mio Won mit dem Gyu-hwan Cho sein Vermögen auf 37 Mio Won erhöhen kann, sein Vater kommt aber auf die dumme Idee und will das Geld lieber einem Weisenhaus spenden – eine fatale Entscheidung die Gyu-hwan Cho’s Eltern das Leben kostet. Chul-jung Kang wäre dieser Mord mit Sicherheit egal, wenn es in der besagten Mordnacht nicht diesen Zwischenfall gegeben hätte. Chul-jung Kang ist auf der Straße um ein Geschäft zu verrichten, als ihn Gyu-hwan Cho anrempelt, die beiden gehen sofort auf 180 und Gyu-hwan Cho schneitet mit dem Mordmesser seiner Eltern Chul-jung Kang eine große Wunde ins Gesicht, dieser ist total wütend und schwört Rache. Er weiß zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, dass Gyu-hwan Cho wenige Minuten zuvor seine Eltern eiskalt nieder gestochen hat. Während der Ermittlung gegen Gyu-hwan Cho wird ihm langsam klar das sein Job doch etwas Gutes hat und er beginnt an seiner Einstellung gegenüber anderen zu arbeiten. Auch wenn ihm niemand glaubt, dass es Gyu-hwan Cho war, der seine Eltern umgebracht hat lässt er nicht locker…

Jo der Thriller packt eine von Anfang an und es ist einfach genial wie Chul-jung (Sol Kyung-gu) und Gyu-hwan (Lee Sung-jae - Attack the Gas Station) einer einen größeren Bastard als den anderen verkörpert. Lee Sung-jae ist mit seinem „every gloomy“ Gesichtsausdruck als kalter, geldbesessener Geschäftsmann einfach perfekt. Sol Kyung-gu macht seine Sache als beinharter, abgefuckter Cop noch besser und es macht richtig Spaß den beiden zu zuschauen, wie sie sich durch diesen genialen Film schlagen. Auch die Erzählweise teils recht locker, dann wieder beinharte Szene (die Gewalt ist in manchen Szenen richtig übel, stellt es aber sehr realistisch dar, passt imho ins Gesamtbild dieses Copthrillers) Auch die Kamera leistet ihren Beitrag und fängt sowohl schöne als auch unschöne Bilder ein. Der Plot an sich ist klug strukturiert und man kann dem ganzen Geschehen leicht folgen, es gibt keine irreleitenden Verstrickungen wie z.B. bei Inffernal Affairs, dennoch kommt eine tolle Spannung auf und man möchte endlich wissen wie es weiter geht. Dabei gibt es nicht nur große Szenen sonder es kommt auch zu ganz alltäglichen Vorkommnissen. Wer einen perfekt inszenierten, packenden Thriller sehen will, darf „Public Enemy“ auf gar keinen Fall verpassen!!
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#36 Miotoki

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Geschrieben 08. Januar 2004, 16:22

Surprise (2002)
asiandb

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Nett ja sogar sehr nett *g* An „Surprise“ hat mir fast alles gefallen einer der besten RomCom’s bisher für mich. Muß dazu aber sagen, das ich bisher auch nur die etwas bekannteren (My Sassy Girl, Oh! Happy Day, My Tutor Friend, Lover Concerto, Crazy First Love usw...) gesehen habe. „Surprise“ reiht sich hier sehr gut ein, da er storytechnisch frischen Wind bietet. Ist zwar zum Teil wieder „boy meets girl and she falls in love“ Prinzip aber diesmal nicht ganz nach Schema F und daher schaut euch diesen geilen Streifen an, habe n’ bisschen Probleme gehabt bis ich die DVD in den Händen hielt, es hat sich aber dreifach ausgezahlt diesen Film zu kaufen. Vor allem die Chemie zwischen Lee Yo-Won und Shin Ha-Gyun ist gigantisch, man können meinen sie seien für einander geschaffen *g* das Gefühl hatte ich zumindest den ganzen Film über. Besonders die Story speziell deren Verlauf ist sehr schön, da kommen wir aber auch zu dem einzigen was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist, die Taktik von Ha-young (Lee Yo-Won) ist im mittleren Teil ein bisschen zu lange ausgefallen, die Szene am Strand hätte ich auf jeden Fall um 5 Minuten gekürzt oder sogar ganz weggelassen. Aber sonst RomCom vom Feinsten, mit netten Chars und einer wie schon gesagt neuen frischen Erzählweise… Nicht nur für Fans des Genres ein MUSS !

Mi-kyung will für ihren Freund abends eine Überraschungsparty geben, dieser kommt aber schon morgens am Flughafen an. Das wäre normal eigentlich gar kein Problem wenn nicht Mi-kyung’s Vater einen Groll gegen Hawaiianer hätte… so will er auf gar keinen Fall zulassen, das seine Tochter mit so einem Vagabund zusammen kommt. Völlig aufgelöst versucht sie ihren Vater zu überzeugen, dass Jung-woo ein guter Kerl ist, kann ihn so aber nicht vom Flughafen abholen. Also beauftragt sie Mi-kyung ihre beste Freundin, um Ha-young ihren Freund am Flughafen abzufangen und ihn bis zum Abend zu beschäftigen, damit die Überraschung für ihn perfekt wird. Am Flughafen angekommen muss sich Ha-young nun einige Tricks einfallen lassen um ihn bis7 hinzuhalten. Das beginnt mit Kaffe über die Jacke, einer Fahrt zu einem Strand die eigentlich nach Seoul gehen sollte, bis hin zu einem Hotelbesuch. Jung-woo weiß natürlich nichts von der Aktion und kommt sich ziemlich dämlich vor, weil Ha-young ihm auf Schritt und Tritt folgt und ihn dabei ständig in die Quere kommt. Langsam aber sicher kommen sich die beiden irgendwie Näher und es kommt zu einer echt nicht ganz überraschenden aber doch recht innovativen Wendung des Film, ihr könnt euch euren Teil jetzt denken, es ist aber nicht ganz so offensichtlich wie es klingt, werde aber auf jeden Fall euren Spaß mit den beiden haben das ist garantiert… Mehr darf ich jetzt nicht schreiben, seht einfach selbst ^^
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#37 Miotoki

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Geschrieben 10. Januar 2004, 21:16

Last Supper (2003)
asiandb

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Diese geilen Genremischungen bekommen einfach nur die Koreaner richtig gut hin „The Last Supper“ ist so ein schönes Beispiel, wie eine solche Mischung auszusehen hat. Es vereinen sich Aktion, Comedy, Drama, Romance zu einem tollen Filmgenuss. In der Story kreuzen sich die Wege dreier völlig verschiedener Menschen, die aber ein ähnliches Schicksal teilen. Seju ist Arzt hatte ein schönes Leben bis seine Frau eines Tages bei einer Operation starb, er versuchte sie zu retten aber ohne Erfolg. Seit jenem Tag liegt sein Leben in Scherben und er sieht keinen Grund mehr weiter zu leben, bis er auf Gonbong und Jaelim traf. Gonbong ist Teil einer Gangsterbande und hat Probleme mit einer rivalisierenden Bande, die sehr stark ist und sich so ihn seinem Gebiet ausbreitet. Einer der Killer Namens Buldok will ihm an den Kragen. Gonbong sieht keinen Ausweg und will sich selber umbringen. Jaelim ist eine schöne junge Frau, die an mehreren Krankheiten leidet, aber nicht auf die Ärzte hört und dennoch shoppen geht usw. Auch sie fühlt sich sehr depressiv und hat schon des öfteren versucht sich das Leben zunehmen. Jaelim wird von 2 Typen überfallen und Seju rettet ihr das Leben. Als die beiden mit dem Auto unterwegs sind, versucht sich Gonbang ausgerechnet vor ihr Auto zu werfen. Die 3 teilen ja ein ähnliches Schicksal und verstehen sich eigentlich recht gut, so kommt es auch, dass sich Jaelim und Gonbang in Seju’s Wohnung einquartieren, da sie keinen anderen Ort zum wieder heimkehren haben. Gongbang ist immer noch gesucht und Jaelim auch noch auf keinem Weg der Besserung, die Dinge spitzen sich zu ….

Der Film versteht es sehr gut seine Zuschauer bei Laune zuhalten. Es gibt reichlich Abwechslung, da bleibt keine Zeit für viel Langeweile. Eingans werden alle 3 Charakter vorgestellt und jeder bekommt sogar eine kleine Zeichentrickeinlage spendiert. Die Story lässt die 3 anschließend aufeinander Treffen. Seju’s Story gehört eher zum Dramapart, Jaelim’s in den Comedybereich und Gonbangs Geschichte steht klar für Aktion und recht netten Fights zwischen Gangsterbanden, die nicht gerade zimperlich verlaufen. Nach dem die 3 aufeinander treffen laufen diese Genres ineinander über und das hat Son Yeong-Guk mit seinem Movie sehr gut umgesetzt wie ich finde. Die Balance zwischen den einzelnen Sparten ist sehr gut und später fließt dann noch ein Romancepart mit ein. Alles in allem ein schöner Genremix den man nicht verpassen sollte, da echt für jedermann was geboten wird!
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#38 Miotoki

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Geschrieben 11. Januar 2004, 18:04

No Blood No Tears (2002)
asiandb

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Kyeong-seon ist Taxifahrerin und wird seit geraumer Zeit von 3 Gangstern der alten Generation verfolgt, da ihr Mann bei ihnen noch immense Schulden hat, muss Kyeong-seon diese bezahlen (Ihr Mann ist samt Tochter abgehauen) Eines Abends als Kyeong-seon mit dem Taxi unterwegs ist wird sie in einen Unfall mit der jungen Su-ji verwickelt, die mit dem Auto ihres Freundes unterwegs ist. Die Beziehung der beiden steht nicht gerade unter dem hellsten Stern und so kommt es oft zum Kampf zwischen den beiden. Su-ji hat die Schnauze voll und will ihren Lover der Mitglied der Gangsterbande ist, die illegalen Hundekämpfe veranstalten über den Tisch ziehen und bittet Kyeong-seon um Hilfe, da diese ja selber bis zum Hals in Geldsorgen steckt. (zusammen wollen die beiden die Wetteinsätze eines Hundekampfes klauen) Was die beiden nicht wissen das auch die Cops schon längere daran interessiert sind den Illegalen Hundekampfring zusprengen, und ebenfalls am Tatort auftauchen. Gleichzeitig wollen 3 Teenanger, die Wind von der Sache bekommen haben und Su-ji’s Freund auch noch an die Kohle, das Verwirrspiel kann beginnen. Wer wird wohl am Ende die Kohle für sich behaupten können?

No Blood, no Tears ist ein ziemlich stylischer Film. Man merkt, dass die Produktion doch etwas teurer war. Die Fightszenen sind nett und hart, da bekommen Frauen wie Männer Schläge Tritte ins Gesicht, Magen oder sonst wo hin. Es wird also keine Rücksicht auf das weibliche Geschlecht genommen (ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack).
Die ganze Story dreht sich um verschiedene Gruppen (sei es ein paar Gangstergruppen, eine Gruppe von 3 Teenagern, Taxifahrerin Kyeong-seon und die junge Su-ji und den Cops) die alle hinter einer Tasche voll mit Geld aus illegalen Hundekämpfen her sind. Die Story verläuft dabei aber keines Wegs linear, es gibt Rückblenden in Rücklenden oder auch eine Art Vorschau wie z.B. ein Deal ablaufen sollte. Es kommt zu einer Szene A in der plötzlich ein Handy auftaucht, dann wird zurückgeblendet wie es zur Szene A kam und was es mit dem Handy auf sich hat. Hört sich bisschen kompliziert an aber man kann dem Film sehr gut folgen. Das ganze ist dabei auch noch richtig stylisch in Szene gesetzt, die Bilder, Kameraeinstellungen und Kamerafahrten sind einfach spitze. Auch die recht harten und gut choreographierten Kämpfe kommen mit viel Effekt und guten slomo Einlagen daher. Mir hat der Film viel Spaß gemacht, da er einfach mit einer ausgeklügelten, frischen Erzählweise und guter Aktion verpackt ist.
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#39 Miotoki

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Geschrieben 12. Januar 2004, 16:14

Spring Breeze (2003)
asiandb

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Ah so schön, ruhig und herrlich können Filme sein „Spring Breeze“ gehört zu der Kategorie RomCom’s die einen anderen Weg nehmen, sie sind ruhig, leise, langsam im Aufbau und man kann nicht anders als sich dem Film voll hinzugeben . Eben ganz anders als die durchgeknallten und abgefahrenen ComRom’s, aber ich liebe sie beide ;]
Son-guk ist ein Schriftsteller und hat schon ein paar nette Erfolge verbuchen können mit seinem neuen Buch steht es allerdings nicht gerade gut. Sein Publisher tritt ihm bereits auf die Füße das er hinne machen soll, sein Buch hätte schon vor Monaten fertig im Regal stehen müssen. Son-guk hat sich bei seinem neuen Buch eh ein Thema rausgesucht, mit dem er sich eigentlich überhaupt nicht identifizieren kann. Es soll eine Liebesgeschichte werden, aber er hatte bisher in seinem Leben keine einzige richtige Beziehung und lebt eher recht unromantisch kalt, schorf ist total geizig (macht die Heizung in der Wohnung nicht an, sondern trägt lieber 2 Hosen) Auch so ist er nicht gerade die freundlichste Person. Wenn es um die Müllentsorgung geht, macht er des Öfteren einen kleinen Frühspurt zur örtlichen Kirche und lädt seinen Müll dort ab. Was Son-guk aber nicht weiß, dass sein Vater kurz vor seinem Tot, einen Teil von seiner Wohnung zur Vermietung freigegeben hat. Plötzlich steht die kitschige, aufgestylte aber reinherzige Hwa-jong in seiner Türschwelle und bittet ihn doch ihren Raum fertig zumachen. Son-guk hält nichts von Frauen wie ihr, für ihn sind diese nur dumme Coffey Shop Tanten, die im Leben nicht auf die Reihe bekommen und vulgär sind. Aber weit gefehlt, denn im Gegensatz zu ihm, hat Hwa-jong einige nette Liebesgeschichten parat, die nicht nur seinem Publisher sehr gut gefallen. Son-guk will sich aber nicht eingestehen, dass eine solche Frau wie Hwa-jong doch etwas in der Birne hat und versucht sie über den Tisch zuziehen. Merkt aber später, dass er einen riesen Fehler gemacht hat... Er merkt, dass er das erste Mal in seinem Leben richtig verliebt ist…

Was soll man noch mehr sagen einfach traumhaft wie Kim Seung-Wu und Kim Jeong-Eun (Marrying the Mafia) diesen Film tragen, sie spielen ihren Part jeweils hervorragend! Ok sehr viele andere Chars kommen eh nicht vor und wenn wird nicht sehr auf diese eingegangen, passt zum Film. Die Mischung zwischen Comedy und Romance findet eine gute Balance, und es sind ein paar nette Running Gags dabei (etwa wie Son-guk seinen Müll vor der Kirche ablegt und dann türmt *g* wer sich noch an die Serie „Der 6 Millionen Dollarmann“ erinnert kann, hat hier besonders was zu lachen, ich meine nämlich das der gleiche Sound verwendet wird, der bei der Serie immer dann benutzt wurde, wenn Lee Majors alias Steve Austin seine spezial Kräfte eingesetzt hat -sehr geil das ganze – Die Rolle von Kim Seung-Wu als geiziger verbitterter Schriftsteller ist eh genial, da hat Regisseur Jang Hang-Jun ganze Arbeit geleistet. (Son-guk Hilft zwei Kindern ihre Oma ins Krankenhaus zubringen, dies tut er aber nicht aus reiner Nächstenliebe, sonder bittet die Kinder ihm die entstandenen Kosten später zurück zu zahlen…) Solche und andere Szenen gibt es noch viele. Hwa-jong ist eher „kindlich“ und erfreut sich schon an den kleinen Dingen des Lebens wie z.B. den Tieren oder einem Zoo. Klar wieder das Übliche die schöne junge neue Frau bringt wieder Ordnung und Menschlichkeit in sein Leben, hat mir hier aber sehr gut gefallen, da die Leistung der Aktöre echt herausragend ist. Falls man einen Ansatz in Hollywood suchen sollte, fällt mir direkt „Besser gehts nicht“ ein nur das „Spring Breeze“ eben nicht ganz so ausgefallen ist. RomCom Fans werden sich den Streifen bestimmt vorgemerkt haben und werden um diesen nicht herum kommen *g* alle anderen sind gerne eingeladen und gerade für Neueinsteiger ist „Spring Breeze“ denke ich eine gute Wahl.
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#40 Miotoki

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Geschrieben 13. Januar 2004, 21:24

Tell Me Something (1999)
asiandb

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So muss ein Film dieser Gattung aussehen - düster, beklemmend, hart, exzellent! „Tell Me Something“ ist echt ein genialer Gore-Thriller und ich empfehle jedem diesen Film. Hat mir noch besser als „H“ und „Into the Mirror“ gefallen ist eh einer der stärksten Filme, die ich bisher aus Korea gesehen habe. Durch dieses unbehagliche Gefühl während des Films wird man einfach für knapp 2 Stunden in eine andere Welt versetzt. In Seoul werden kurz hinter einander zewi schwarze Müllsäcke gefunden, normal nichts ungewöhnlichen, wenn der Inhalt nicht etwas Finsteres verbergen würde. In den Säcken befinden sich jeweils unterschiedliche Körperteile, die aber nicht nur von einem Opfer stammen (2 Arme, Torso). Ziemlich makaber das ganze, da die Körperteile nicht zusammen passen (der Täter muss sich sehr gut in anatomischen Dingen auskennen, da die Opfer bei Bewusstsein aber Betäubt verstümmelt wurden und die Schnitte sehr professionell sind) Um die anderen Opfer und natürlich den vermeintlichen Serienkiller zu stellen werden Detective Cho und seine Kollegen auf den Fall abgesetzt, dazu wird extra eine Fabrikhalle als neues HQ umfunktioniert. Die Beamten sehen noch keinen rechten Zusammenhang, stoßen später aber auf Su-yeon Chae die offenbar mit den drei Opfern in Verbindung steht. Die Drei waren alles ehemalige Liebhaber von Su-yeon Chae, somit ist sie natürlich die Hauptverdächtige, wird aber recht schnell wieder entlastet, da erneut weiter Säcke auftauchen. Der Killer führt die Polizisten gekonnt an der Nase rum und ist immer ein oder zwei Schritte voraus. Damit Su-yeon nichts passiert kommt sie bei Cho in Schutzhaft und öffnet sich diesem ein wenig und eine traurige Vergangenheit kommt zum Vorschein. In der Zwischenzeit kommt es zu weiteren Puzzelstücken, die es zu lösen gilt. Die Säcke wurden steht’s an bevölkerten Orten abgelegt, etwa auf einem Basketballfeld oder in einem Aufzug eines Kaufhauses, dennoch tappt die Polizei noch völlig im Dunkeln…

Wie es sich für einen solchen Film gehört sind die Schauplätze düster es wird meist abends oder nachts gedreht und es regnet zu 90 % kein freundliches Ambiente aber so muss es sein. Allein die Einblendung des Titels ist mehr als genial gefolgt von einer ziemlich derben Eingangszene in der man den Killer sieht, der gerade dabei ist sein erstes Opfer zu bearbeiten. Hier wird keine Rücksicht auf schwache Nerven oder einen sanften Magen gelegt sondern es wird erbarmungslos mit der Kamera drauf gehalten Die Kameraarbeit an sich ist einfach toll, diese steht total im Kontrast zu den harten Bildern und wirkt geschmeidig und elegant. Es gibt Aufnahmen von schräg oben und auch sonst sind die Kamerawinkel sehr einfallsreich gewählt worden. Die Farbgebung gefällt mir sehr es gibt zwar viele dunkle Szenen aber auch viele Rote Töne entweder durch Blut *g* oder Gemälde, diese lassen den Film noch etwas künstlerischer wirken. Hat einfach Styl das Ganze. Auch der OST ist eine Wonne (muss mal schauen ob ich den irgendwoher bekomme) und trägt seinen Teil zur angespannten Atmosphäre bei. Auch der Verlauf der Story ist nie eindeutig, immer wenn man denkt, ah jetzt ist es klar wird man wieder auf eine neue Fährte gelockt, und das Ende ist da s beste am Film überhaupt (wäre imho in Hollywood undenkbar) Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut; besonders gefallen hat mir Detective Oh (Jang Hang-sun) der Partner von Cho, obwohl man nur wenig von ihm sieht hat er mich einfach überzeugt, so sieht für mich ein Freund/Cop aus. Wer auf düstere, makabere, gorige Thriller steht darf „Tell Me Something“ unter gar keinen Umständen verpassen. Dieser kommt echt verdammt nahe an „Se7en“ her ran, für mich dankt dem Ende sogar noch einen Tick besser! Absolut Empfehlenswert - must have
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#41 Miotoki

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Geschrieben 15. Januar 2004, 19:23

Sorum (2001)
asiandb

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Ich wurde durch das genial Cover auf diesen Film aufmerksam, bei Asiandb stellte ich dann fest geil Thriller/Horror genau mein Ding… das ganze entpuppt sich aber als ein zähl fließendes Liebesdrama - Horror kam vielleicht in Ansetzten vor - alles sehr mau :[
Kim ist Taxifahrer und zieht in ein altes verfallenes Apartment, das bald abgerissen werden soll. Er bekommt das Zimmer No 504, in dem früher ein Mord begangen worden war, laut dem Nachbarn Mr. Lee, der nur ein paar Zimmerweiter wohnt. Mr. Lee ist Schriftsteller und glaubt das die Seele der Opfer nun im Apartment gefangen ist, genau das ist auch der Stoff den er für sein neues Buch verwendet. Es gibt neben Lee aber noch eine wichtige Nachbarin Mrs. Sun-Yeong diese wird ständig von ihrem Mann verprügelt und Kim will ihr helfen. Als der Mann „beseitigt“ ist kommen die beiden sich näher und man erfährt Stück für Stück was für ein trauriges Leben die beiden doch in der Vergangenheit geführt haben… Durch diese traurige und auch tragische Vergangenheit werden die beiden schließlich ein Paar, das Glück ist aber nicht von langer Dauer… hat das vielleicht etwas mit dem Apartment zu tun ?

Hmm weiß nich so recht, was ich über den Film schreiben soll, war auf jeden Fall mal wieder einer der eher schwächeren Film, da er sich nicht entscheiden kann ob er nun ein Drama oder eine Liebesgeschichte ist. Und wie die auf Horror gekommen sind ist mir auch schleierhaft, es gibt keine Schockszene ja noch nicht mal ne Gruselstelle… Das einzige ist vielleicht das düstere teils leere Apartment und das ab und an mal das die Licht flackert aber wenn das Horror sein soll…. Die Schauspieler haben ihre Sache dennoch recht gut gemacht und sie haben den traurigen Part echt gut rübergebracht hier hat mir vor allem Kim gefallen (die Szene in der er später ausrastet ist eine sehr gute wenn auch bedrückende Szene) die mir auf jeden Fall noch länger im Gedächnis rum schwirren wird; aber sonst eher mau. Story gibt es nicht, klar das mit der Seele im Haus aber das wird nur einmal kurz angerissen. Der Mittlere Part der sich mit dem näher kommen von Kim und Sun-Yeong beschäftigt ist aber sehr gelungen, kann den Film aber nicht mehr retten und das Ende setzt dem ganzen noch die Krone auf. Alles in allem muss man diesen Film nicht sehen, und wieder mal würde ich mir bewusst, das ein Cover auch täuschen kann.
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#42 Miotoki

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Geschrieben 16. Januar 2004, 23:04

Reversal of Fortune (2003)
asiandb

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Reversal of Fortune ist eine normale Komödie mit wenig Tiefgang aber kann einen dennoch gut unterhalten. Perfekt für Zwischendurch.
Seung-wan hatte als Kind die Chance ein Juniorgolfturnier für sich zu entscheiden. Sein Vater der ihn bis dahin trainierte steht aber unter großer Anspannung, da seine Frau im sterben liegt, aber ihn und seinen Sohn dennoch Golfspielen ließ. (So konnten die beiden in den letzten Minuten ihres Lebens nicht bei ihr sein…es war aber ihr letzter Wunsch, das Seung-wan das Turnier gewinnt Als Seung-wan später erfährt, dass seine Mutter während des Spiels gestorben ist hört er mit dem Golfspielen auf, obwohl er mit knapp 13 schon Champion ist. Die Tage an den Seung-wan noch von Sieg träumen konnte sind längst verstrichen, nun ist er Börsenmakler und es läuft so alles schief was nur schief laufen kann. Erst verspielt er nicht nur sein ganzes Vermögen sonder auch das eines wichtigen Kunden, als dieser davon erfährt will er sich Seung-wan persönlich vorknöpfen. Seung-wan ist total verzweifelt, da er auch noch eine Familie zu ernähren hat, total nieder geschlagen und ohne jeglichen Gedanken fährt er mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Autobahntunnel und spielt mit einem entgegen kommendem Auto „Schiss Has“ Als die Autos eigentlich zusammen prallen sollten geschieht etwas komisches die 2 Fahrer sehen sich gegenseitig in die Augen und die Autos schweben durch die Luft… Als Seung-wan auf einer Bank im Park aufwacht sprechen ihn die Leute von allen Seiten an und er ist bekannt wie ein Bunter Hund. Er wird von allen beachtet und mit Respekt behandelt, entdeckt auf einer Taxifahrt eine riesengroße Werbetafel, die sein Bild ziert. Langsam fängt er an zu begreifen, dass er mit dem anderen Fahrer die Rollen getauscht hat. Auch seine Freunde und Bekannten haben ganz andere Berufe als in der Welt in der er vorher war, er hat Geld und auch sein verstorbener Vater ist noch am Leben. Golfchampion statt Börsenmakler, aber es ist nicht alles Gold was glänzt, Seung-wan’s früheres „ich“ muss persönlich ein ziemliches Arschloch gewesen sein und so versucht Seung-wan erstmal wieder etwas Ordnung in sein neues Leben zubringen… Später erfährt er auch von einer Wahrsagerin, wie er wieder in seine alte Welt zurückkehren kann, ob sich Seung-wan für diesen Schritt entscheidet …?

Hmm joar war eine ganz nette, charmante Komödie, richtig Lustig war diese zwar zu keinem Zeitpunkt, in der ein oder anderen Szene vielleicht mal ein Schmunzler das war’s auch schon. Man hätte aus der doch recht abgefahrenen Idee bestimmt mehr rausholen können als es Park Yong-Wun mit „Reversal of Fortune„ getan hat. Die Schauspieler vor allem Kim Seung-Wu ( Spring Breez ) und Ha Ji-Won ( Sex is Zero ) sind einfach bezaubernd und heben den Film noch ein bisschen an. Glaube ohne die beiden würde ich den Film noch etwas schlechter einstufen. Score war ganz ok nichts aufregendes, was dennoch recht positiv aufgefallen ist, war der nette Effekt in dem Autobahntunnel sonst eher standart Kost. Eine Empfehlung will ich nicht aussprechen aber wer ein Freund von koreanischen Komödien ist und auch ohne einen größeren Romancepart (kommt zwar vor ist aber nicht Hauptteil) auskommen kann, sollte vielleicht mal einen Bildkauf wagen…
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#43 Miotoki

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Geschrieben 17. Januar 2004, 21:40

The Battling Angel aka Tenshi no Kiba B.T.A. (2003)
officiel site

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Heute gab’s mal wieder einen Aktion Film aus Japan. Weiß aber nicht so recht wie ich dieses Werk einstufen soll. Egal erstmal zur Story, denke ein Teil wird man so ähnlich aus einem Hollywood Streifen von Woo kennen :]
Die Polizei ist mehreren Selbstmorden auf der Spur, die durch eine neue Droge ausgelöst werden. Diese Droge ist so stark, dass es die Leute direkt tötet oder die Leute so wegtreten lässt, dass sie sich selber umbringen. Es kommt zu einem Selbstmord auf einem Konzert, bei dem der Bandleader stoned von der Droge von einem Haus springt. Die Polizei verbinden die Drogen mit dem Unterwelt Boss Kirino, der eiskalt und skrupellos agiert, dieser schreckt sogar nicht davor zurück seine Kollegen aus dem Weg zuräumen damit er mehr Macht besitzt. Die Beamten Asuka und Hazuya (die auch ein Liebespaar sind) haben den Fall übertragen bekommen. Was sie aber nicht wissen das ein Spitzel in ihren Reihen sitzt. Eines Abends bekommen sie einen Anruf von Kanzaki der Geliebten von Boss Kirion, sie will sich stellen und Informationen preisgeben, die Kirino überführen. Beim Treffpunkt kommt es aber zu einem Hinterhalt, mit dem Kanzaki aber nichts zu tun hat. Auf der Flucht werden Kanzaki und Asuka erschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt Kanzaki und Asuka’s Körper ist von mehreren Kugeln zerlöchert. Die Polizei kommt nun auf die Idee das noch intakte Gehirn von Asuka in den Körper von Kanzaki zu transplantieren damit Asuka problemlos Kirino aufspüren kann. Als Asuka aus der Narkose erwacht ist sie erstmal geschockt, was mit ihr passiert ist. Außer ihrem Chef und 2 Ärzten weiß keiner von der Aktion. Man erklärt ihr, dass sie ohne diese Transplantation nicht überlebt hatte und Asuka wird nun im Körper von Kanzaki in die Untergrundwelt eingeschleust…

Der Film ist ein Mix aus vielen verschiedenen Hollywoodblockbustern an der Spitze natürlich Face / Off. „Battling Angel“ versucht leider zu sehr die Hollywoodschmiede zu kopieren was leider nicht immer gelingt. Der Film an sich ist sehr aufwendig gemacht und gut gestylt, es gibt mehrere blutige Shoutouts (auch sonst sind die Szenen recht heftig) und auch sehr schöne Bullet-Time Aufnahmen, die die bisherigen locker in den Schatten stellt. Auch die Schnitte und Szenenüberblenden sind gekonnt, von der technischen Seite mangelt es dem Film also an nichts, leider ist das Drehbuch etwas konfus, und es ist manchmal schwer der Handlung noch zufolgen, weil man nicht genau weiß wer jetzt mit wem in Verbindung steht. Ein paar Erklärungen und Erläuterungen hätten dem Film sehr gut getan, und auch manche Szenen wären doch lieber draußen geblieben. So wirkt der Film gegen Ende ziemlich abgehoben und das eigentliche Motiv mit den Drogen wird ganz fallen gelassen, stattdessen dreht sich alles um Verschwörung in den Reihen von Kirion’s Gruppe. Die Schauspieler sind dennoch recht gut, obwohl mir Kanzaki (Mayumi Sada), nicht so gut gefallen hat wie Asuka (Yuka Kurotani), hätten sie die Verteilung der Rollen doch geändert ;] Was am Ende bleibt ist ein optisch sehr überzeugender Aktionfilm dem ein bisschen mehr Erläuterung in der Story sehr gut getan hätte (oder man hätte das Drehbuch auch ganz ändern können ^^) Man wird dennoch 2 Stunden gut unterhalten, und wer auf Aktion steht sollte sich „Battling Angel“ mal vormerken. Eine kleine Besonderheit ist noch, das t.A.T.u dem Film eines ihrer Lieder spendiert *g*
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#44 Miotoki

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Geschrieben 19. Januar 2004, 20:04

Say Yes (2001)
asiandb

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Der junge Buchautor Jeong-hyun hat endlich einen Vertrag mit einem Publisher abschließen können. Er will seine Frau überraschen und kauft ein neues Auto mit diesem hat er auch eine Tour entlang der Ostküste Koreas geplant. Als er nach Hause kommt tut er aber erstmal so, als ob der erneute Versuch wieder fehlgeschlagen ist *g* Die Freude ist natürlich umso größer und die beiden freuen sich richtig auf ihren kleinen Urlaub. Auf der Fahrt sagt Jeong-hyun noch zu Yoon-Hee das dieser Urlaub ein unvergesslicher wird! Und das wird dieser Trip auf jeden Fall! Dabei hat er aber bestimmt nicht daran gedacht, was ihm und seiner Frau in den nächsten Tagen bevor stehen wird. Auf einem Rastplatz starrt ein Fremder Yoon-Hee unaufhörlich an. Verschwindet aber wieder. Als die beiden weiterfahren wollt fährt Jeong-hyun den Fremden ausersehen an, als eine Art Entschuldigung gehen die beiden etwas unweigerlich auf seine Bitte ein und nehmen ihn ein Stück mit. Der Fremd wirkt mysteriös und scheint auch so kein freundlicher Zeitgenosse zu sein, etwas Dunkles umgibt ihn und so fängt er auch während der Fahrt an, darüber zu reden, ob er die Beiden am Leben lassen soll oder nicht. Jeong-hyun ist stinkt sauer und schmeißst den Fremden aus seinem Auto. Dennoch sind sie immer noch etwas perplex von der Drohung des Fremden, und fahren schnell zu ihrem nächsten Zielort. Sie scheinen sich in Sicherheit zu wiegen doch der Fremde ist schon dort um ihnen das Leben schwer zumachen. Fortan terrorisiert er die Beiden auf Schritt und Tritt und macht aus ihrem geplanten lockeren Urlaub eine Höllenreise, die die beiden so schnell nicht wieder vergessen werden…

„Say Yes“ greift gekonnt einige Elemente schon bestehender Hollywoodblockbuster auf. Er ist spannend nicht ganz so spannend wie seine Vorbilder dafür strotzt der Film gegen Ende nur so vor Gewalt und auch das Ende ist um einiges bittrer. Die heitere Fahrt entwickelt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zur Tortur und der Fremde gespielt von Park Jung-Hun versteht es sehr gut das Paar unter Kontrolle zuhalten bzw. ihnen das Leben zur Hölle zumachen (einige Szenen gegen Ende dürfte auch ein Fest für Gorehounds sein, da wird nicht gerade mit dem Blut gespart. Man kann den Schmerz der Protagonisten richtig mitfühlen - fies). Der Aufbau hätte hier aber etwas besser gestaltet werden können, einige Passagen kommen 2-mal sehr ähnlich vor und man wartet vergebens auf etwas Neues. Dennoch ist der Film recht spannend und man kann gut mit Jeong-hyun und Yoon-Hee mitfühlen, das liegt größten teils an der klassen schauspielerischen Leistung aller Akteure, die die verpatze Story locker wieder wettmachen. Mir haben die Schauplätze an der Ostküste Koreas sehr gut gefallen diesen stehen nämlich im totalen Kontrast zu dem brutalen Inhalt des Films. Was aber positiv an dem etwas verkorksten Verlauf ist, dass er versucht sich von den Hollywoodkonkurrenten abzuheben, es ist also kein billiger 1:1 Abklatsch. Klar es gibt in Korea weitaus bessere Thriller, dennoch sollte man diesem Film eine Chance einräumen, denn die teils schlechten Kritiken hat er meiner Meinung nach nicht verdient.
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#45 Miotoki

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Geschrieben 26. Januar 2004, 19:41

This is Law (2001)
asiandb

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Mal wieder ein Genrebastard aus Korea. Leider war die Mischung diesmal nicht ganz so gelungen wie üblich, dazu später aber mehr. In Korea kommt es zu vermehrten Morden, für die ein Seriekiller Namens Dr. Q verantwortlich ist. Dieser bringt die Leute immer sehr qualvoll mit mehreren Messerstichen um die Ecke, als eine Art Trophäe filmt er seine bestialischen Morde jedes Mal und lässt sie auf einer Website hinterlegen. Dazu ist er noch ein Tharospieler und hinter lässt nicht nur die Videos sondern auch immer eine Tharokarte mit einem kleinen Ränzel. Sei es in Form eines kleinen Textes oder eine Zahlenkombination als Counter der hochgeladenen Videos. Anfangs war nur die normale Homicide Polizeiabteilung mit dem Fall beauftragt, weil es aber größere Kreise zu ziehen scheint schaltet sich auch die Sonderabteilung STF mit ein. Hier sind die 2 Detectives Mrs. Kang (Shin Eun-Gyeong aka Mantis) und Mr. Pyo (Kim Min-Jong aus Family) von der STF sowie Mr. Bang (Im Won-Hee) und sein Partner von der Homicide Abteilung beteiligt, arbeiten aber eher gegeneinander als miteinander. Mr. Bang ist zu dem noch auf Mrs. Kang scharf und versucht ihr näher zu kommen *g* Trotzt alle dem versuchen die 2 Abteilungen dem Mörder auf die Schliche zu kommen…

Normal gefallen mir diese Mischungen gut, nur in diesem Beispiel weiß „This is Law“ nicht so recht ob er Thriller,Comedy oder ein Aktionfilm sein soll. Es gibt einfach keine fließenden Übergänge so wie in anderen Mischfilmen sonder es gibt mal eine ernste Schlägerei, dann wieder sehr brutale Morde (an Blut wurde hier nicht gespart) dann aber wieder diese erzwungenen komischen Momente die meiner Meinung nach völlig deplaziert sind… Kann diesmal überhaupt nichts damit anfangen. Auch Mr. Bang gespielt von Im Won-Hee will nicht so richtig ins Gesamtbild passen. Auch die Effekte sind teils echt ultra schlecht, es gibt z.B. eine Szene in der Kang und Bang auf einem Motorrad über ein Stauende springen, das ist aber schlechter als in jedem B-Movie… Auch sonst wird plötzlich auf eine Art Zeitlupe umgeschaltet (Anfangs dachte ich mein DVD-Player ist nun langsam am Ende und das Bild ruckelt… ist aber so gewollt) Eine gewisse Spannung kommt schon auf aber es passiert irgendwie nich viel, die Szenen passen nicht recht zusammen. Was mir aber sehr positive aufgefallen ist, ist der tolle Score, dieser ist wirklich geil und passt sich den Szenen sehr gut an. (Ist ein rockiger eher harter und schnellerer OST, gefällt mir gut) So gern ich diesem Movie eine Chance geben würde… aber selbst die bezaubernde Shin Eun-Gyeong geht in diesem Film unter. Wer mutig ist kann sich den Film ja mal besorgen ist imho schwer diesen zu bewerten.
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#46 Miotoki

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Geschrieben 29. Januar 2004, 20:47

Please Teach Me English (2003)
asiandb

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„Please Teache Me Englich“ hält leider nicht das viele erwartet haben. Ich und denke auch viele andere haben lange auf diesen Film gewartet. Technisch ist dieser zwar echt klasse und die Ideen passen auch, leider wurde das ganze ein bisschen öde umgesetzt. Die Witze kommen nicht wie aus der Pistole geschossen, sondern wirken krampfartig und nicht überzeugend. Es kommt einfach nicht die nötige Chemie zwischen Mun-su aka Elvis und Yong-ju aka Candy auf, die man aus so vielen anderen RomComs kennen und lieben gelernt hat. Ich war wie oben schon gesagt recht enttäuscht von dem ganzen Film gegen Ende hat er zwar ein paar schönen Momente aber das kann den Film nun auch nicht mehr retten. Von der Aufmachung echt klasse, anstatt einem öden Monolog werden Gedanken von Candy z.B. in Form eines tekkenartigen Konsolenspiels ausgedrückt, echt klasse gemacht. Der Anfang erinnert mich ein wenig an „Last Supper“ da PTME auch mit einer kleinen Comiceinlage beginnt. Mir haben die 2 Hauptchars hier halt überhaupt nicht gefallen es wirkt einfach zu Steif und auch zu albern an manchen Stellen… an Candy nerven mich diese überdimensionale Bille und das dumme Getue total! Elvis hat das gleiche Problem wie schon in Whasango, das er einfach zu albern und überdreht spielt. Bin mal gespannt wie meine anderen Koreafreunde diesen Streifen aufgenommen haben, ich für meinen Teil kann den Movie leichter nicht empfehlen.

Die junge Yong-ju (Lee Na-yeong) arbeitet in einem Büro, eines Morgens kommt ein Engländer und beschwert sich über eine zu hoch ausgewiesene Stromrechnung, aber keiner im Büro kann auch nur einen Funken Englisch. Nach diesem Vorfall wird beschlossen, das Lee Na-yeong einen Englischkurs für Anfänger besuchen soll. Anfangs überhaupt nicht angetan schleppt sich Yong-ju zur ersten Lektion. Ihre Stimmung ändert sich aber schlagartig als sie aus versehen mit Mun-su zusammen stößt und ihr dieser die Brille wieder aufsetzt. Für sie war es Liebe auf den ersten Blick, nur hat der schöne Mun-su lieber Augen für ihre „heiße“ englisch Lehrerin im Kopf. In der 1. Stunde sollen sich alle Beteiligen Namen aussuchen. Der smarte und clevere Mun-su versucht schon in den ersten paar Minuten sich an die Lehrerin ranzumachen und sagt, das jeder Name den sie ihm geben würde recht wäre und so erhält er den Namen Elvis *g* Die tollpatschige und naive Yong-ju will da nicht ganz mitziehen und will stur ihren koreanischen Namen behalten. Sie bekommt von der Gruppe den Namen „Normal“ verliehen ^^ einen Tag später will Yong-ju, aber auch dazu gehören und das man sie „Candy“ nennt. Die anderen Teilnehmer haben auch teils recht geile Namen und man kommt schon ins Schmunzeln… die Gründe für den Beitritt der einzelnen Personen, ist auch noch recht heiter, ein alter Mann will z.B. endlich mal seinen neuen Chef verstehen, eine andere Frau möchte unbedingt in England Urlaub machen, kann aber nicht ein Wort Englisch sprechen. In den weiteren Treffen versucht sich Candy auf Elvis aufmerksam zu machen, anfangs leider ohne großen Erfolg, da Elvis Candy eher als nervend empfindet… Wie wird sich Elvis wohl entscheiden …? Was passiert mit den anderen Mitgliedern in der Gruppe…
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#47 Miotoki

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Geschrieben 08. Februar 2004, 03:16

Hideo Nakata's Chaos aka Kaosu (1999)
imdb

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So nach einer kleinen Auszeit kann ich euch nun einen neuen Eintrag präsentieren. Heute Abend konnte ich endlich Hideo Nakata's Meisterwerk „Chaos“ bewundern. Habe im Vorfeld schon einiges über den Film gelesen und ich wollte ihn unbedingt selber sehen. Bin oft auf„der jap. Memento“ oder ähnliches gestoßen, was er durchaus verdient hat und beim Ringualtmeister Nakata wird man nicht umsonst hellhörig. Soweit ich weiß diente „Chaos“ auch als Vorlage für den Us-Streifen „Sexy Beast“ Jetzt aber mal zum Film selber. Der Gelegenheitsarbeiter Kuroda ( Masato Hagiwara ) wird von Frau Saori Komiyama (Miki Nakatani ) beauftragt sich entführen zu lassen, weil sie ihren Mann auf seine Treue testen will. Sie glaubt, dass dieser ihr eine Beziehung mit einer anderen Frau verheimlicht, die viel schöner, jünger usw. ist. Kuroda soll hier alles organisieren und später auch als „Handyman“ fungieren. Als die Komiyama’s eines Abend essen sind wird der Plan in die Tat umgesetzt und während Mr. Komiyama noch am bezahlen ist, lässt sich Saori von dem vermeintlichen Entführer kidnappen. Mr. Komiyama ist die Lage aber nicht von Anfang an klar, da er schnell zu einem wichtigem geschäftlichen Termin muss. Auf der Arbeit erhält er schließlich einen Anruf und der Kidnapper fordert eine Lösegeldsumme von 30 Millionen Yen. Kurz vor dem Anruf sind Kuroda und Saori noch mal alles durch gegangen und Kurado meint das alles echt aus sehen müsse, sprich sie wird richtig gefesselt, es darf nur das Essen gegessen werden was Kurado mitbringt, kein Telefon oder öffnen der Haustüre etc. Als Kurado tagsüber unterwegs ist und abends wieder kommt findet er Saori tot, und erhält auch gleich einen Anruf, die Person am anderen Ende teilt ihm mit, das sie über den Deal bescheit weiß und wenn er nicht die Leich wegschaffen würde, gäbe es kein Hindernis mehr sofort die Polizei zu benachrichtigen. Kurado tut was ihm aufgetragen worden ist, da er Angst hat, dass alles auffliegt. Aber wie sich im Laufe der Geschichte rausstellt, wurde er reingelegt und alles war von Anfang an geplant. Mr. Komiyama hat zusammen mit seiner Geliebten Tsushima Satomi seine Frau umgebracht, da sich Satomi und Saori sehr ähnlich sehen, haben die beiden dies ausgenutzt um Kurado zu täuschen. Doch dieser ist nicht ganz so dumm wie sich die beiden das ausgemalt haben, und er kommt ihnen auf die Schliche schaltet die Polizei ein und erpresst die beiden zusätzlich noch auf die ursprünglichen 30 Millionen Yen.

Der Film ist von Vorne mit Hinten total durchdacht und klug gefilmt. Die Stränge der Story scheinen sich zu verlieren finden aber immer wieder zusammen, ohne das man den Überblick verliert. „Chaos“ wird oft als der jap. Memento bezeichnet, weil der Aufbau und die Erzählweise der Story ähnlich sind, nur sind die Rückblenden in denen der Film dargestellt wird nicht so offensichtlich wie bei Memento. Man merkt erst nach ein paar Minuten in welchem Zeitabschnitt man sich gerade bewegt. Dabei kommt es aber zu keinem Zeitpunkt zu Unklarheiten, man wird durch kleine aber feine Details immer wieder darauf aufmerksam gemacht wo man sich befindet und genau das ist das tolle an diesem Film. Anfangs dachte ich noch „Oh ne nicht schon wieder so ein 08/15 Kidnapping Film“ aber dann merkt man langsam, dass sich alles anders entwickelt als man sich es gedacht hat. Schauspieler sind durch die Bank recht ordentlich und machen ihre Sache sehr gut, auch wenn ich keine besondern Glanzleistungen feststellen konnte (das braucht der Film aber auch nicht) Weiterhin sehr passend ist das Hauptheme des Films (glaube außer diesem gab es fast keine andere musikalische Untermalung des Films) aber dieses passt sich wunderbar dem Geschehen an und vermittelt eine ungeheime Spannung. Mal wieder ein Film, bei dem man die gute Arbeit am Drehbuch zuspüren bekommt ( es ist eben doch wichtig sich ein bisschen intensiver und genauer mit dem Drehbuch auseinander zusetzten dann klappst auch mit dem Erfolg) Des Weiteren wurde mir mal wieder bewusst, das

a) auch die Japaner geile Thriller bringen
B) diese auch den Hollywoodschmieden das Wasser reichen können
c) und es auch noch eine Asienwelt außerhalb von Korea gibt ^gg^

Wer auf ausgeklügelte und durchdachte Thriller steht sollte „Chaos“ auf keinen Fall verpassen, ich lege diesen Filmen auch allen Nicht-Asien-Schauern ans Herz, da sich dieser nicht hinter Filmgrößen wie „Memento“ zu verstecken braucht.
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#48 Miotoki

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Geschrieben 13. Februar 2004, 20:01

Last Drop of Blood (2003)
ofdb

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Ein Kumpel hat mich auf den Film aufmerksam (thx kazuma) gemacht. Ist ein Yakuzastreifen wie er im Buche steht, mit teils recht netten Shootouts und einem furiosen Finale. Und mal mit Gesichter, die mir bisher nicht bekannt waren ^^

Nach einem Massaker in einem Teehaus in Yokohama Chinatown droht ein neuer Bandekrieg auszubrechen. Es scheint als ob die westlichen Yakuzas, das Gebiet der Östlichen übernehmen wollen, normal muss man sich an den Kodex der Yakuza halten, aber bei dem Treffen im Teehaus, indem es eigentlich eine Versöhnung geben sollte hat jemand diesen Kodex schamlos ausgenutzt und ein Killer machte vor nichts und niemand halt. Mit etwas Glück überleben 2 hohe Tiere der westlichen Yakuza und kommen angeschossen davon, diese wollen sich nun rächen und planen einen Krieg zu beginnen. Der Ex Yakuza Shoichi Hagiwara ist schon seit längerer Zeit aus dem „Geschäft“ ausgestiegen und will eigentlich mit seiner Frau ein ruhiges Leben führen. Doch wie es der Zufall so will holt ihn seine Vergangenheit langsam aber sicher wieder ein. Sein Freund Fuji hat es in der Zwischenzeit schon ziemlich weit gebracht und ist einer der engsten Vertrauten des Bosses. Fuji riecht, dass an dem Braten was faul ist und kommt dahinter, dass Leute aus den eigenen Reihen für das Teehausmassaker verantwortlich sind. Er traut nur noch seinem Boss und ermittelt auf eigene Faust. In nächster Zeit überschlagen sich die Ereignisse 2 weitere Anführer der östlichen Yakuza werden bei einem geheimen Treffen nieder gestreckt. Es besteht kein Zweifel mehr die östliche Yakuza will ein für allemal mit der west. Aufräumen. Hagiwaras Leben als Verkäufer ist eigentlich ganz zufriedenstellend auch wenn er hin und wieder an die alte Zeit erinnert wird. Seit dem Teehausmassaker stellt ihm auch ein korrupter Cop wieder verstärkt nach, den Hagiwara noch aus seiner Zeit bei den Yakuza kennt. Dieser glaubt das Hagiwara in die Sache verwickelt ist und stachelt ihn immer wieder auf „Einmal ein Yakuza immer ein Yakuza“ dabei kennt sich der Bulle in den Reihen der Yakuza ziemlich aus und spinnt im Hintergrund so manche Fäden. Damit es nicht zu einem unnötigen Bandenkrieg kommt will Fuji die Raten aus den eigenen Reihen beseitigen. Er schafft es auch wurde aber betrogen und gerät selber in die Zielscheibe eines Killers. Als Fuji erschossen wird kann Hagiwara nicht mehr anders und schlüpft zum letzten Mal in seinen schwarzen Trenchcoat, Brille und ein ordentliches Waffenarsenal dürfen natürlich auch nicht fehlen…

Der Film reiht sich in die mir bekannten Yakuzastreifen wunderbar ein. Er ist nichts Besonderes aber kann sich dank guter Shootouts und guter Inszenierung von der breiten Masse abheben. Während der gesamten Spielzeit kam er mir nicht langweilig vor, das liegt aber zum Teil auch an dem üblichen Schema – Schießerei - Story – Schießerei – Story … Die Geschichte wurde hier auch nicht neu erfunden weiß aber zu gefallen. Die klasse und derben Shootouts sind mit das Highlight an dem Film und man muss sich manchmal dabei ertappen sich zu fragen ob man nicht gerade einen Woo betrachtet *g* Auch an Blut wurde nicht gespart und das Finale ist ähnlich wie bei ABT II sehr furios und die Kamerafahrten und Einstellungen passen hervorragend. Yasushi Akimoto spielt für meinen Teil aber ein bisschen zuviel mit der Kamera, es gibt schon recht nette Ideen, ein „Feature“ des Films sind z.B. die Kameraschwänker von Person A zu Person B bei einem Gespräch. Erwähnenswert ist vielleicht noch die tolle Musik von Tsugutoshi Goto diese trägt maßgeblich zum Film bei und verpasst ihm beinahe eine Drama ähnliche Stimmung. Der Eingang des Films mit der passenden smoothen Musik macht schon nach den ersten paar Minuten Lust auf mehr und das Massaker im Teehaus ist auch recht anschaulich. Wer auf Yakuza und nette Shootouts steht wird wohl um „The Last Drop Of Blood“ nicht herum kommen. Leider ist die jap. DVD nicht gerade billig und man sollte sich den Kauf schon gut überlegen…
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#49 Miotoki

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Geschrieben 15. Februar 2004, 20:02

Acacia (2003)
asiandb

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Heute gab es mal wieder einen verstörten und sehr abstrakten Horror/Psycho Film aus Korea. Der Titel „Acacia“ ist der Name einer Baumart und ein solcher spielt in dem Film eine bedeuten und tragende Rolle. Das Ehepaar Kim Mi-suk (Hye-jin Shim ) und Do-il (Jin-geun Kim ) hatte schon immer den Wunsch ein Kind großzuziehen, leider hat es bisher nicht geklappt. Mr. Kim entschließt sich dazu ein Kind zu adoptieren leider ist Mrs. Kim nicht so angetan, lässt sich aber wenigstens dazu überreden in ein Kinderheim mitzukommen. Dort angekommen fallen Mi-suk sofort die abstrakten Bilder eines Kindes auf, dieses mahlt am liebsten Bäume in einem dunklen skurrilen Stiel. Mi-suk hat es sich nach einem Gespräch doch anders überlegt und möchte Jin-sung adoptieren. Mi-suk will seine kreative Ader fördern und lässt ihn weiter Bilder mahlen. Besonders angetan hat es im die Acacia, die in Kims Garten steht. Während Jin-sung die Ameisen vor dem Baum betrachtet kommt der Hausverwalter zu ihm und erklärt, dass die Ameisen den Baum vor Feinden schützen und diese vertreiben. Leider blühte der Baum seit Jahren nicht mehr und außer ein bisschen Honig sei an ihm nichts schönes mehr. Darauf hin sagt Jin-sung, das es an der Eisenstange liegt mit der die Acacia gestützt wird, diese würde dem Baum wehtun. Langsam aber sicher wird Jing-sung immer mehr von dem Baum in einen Bann gezogen, er spricht sogar mit ihm. Der Hausverwalter gibt ihm hier und da Tipps wie der Baum vielleicht wieder Blätter tragen könnte. Das Leben der nun 3 köpfigen Familie ist sehr harmonisch, doch das Glück ist nicht von langer Dauer die Nachricht das Mi-suk schwanger ist löst in Jin-sung plöztlich etwas aus und er hat Angst vor dem neuen Geschwisterchen und das ihn nun wie in früheren Zeiten alle wieder verlassen. Jin-sung hält sich nun noch verstärkter am Baum auf, da dieser sein einziger verbleibender Freund zu sein scheint… auch sein Verhalten gegen über dem neuen Kind ist sehr merkwürdig. Die Eltern können es nicht mehr ertragen mit welcher Präsents Jin-sung an dem Baum festhält und sie beschließen ihn zu fällen. In jener Nacht kommt es jedoch zu einem tragisch Unfall und das Leben der Familie und der Involvierten gerät auf eine schiefe Bahn die Ereignisse und Vorkommnisse nehmen überhand und nichts scheint mehr wie es war…

Der Film fängt sehr idyllisch an (hier hat mir Besonders dass Drumherum, die Landschaft gefallen passt irgendwie) nur die skurrilen und düsteren Bilder deuten auf ein lauerndes Böses. Doch sofort nach dem ersten betrachten der Acacia wird klar, dass hier irgendetwas nicht ganz geheuer ist. Bis der Zuschauer aber näheres erfährt braucht es eine ganze Weile. In machen Augen vielleicht ein bisschen zu lang, durch die schöne Umgebung und das every day life kommt aber dennoch keine Langeweile auf. Der Einblick in die Familie scheint auf den ersten Blick ziemlich normal, die Blickwinkel und die melancholische Musikuntermahlung (gefällt mir ausgesprochen gut) die dem Baum gewidmet wird strahlt schon etwas Bedrohliches aus. Auch Jin-sung und seine später auftauchende Freundin von Nebenan wirken irgendwie nicht gerade Vertrauens erweckend ( hier macht sich imho das perfekte Casting bemerkbar, die Charakter sind durch die Bank hervorragend besetz t ) Am meisten hat mir die Performance des kleinen Jin-sung gefallen der mit deinen 6 Jahren echt eine schon beachtliche Leistung darbietet, habe ich selten erlebt. Der ganze Film an sich wirkt sehr aufwendig und man bekommt das Gefühl, das hier mit Leib und Seele gearbeitet worden ist. Dennoch kommt für mich nicht die nötige Anspannung wie z.B. bei „A Tale of 2 Sisters“ auf, der Film geht aber in dieselbe Richtung, ein oder zwei Schockmomente gibt es schon zu bewundern aber der Film hat eher eine Grundgänsehaut Stimmung (ist ein bisschen schwer zu beschreiben) da der ganze Film sehr strange ist. Zwischendurch weiß man teilweise gar nicht mehr was überhaupt los ist, die Ereignisse überschlagen sich total, zwar wird am Ende alles aufgeklärt aber ich hätte mir ein paar Hinweise oder Hilfen während des Films doch lieber gewünscht als am Schluss. Am Ende bleibt zusagen das dies mal wieder ein etwas anders gestrickter Film ist und sich nicht einfach so in ein Raster zwängen lässt, wer Filme wie „A Tale Of 2 Sisters“ „Phone“ oder andere Vertreter dieses Genres mag sollte „Acacia“ mal unter die Lupe nehmen.
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#50 Miotoki

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Geschrieben 16. Februar 2004, 14:24

Wild Card (2003)
asiandb

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"Wild Card " ist ein typischer Aktion Flick schön anzuschauen aber viel in Erinnerung bleiben wird wohl nichts auch wenn der Film versucht etwas mehr Tiefgang in die Polizeiarbeit zu investieren, bleibt am Ende wieder einer der schon viel bekannten Buddy Movie mit Polizei als Deckmantel.

Nach einer Reihe von brutalen Überfällen in den Subways und auf den Straßen Seouls tappt die Polizei weiterhin völlig im Dunkeln. Es wird nun krampfhaft versucht Beweise an Land zuziehen, da die Medien ihren üblichen Druck auf die Polizei ausüben und einen Täter präsentiert haben wollen. Die Polizeitruppe um Jay-soo (Yang Dong-Geun aus Adress Unknown) und Young-dahl (Jeong Jin-Yeong aus Guns & Talks ) wirkt nach außen eher als eine gemeinschaftliche Freundesgruppe als um eine Polizeieinheit - vorweg ihr Leutnant, der alles im Griff hat und den Kasten wunderbar sauber hält, wenn es mal hier mal da zu kleinen Raufereien unter Kollegen kommt hat er meist einen klugen Spruch parat. Dennoch herrscht in der Gruppe ein gewisser Erwartungsdruck, der auf jedem einzelnen lastet, in der Öffentlichkeit darf man sich im Dienste des Staaten nun mal keine Fehler oder Schwächen leisten, die Detectives müssen eine Art „Superman“ verkörpern und alles für die Sicherheit ihrer Bürger tun. So kommt es vor, das sich Jay-soo mit 4 Gangstern auf einmal einlässt, obwohl dieser ganz genau weiß, das seine Siegesaussichten sehr mager sind *g* aber man tut eben als Hüter des Gesetzes was man kann. Die Opfer der Überfälle, die sich in den vergangenen Tagen ereigneten wurden alle mit einem stumpfen Gegenstand nieder gestreckt und dank einer Überwachungskamera aus der U-Bahn wissen die Beamten, das es sich um eine Gruppe von 4 Jugendlichen handeln muss. Mit Hilfe einer Überlebenden werden Phantombilder angefertigt und die Polizei entschließt sich alle in Frage kommenden Verdächtigen festzunehmen und zu verhören, das Problem bei der ganzen Sache ist nur, das die Täterbescheibung auf so ziemlich jeden durchschnittlichen jugendlichen Koreaner passen könnte. Da bleibt Jay-soo und Young-dahl nur eins übrig ein paar alte Unterweltbosse um Rat zu bitten *g* diese Bitten werden dann mit Hilfe von Haftandrohungen und anderen fiesen Trick untermauert. Es gilt sich nun auf die richtige Fährte zu begeben damit die 4 Killer dingfest gemacht werden können und die Stadt für einen kleinen Bruchteil wieder in Frieden weiter existieren kann.

„Wild Card“ versucht nicht nur den gewöhnlichen Copmovie zupräsentierten sondern wartet mal wieder mit einer Korea typischen Genremischung auf, man nehme ein wenig Comedy, Aktion, Tiefgang und Lovestory (aber nur ganz am Rande) werfe dies in einen Topf – kräftig gerührt und fertig ist „Wild Card“. Das Problem hierbei ist nur das in der 1. Stunden eigentlich nicht wirklich viel passiert, man beobachtet die Truppe zwar bei ihrem alltäglichem Dienst, aber so was hat man denke ich schon zu Genüge gesehen, es wirkt einfach ein wenig leer und unausgereift. Auch die individuellen Probleme der Cops sind nicht wirklich neu und weltbewegend, es gibt den üblichen eher faulen und ängstlichen Cop, dem seine Vergangenheit zu schaffen macht, den schießwütigen Rowdy der nach einem verpatzten Einsatz plötzlich einsichtig wird, einen Rebell der sich mit allem und jedem anlegt sowie einem abgebrühten, abgeklärten Leutnant der die „wilden“ Jungs zu zähmen weiß und unter Kontrolle hält. Dabei aufgefallen ist mir nur der rhythmische Rockscore und die gute Performance von Dong-Geun, ein Mann der sein Handwerk eben versteht. Eine 18er Zertifikation halte ich für durchaus gerechtfertigt, da die 4 Jungendlichen eiskalt und skrupellos agieren, allein der Sound wenn die schwere Eisenkugel auf die Schädel ihrer Opfer prallt, verzieht einem doch das ein oder andere mal das Gesicht ( pock ) und der Umgang mit dem weiblichen Geschlecht geht auch nicht gerade zimperlich von Statten , man kann sich schon vorstellen, das Jugendliche so abgehärtet und Macht geil sind aber in „Wild Card“ wird dies ein wenig exzessiv propagiert – vielleicht entdeckt man hier eine gewisse kritische gesellschaftliche Problematik in Korea – wer weiß wenn Kim Yu-Jin dies beabsichtigt hat Hut ab und gekonnt unterschwellig eingebaut. Najo wer Lust auf ein wenig Aktion und Gangsterjagt hat kann mit „Wild Card“ eigentlich nichts falsch machen, die Akteure sind gut, Story bekannt dazu, Aktion gekonnt dazu noch ein ordentlicher Score was will man mehr . Movie rein Alltag raus *g*
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#51 Miotoki

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Geschrieben 18. Februar 2004, 22:42

The Greatest Expectation (2003)
asiandb

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N’ Abend war ja von „Please Teach Me English“ nicht so angetan und einen guten Comedy Flick hatte ich schon länger nicht mehr gesehen zum Glück könnte „The Greatest Expectation“ da Abhilfe schaffen echt n toller lustiger Film. Story ist sehr einfach gestrickt, aber später kommen echt ne Menge Ereignisse zusammen *g* teils total schräg und bisschen übertrieben aber einfach unterhaltsam.

Der Freeloader Chang-sik lebt nun schon seit 2 Jahren bei seinem Bruder und dessen Frau eigentlich ist er ja ein gelehrter Psychologe und könnte eine eigen Wohnung haben nur ist er viel zu faul und bekommt es einfach nicht auf die Reihe einen Job zu suchen geschweige den einen zu finden. Orientierungslos streunt er durch die Straßen ohne ein richtiges Ziel, außer einer Videothek und einem Internetkartenspiel hat er keine große Beschäftigung. In seiner Stammvideothek arbeitet auch Mi-young die ebenfalls wie Chang-sik nicht so richtig weiß was sie eigentlich will und hängt entweder ihrer Mutter am Hals oder versucht es mal wieder als Schauspielerin … leider hatte sie bei den Auditionen keinen großen erfolg, da sie sehr stur und dickköpfig ist, dazu kommt eine unkontrollierbare Anspannung. Wie es der Zufall so will treffen die beiden eines Abends auf der Straße zusammen und realisieren erst jetzt richtig, dass sie sich schon mal begegnet sind. Eine Art Fügung des Schicksals ließ die beiden zusammen stoßen, die Weichen dafür hatte zuvor ein alter Jogger gestellt, diesem schaute Chang-sik nach und prallt danach auf Mi-young dabei verlor er ein paar Pennys mit denen er sich eigentlich Zigarette kaufen wollte, sofort entsteht zwischen den beiden ein heißer Streit, wer den schuld habe und das ein Groschen verloren gegangen sei … normal ja nichts Schlimmes aber für Leute, wie die beiden Freeloader zählt jeder Penny *g* Ihr furioser Streit wird durch einen plötzlichen Knall gestoppt, auf der gegenüberliegenden Kreuzung haben ein paar Mafiosi den alte Jogger überfahren, diese steigen nur aus, packen den Alten in ihr Auto und fahren davon. Natürlich haben die beiden sich nicht die Autokennziffern gemerkt und wissen auch nicht so recht, was sie machen sollen. Wie sich später raus stellt war der Alte ein recht reicher Bürger ein Enkel von ihm sucht nun nach Hinweisen und Zeugen des „Unfalls“
Gleichzeitig wollen die Mafiosi die 2 Zeugen aus dem Weg räumen damit ihre Tat nicht ans Licht rückt; leider sind sie selber ein bisschen unkoordiniert und habe eher die Erscheinung einer Witzparade als einer Mafiabande. Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt es zu vielen Ereignissen und es entwickelt sich langsam aber sicher eine gewisse Beziehung zwischen Mi-young und Chang-sik beide versuchen sie vor der Mafiabande zu fliehen, wollen aber trotzdem an die Belohnung des reiche Enkels ran.

Eines vorweg bei dem Movie ist Lachen vorprogrammiert, die Dialoge, witzigen Szenen und Momente sind wirklich sau komisch, nicht zu dick aufgetragen wie in manch anderen Filmen dieser Sparte. Ein weiterer dicker Pluspunkt sind die gekonnten Parodien von vielen verschiedenen koreanischen Blockbustern wie:

„Oh! Happy Day“
„Spring Breeze“
„My Sassy Girl“
„Sympathy for Mr. Vengeance“
„Phone“

Können auch noch ein paar mehr sein, diese sind mir halt sofort aufgefallen, manchmal nur Andeutungen oder Ansätze dieser – dennoch echt klasse gemacht. Dazu Stimmt die Harmonie zwischen Im Chang-Jeong und Kim Seon-A ( übrigens ne klasse Frau und Schauspielerin hoffe man wird sie noch in mehreren Filmen bewundern können ) Oh Sang-Hun hat seine Hausaufgaben als Regisseur gemacht und zaubert mit diesem kleinen wunderbaren Film für 115 Minuten ein Lachen auf die Gesichter seines Publikums. Neben den gekonnten Parodien haben mir die Dialoge gefallen einfach köstlich, am besten fast die Konversation auf der Polizeistation *g* Wer auf diese Art von koreanischem Humor steht kann ihr imho bedenkenlos zuschlagen. Weiß die Geschmäcker sind verschieden aber bei mir hat der Film eingeschlagen wie eine Bombe.
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#52 Miotoki

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Geschrieben 28. Februar 2004, 20:44

Shiiku no Heya - Owari no Sumika (2003)

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Cover stammt von Shiiku no Heya


„Shiiku No Heya Owari No Simika“ ist ein mitfühlender, tiefgründiger, aufwühlender, verstörter Film. Es geht vielmehr um die tiefsten Gefühle von Menschen, die unter einer Ablehnungssucht leider, sie haben Angst für immer allein zu bleiben, können mit dem Gedanken des vergessen Werdens nicht umgehen, also schaffen sie sich ihre eigen oftmals abstrakte Welt in der sie die Regel bestimmen. In dieser können sie ihren Phantasien freien Lauf lasse und niemand kann ihnen Einhalt gebieten. Matsuo Sagawa ist so ein Mensch, der alleine auf einer Bahnhofs Station arbeitet und jeden Tag die Reste und den Dreck anderer Leute beseitigt, dabei wird ihm wie üblich keine Beachtung geschenkt. Er macht seinen Job aber recht engagiert und kratzt sogar mit einer Spachtel mühsam die Kaugummireste vom Boden. Täglich beobachtet er nun schon die 23 jährige Makoto Okusu, die immer um die gleiche Uhrzeit aus dem Zug aussteigt und abends wieder einsteigt. Er kennt ihre Gewohnheiten und verliebt sich ihn sie. Eines Tages ist es dann soweit er kidnappet sie und sperrt sie bei sich in einer Art Keller ein. Gefesselt und Geknebelt wacht Makoto auf und muss feststellen, dass sie sich in der Hand eines Wahnsinnigen befindet… oder vielleicht doch nicht…

Der Film dürfte ein Nachfolger oder Prequel von „Shiiku no Heya“ sein die Handlung ist auf jeden Fall ähnlich und auch die DVD Cover gleichen sich ungemein. Selbst mit wenigen Darstellern und nur einem Drehort (Der Bahnstation und dem Keller) schafft es der Film sein Publikum in einen Bann zuziehen. Man malt sich schon kurz nach dem Kidnappen aus, was der Perverse wohl im Schilde führt und man wartet förmlich darauf wie er seinem Opfer zusetzen wird. An alle diejenigen, die „ Guinea Pig“ gesehen haben erwartet so etwas nicht von diesem Film. Im Gegensatz zu GP hat „Shiiku.No.Heya“ eine Message und dringt auch tief in die menschliche Psyche ein klar ist das noch ausbaufähig, aber mich hat es dennoch überzeugt. Nun das Schema „alter“ Mann entführt junges Mädchen das sich dann später vielleicht in ihn verlieben könnte ist bekannt, aber hier dennoch schön verpackt. Es geschieht aber auf eine andere Weise, ist schwer zu beschreiben. Sind die menschlichen Gefühle wirklich so gestrickt, das sie sich an alles anpassen und gewöhnen können? Ist es wichtig, das man Menschen hat, die einen lieben? Sollte man vor Problemen weglaufen oder sich ihnen stellen? Solche und andere Fragen wirft der Film im Laufe seiner Spielzeit auf und versucht sie Ansatzweise zu klären, diese Aufklärung soll sich aber vielmehr im Kopf des Einzelnen abspielen… Eine genaue Vorgabe gibt es hier also nicht. Der Film hat zudem noch ein sehr schönes Maintheme das mir immer noch im Kopf rumschwirrt. Letztendlich weiß ich nicht recht, ob ich den Film empfehlen soll oder nicht? Es ist schwer diesen einzustufen, für einige bestimmt ein wenig zu harmlos, andere können mit diesem bestimmt überhaupt nichts anfange, ich für meinen Teil habe mir die knapp 100 Minuten dieses Werks gerne angeschaut.
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#53 Miotoki

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Geschrieben 29. Februar 2004, 20:46

Nabend

Hier noch n Zusatz

Hier ist das richtige Cover zu "Shiiku no Heya - Owari no Sumika"

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Neben diesem Streifen gibt es wie schon gesagt "Shiiku no Heya - Tsui no Sumika"

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Und nochmal was ähnliches :doof: langsam steig ich nimmer durch falls da Jemand genaueres weiß kann er mich ja via PN kontaktieren
"Kanzen Naru Shiiku ~ Ai no 40 nichi aka Perfect Education 2: 40 Days of Love"

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Danke Gruß Miotoki
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#54 Miotoki

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Geschrieben 29. Februar 2004, 22:53

Secret Tears (2000)
asiandb

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Am Ende einer langen regnerischen Nacht, nachdem man den heiteren und alkoholreichen Karaokeabend hinter sich gelassen hat machen sich Gu-Ho und 2 seiner Geschäfts Kollegen Hyeon-Dam und Do-Gyeong auf den Heimweg. Gu-Ho, der als Einziger noch in der Lage ist zu fahren setzt sich nun an das Steuer von Hyeon-Dam Wagen und fährt los. Während der Fahrt geht es fast genauso munter weiter wie zuvor in der Karaokebar und so kommt es auch unvermeintlich dazu, dass Gu-Ho einen Moment nicht aufpasst, dieser Zeitpunkt der Unaufmerksamkeit unter Einfluss des strömenden Regen reicht aus, damit die Katastrophe ihren Lauf nimmt und Gu-Ho erwischt ein junges Mädchen mit voller Wucht. Die Zeit, während das Schicksalstrio aus dem Wagen steigt, bleibt für ein paar Augenblicke stehen wie gebannt starren sie in den Himmel und betrachten den Regen bevor sie sich dem Mädchen widmen. Gu-Ho beschließt das Mädchen erstmal mit zu sich nach Hause zunehmen, bis es wieder zu Bewusstsein kommt. Ein Krankenhausbesuch wäre zu riskant und wird ausgeschlossen, da sie in einer regnerischen Nacht alkoholisiert ein Kind angefahren haben. Nach dem Mi-Jo am nächsten Morgen aufgewacht ist muss Gu-Ho feststellen, das sie ihr Gedächtnis nach dem Unfall verloren hat und sich an nichts mehr erinnern kann, sie vermag nicht mal zu sprechen. Gu-Ho entwickelt immer stärkere Gefühle für Mi-Jo und nach dem er ihr seine Liebe gesteht kommt es zwischen den beiden zu einer telepathischen Verbindung. Sie kommuniziere nur auf telepatische Ebene und Mi-Ju ist plötzlich in der Lage Wasser mit Hilfe ihrer Gedanken zu bewegen und zu formen wie sie möchte. Nach dem Gu-Ho’ s Freunde davon Wind bekommen wollen sie das Kind so schnell wie möglich von ihm trennen, da sie etwas Schlimmes befürchten…

„Secret Tears“ ist ein Film der seine Stärken ganz klar auf der Visuellen Ebene aufbaut. Farben, Perspektiven, Zeitlupen und Wassereffekte werden an prägnanten Stellen eingesetzt und heben das Übernatürliche und mystische hervor, welches Mi-Jo zu umgeben scheint. „Secret Tears“ gehörte 2000 mit zu den ersten Filmen dieses Genres in Korea und war der Anfang einer ganzen Welle solcher Movies, die alle “Scream“ und ähnliche Streifen aus Hollywood zum Vorbild hatten dabei schafften die Korean nicht nur Perlen wie „Phone“ „A Tale Of 2 Sisters“ sondern auch eine ganz neue Genremischung, die mit Horror- Drama- und Thrillerelemeten gespickt ist und glänzend funktioniert. Filme solcher Art sind mit der Grund, warum mich das koreanische bzw. asiatische Kino generell so fasziniert. Park Gi-Hyeong der auch für die „Whispering Corridors“ Reihe und „Acacia“verantwortlich ist schafft es allein in den ersten 5 Minuten sein Publikum in den Bann zu ziehen. In der Eingangssequenz verwendet er das teure Verfahren des Regisseurs von „Nowhere To Hide“ und dieses ist bei der ersten Szene wirklich bewundernswert und fast schon ein einmaliges Erlebnis der Filmgeschichte. Er schafft es mit Hilfe der klassen Darsteller und den tollen Effekten eine Liebe auf eine etwas andere Art rüber zubringen ohne das bei den Zuschauern Langeweile aufkommt. Mi-Jo ( gespielt von Yun Mi-Jo ist echt klasse, Schade das sie seit diesem Film in keinem anderen mehr aufgetreten ist) allein mit ihren großen Augen und dem unschuldigen doch geheimnisvollen Blick zieht sie die ganze Aufmerksamkeit nur auf sich. Ihr zur Seite steht der schon längst bekannt und ebenfalls hervorragend spielende Kim Seung-Wu. Alles in allem ein klasse Film und wenn man bedenkt das dieser schon knapp 4 Jahre auf dem Buckel hat… alle Achtung. Wer das erste Wiegenkind dieses Genres bestaunen möchte sollte sich „Secret Tears“ auf jeden Fall ins Regal stellen.
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#55 Miotoki

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Geschrieben 14. März 2004, 15:11

Friend (2001)
asiandb

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In „Friend“ wird uns das Schicksal von 4 besten Freunden erzählt, wie sie zusammen aufwachen und jeder seine ihm vorbestimmte Entwicklungsbahn einschlägt und diese durch das Umfeld und äußeren Einflüsse geprägt wird. Der Film starte in den 70er Jahren und wir werden 4 Kindern vorgestellt: Sang-taek (Seo Tae-hwa) er ist der Cleverste der Truppe und gleichzeitig der Erzähler der ganzen Geschichte. Lee Jeong-suk (Jang Dong-gun) Sohn eines hohen und angesehenen Gangsterbosses hat sein Schicksal nicht selber in der Hand, da es schon vorprogrammiert ist, dass er später in die Fußstapfen seines Vaters treten wird. Han Dong-su (Yoo Oh-sung) hat es recht schwer sich an die Gesetze und Grenzen dieser Gesellschaft zu halten, vielleicht liegt es daran, das sein Vater ein „Undertaker“ ist und er ihm nie den richtigen Respekt zollen konnte, er verkörpert somit den klassischen Rebell. Jeong-ho (Jung Wun-taek) ist der lockerste in dem Freundeskreis und ist für die Witze und die Aufheiterung zuständig außerdem hat er eine Besondere Beziehung zu Dong-su. Im Laufe der Geschichte wird die Freundschaft der 4 immer wieder auf die Probe gestellt und ein hohes Maß an Vertrauen ist erforderlich, damit die Gruppe nicht auseinander bricht. Der Film ist in mehrer Stationen aufgeteilt und zeigt uns immer einen kurze Lebensabschnitte der 4 Jungs und die damit verbundenen Probleme, nebenbei bekommt man einen sehr guten Einblick in die 70er, 80er und 90er Jahre von Korea in diesen Szenen wird recht typisch dargestellt wie es sich in der damalige Zeit zugetragen hat. Da sich die 4 schon von Kindheit auf kennen ist zwischen ihnen auch ein starkes Band entstanden, das sie auch nach Jahre der Trennung wieder zusammen führt, auch sonst stehen sich die Freunde immer mit Rat und Tat zur Seite, sei es eine Massenschlägerei in der Schule in der die 4 es mit ca. 200 Anderen zutun haben, Hilfe aus einem Drogensumpf zu entkommen oder die Beerdigung eines Vaters. Leider gibt es auch Probleme, die man nicht so leicht unter den Teppich kehren kann, so sitzt Han Dong-su einige Zeit im Gefängnis, weil er sich mal wieder nicht an die Gesetze halten konnte und wird anschließend ein Mitglied einer Mafiabande, in der er sehr schnell aufsteigt. Das Problem an der ganzen Sache ist nur, das diese Gruppe feindlich gesinnt zur Gruppe von Lee Jeong-suk steht und es früher oder später zu einem Krieg zwischen den beiden Familien kommt. Notgedrungen versuchen die 2 anderen Freunde dies zu verhindern und die beiden zu Vernunft zu bringen…Ist die Freundschaft nun stärker als die Regeln und Traditionen einer Mafiafamilie ?

Solche Mafiadramen gab es früher schon, gibt es auch heute noch und wird es auch in der Zukunft noch geben… Dies soll nicht heißen, das „Friend“ ein 08/15 Streifen ist, aber diese Mafiadramen gibt es echt schon zugenüge. „Friend“ macht dennoch einen gewissen Reiz aus, da man wie schon gesagt einen schönen Einblick in die Vergangenheit von Korea bekommt, dazu ist die Geschichte schön chronologisch aufgebaut und mit teils sehr schönen Bilder unterlegt, allein der Anfang als ein Auto durch die engen Kassen fährt und die Kinder diesem hinterher rennen hat schon was sehr künstlerisches an sich. Trotz der verschieden aufeinander folgender Stationen ist es manchmal recht schwer zu unterscheiden wer nur wer ist ;] ich als Europäer habe es mit den asiatischen Namen immer ein bisschen schwer und da es direkt 4 Leute sind bin ich manchmal ins straucheln gekommen und musste noch mal ein Stück zurückspulen. Ganze Arbeit hingegen haben die Castingleute geleistet den die 4 auserwählten Protagonisten passen echt gut zusammen und ergänzen sich perfekt, jeder spielt seine ihm vorgegebene Rolle hervorragend. Unter Führung von Kwak Gyeong-taek haben sie es geschafft „Friend“ noch ein bisschen mehr zutragen und dadurch macht das Ganze noch ein bisschen mehr Spaß für das Publikum. Die Thematik Männerfreundschaften und Freundschaften selber wird hier auf eine extreme Situation angewandt und soll denke ich mal ausdrücken, wie wichtig und stark diese Freundschaften sind… speziell die Männerfreundschaften, die sich von Nichts und Niemanden erschüttern lassen sind doch teilweise ein bisschen dick aufgetragen, aber nun gut Spaß gemacht hat es dennoch und einen Sonderplatz wird der Film in den ein oder anderen Koreafreund Herzen bestimmt finden.
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#56 Miotoki

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Geschrieben 27. März 2004, 18:24

Ssagaji My Honey (2004)
asiandb

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Da es in nächster Zeit wieder massig neue gute Korea Flicks hagelen wird muss ich mich langsam ranhalten und beginne mal mit der neuen RomCom „Ssagaji My Honey“ wer hier allerdings neue Höhenflüge erwartet hat sich leider getäuscht der Film leidet an den gleichen Problemen wie schon „Please teach me English“ die 2 Hauptprotagonisten passen nicht recht zusammen, die Effekte sehen zum Teil einfach zu billig aus und die Ideen sind auch zum größten Teil geklaut… Im Großen und Gazen ist es eine Mischung aus „My Tutor Friend“ und „Oh Happy Day“ Der Film beginnt mit einer Traumsequenz von „Kang Ha-young“ in der sie von einem Prinzen geküsst wird (Anlehnung an Schneewittchen) der eigentlich schöne Prinz ist dann aber doch nicht der Traumtyp von Ha-young. Am nächsten Tag in der Schule berät sie sich mit ihren Freundinnen was so ein Traum wohl zu bedeuten hat… Eine Freundin meint, dass sie den Prinz bald auch im Real Life treffen wird…Das stimmt Ha-young nicht gerade freundlich und zu ihrem 100. Tag in der Beziehung macht auch noch ihr Freund mit ihr Schluss die Welt von ihr beginnt langsam aber sich zu bröckeln. Deprimiert und total am Ende läuft sie zornig und aufgewühlt von der Schule nach Hause und tritt dabei voller Wut eine Bierdose auf die Straße und diese fliegt im hohen Bogen in den Lexus 430 von „Ahn Hyung-joon“ und trifft diesen am Kopf, schreckhaft lenkt er zur Seite und setzte seinen schönen Lexus gegen eine Mauer. Ebenfalls voller Wut steigt er aus und will sich Ha-young vorknöpfen was ihr den einfalle eine Bierdose auf die Straße zu treten… beide geraten natürlich geladen wie sie sind voll aufeinander. Hyung-joon fordert eine 3000 $ hohe Reparatur, da Ha-young aber noch Schülerin ist kann sie dies nicht zahlen und unterschreibt einen Sklavenvertrag über 100 Tage in denen sie ihre Schuld abbezahlen kann. Was dann folgt brauch man eigentlich nicht weiter zu erwähnen …

Dank der schönen aber leider schlecht spielenden „HA ji-won“ macht der Film noch ein bisschen Spaß. Hier kommt auch der geklaute Teil aus „Oh Happy Day“ zum Einsatz „HA ji-won“ spielt ähnlich wie ihre Kollegin „Na-ra Jang“ anfangs recht aufgedreht und durchgeknallt dies legt sich zum Glück im Laufe des Films wieder. Durch die Ideenlosigkeit und der 08/15 Story wird man zwar 95 Minuten mehr schlecht als recht unterhalten das war’s dann aber auch schon. Die Spezialeffekte waren teilweise schon recht nett aber an manchen Stellen dann auch wieder zu billig und einfach ein bisschen zu fad. Was mir hingegen richtig gut gefallen hat war der Score des Films hier vor allem das Intro (wird während den Film auch noch ein oder 2-mal gespielt) Außer der Musik fande ich den Lehrer noch recht lustig, zwar nicht übermäßig gespielt aber die paar Szenen mit ihm gehören für mich noch zum Hohepunkt dieses Films. Mehr fällt mir gerade nicht dazu ein… wird ähnlich wie „Please Teach Me English“ bestimmt eine Menge Fans finden ich für meinen Teil würde gern mal wieder was neues frisches sehen und kein x-mal wieder gekautes Zeugs…
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#57 Miotoki

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Geschrieben 23. Mai 2004, 14:42

Old Boy (2003)
asiandb

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Den meisten Koran Fans dürfte der Name „Chan Wook-Park“ geläufig sein und auch seine brillante und eigene Art Filme auf die Leinwand zu zaubern. Mit seinem neusten Werk „Oldboy“ hat er sich selbst mal wieder übertroffen. Nach jedem seiner Filme denkt man es geht nicht besser, aber dann setzt er doch noch mal eins drauf. „Oldboy“ ist anders als seine früheren Werke wie z.B.“JSA“ oder „Sympathy for Mr Vengenace“ schlägt aber eher in die Richtung von SfMV und wartet mit einer ähnlichen visuellen Bildgewalt auf. Nicht umsonst ist „Oldboy“ der 5. erfolgreichste koreanische Film und hat auch bei den Filmfestspielen von Cannes viele Lobeshymnen einfahren können. Park befasst sich auch in diesem Film mit einem eher heiklen und umstrittenem Thema, aber genau der Stoff seiner Film ist das Element, was die Zuschauer so fasziniert, dazu kommt seine ganz eigene Interpretation den Inhalt auf die Leinwand zu bringen und wer schon mal einen Film von ihm gesehen hat weiß wovon ich spreche. Er schafft es immer den richtigen Blickwinkel zu treffen und vermittelt dem Zuschauer mit oder ohne große Worte was er eigentlich ausdrücken will, das liegt an der Art und Weise wie er seine Filme visuell gestallt, so gibt es auch in „Oldboy“ einige Prachtexemplare zu bewundern. So ist z.B. allein die Passage, die in der Holzkiste spielt unglaublich und auch die ( wenn auch spärlich ) eingesetzten Spezialeffekte können sich sehen lassen. In einer Szene durchströmen Ameisen „Dae-su“ und er fängt an zu schreien… Solche und andere prägnante Bilder gehen einem nur spärlich wieder aus dem Kopf um hier nur eine von vielen zu nennen. Der Film bietet sowohl rohe Gewalt als auch besinnliche und sehr tragische Momente. Glaube mal gelesen zuhaben, dass der Film aus einer Comicvorlage entsprungen ist… dies würde die teils Episodenhaften Szenenwechseln erklären, die aber schön zum Film selbst passen. Ein weiterer Aspekt, die seine Filme so aufwühlend und ergreifend macht ist die tolle und eigentlich immer passende Musik. So kommt in „Oldboy“ eine Orchesterähnliche Musik zum Tragen, leichte Trommelschläge und eine sanfte Trompetenmelodie untermalen die Szenen prächtig. Das Maintheam hat mich hier am meisten beeindruckt. Was wäre ein Film ohne agierende und überzeugende Schauspieler und Schauspielerinnen. Das Casting hätte nicht besser ausfallen können und die Charaktere sind durch die Bank bestens besetzt. „Min-sik Choi“ spielt „Dae-su“ die Hauptfigur des ganzen Plots und das mit seiner schon aus früheren Filmen bekannten hervorragenden Art und Weise. Er allein schafft es das Bild zu füllen und muss dabei nicht mal einen Text haben einfach spitze. An seiner Seite spielt die mir ebenfalls sehr sympathische „Hye-Jeong Kang“ habe sie aber das erste Mal in einem Asianmovie gesehen. Den Part des „Bösen“ übernimmt „Ji-Tae Yu“ der den meisten wahrscheinlich aus Filmen wie „Attack the Gas Staion“, „Libera me“ oder „Natural City“ bekannt sein dürfte. Er versteht es unter der Direktion von Park ebenfalls blenden den aalglatten und zu jedem Zeitpunkt gelassen Bösen zuspielen ohne das es übertrieben oder unglaubwürdig wirkt. Alles in allem ein weiter Meilenstein von Park, den sich nicht nur schon bekennende Fans zu Gemühte führen sollten.

Es geschieht an einem ganz gewöhnlicher Tag als der Familienvater „OH- Dae-su“, der bisher ein normales Leben mit seiner kleinen Tochter und seiner Frau geführt hat, entführt wird. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine normale Entführung, als „Dae-su“ das Bewusstsein wieder erlangt findet er sich in einem einzigen Raum eingesperrt wieder. Es ist ein Gefängnis das er noch viele Jahre sein zu Hause nenne wird… Die einzige Gesellschaft die ihm zur Seite gestellt wird ist ein Fernseher. Information warum und wieso er sich hier befindet bekommt er nicht, zahlreiche Versuche sich umzubringen oder zu fliehen scheitern. Jeden Abend um dieselbe Zeit ertönt eine Melodie und Gas strömt ins Zimmer, das ihn zwingt zu schlafen, in der Zwischenzeit wird der Raum gesäubert, und wieder auf Vordermann gebracht. „Dae-su“ fängt an Buchzuführen und tätowiert sich jedes Jahr einen Strich auf seine Hand… Am Anfang hätte er es sich nicht träumen lassen das er 15 Jahre in diesem Raum verbringen wird. Eines Abends bekommt er in den Nachrichten mit, das seine Familie umgebracht worden ist, getrieben von Wut und Rache beginnt „OH- Dae-su“ in dem Raum zutrainieren und schlägt immer wieder gegen die Wand bis an seinen Hände dicke Wülste angeschwollen sind diese hindern ihn aber nicht daran aufzuhören. Fünfzehn Jahre sind nun verstrichen und „Dae-su“ wird mit einer Mappe freigelassen, in der sich Geld und ein Handy befinden. Er macht sich auf die Suche na Denjenigen, die ihn 15 Jahre seines Lebens gekostet und seine Familie auf dem Gewissen haben. In einem Sushilokal trifft er auf „Mido“, die nachdem sie seine Geschichte gehört hat anbietet ihm zu Helfen die Männer zu finden die ihm das alles angetan haben…

Gruß Miotoki
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