

I saw the light
#181
Geschrieben 06. August 2004, 22:55
84 Minuten und es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Diese minimalste Inszenierung, scheinbar ohne richtiges Drehbuch, ohne Hintergrund Musik und sonstigen Spielereien hat sich ja durch Lars von Trier und Co.s gegründetes Dogma doch schon recht etabliert. Aber das hier hat noch eine ganz andere Stufe. Jede Szene, jede Einstellung, jeder Dialog, alles ist zum Kotzen. Ich hätte am liebsten ausgeschaltet. Hinzu kommt noch die Handlung. Warum läuft Herr R. Amok? Langeweile, Gewohnheit, keine Höhen und tiefen, sondern permantes monotones Leben. Das Leben langweilt, man will nicht mehr. Genauso wie der Film. Aber das macht ihn so gut.
#182
Geschrieben 07. August 2004, 01:06
Wie kann es eigentlich sein, dass ein Film schlechter ist als der andere. Wie kriegt Franco das hin ? In diesem Film schafft er es auf jeden Fall, dass ich mein Leben lang genug von Lina Romays Vagina habe. Irgendwann wurde es echt zu blöd. Die ganze Zeit ihre Vagina in Großaufnahme, minutenlang, dabei dämliches Gestöhne/Geschrei und das dann auch noch doppelt.
Die Hoffnung auf etwas längere Dialog- oder Handlungspassagen habe ich dann letztendlich über Bord geworfen.
Was für'n Kack !
#183
Geschrieben 10. August 2004, 00:15
Mal wieder zusammengeklaute Scheisse vom Fließband.
#184
Geschrieben 13. August 2004, 21:52
Seit FRIDAY THE 13TH PART VIII: JASON TAKES MANHATTAN sprudelt es nur so vor kreativen Ideen in dieser Reihe. Das Zusammentreffen mit Freddy war ewig nur Gerücht und wurde dann tatsache noch umgesetzt. Ronny Yu, dessen Hong Kong Werke mir namentlich zwar be-, aber inhaltlich unbekannt sind, hatte mich schon 1998 mit der Wiederbelebung Chuckys begeistern können. Ein paar Anschlussfehler hier und da und diverse unlogische Handlungsverläufe (in Teil 7 (?) hat Jason Wasser noch nichts ausgemacht) kann man getrost übersehen, ist das alles nicht mehr so schlimm wie in Teil 2-7. Zum Schluss gibt es einen nettes Gematsche zwischen den beiden Titelgebern und die Welt ist wieder in Ordnung. Eins stört mich jedoch noch. Warum muss in jedem neueren Horrorfilm irgendein schwarzer Musiker/in mitspielen. Sind "Brandy", Buster Rhymes und co. nicht schon schlimm genug, wird man fast den kompletten Film von Kelly Rowland genervt.
#185
Geschrieben 18. August 2004, 10:38
Seit Jahren will ich diesen Film sehen. Nun läuft er endlich mal in einem kleinen, feinen Kino und meine großen Erwartungen sind innerhalb von ein paar Momenten in den Keller gesunken. Als Kurzfilm, Musikvideo oder vielleicht auch ein schicker Bilderband, das wäre alles in Ordnung gewesen, aber als kompletter Spielfilm funktioniert das nicht. Fern ab jeglicher Subtilität bringt Tsukamoto ein Metal-Gemetzel auf die Leinwand, das vielleicht von ERASERHEAD inspiriert ist, aber keinesfalls diese Klasse erreicht. Möglichst immer abgefahrenenere Verschmelzung zwischen dem Metal und dem Körper des Hauptprotagonisten werden aneinander gereit und geraten immer mehr ausser Kontrolle. Nach zehn Minuten hatte ich zuviel. Das hätte eigentlich mein Geschmack sein müssen, aber solch eine sinn- und einfallslose Inszenierung ist mir dann einfach zu plump.
#186
Geschrieben 20. August 2004, 07:34
Wenn nicht der ultimative Werbespot für ein Auto, dann wenigstens der ultimative Liebesfilm für jeden Autofahrer. Ich bin zwar keiner, fand es trotzdem sehr schön.
#187
Geschrieben 20. August 2004, 07:36
Langweilig, nervtötend und größtenteils wirklich bekloppt. Soll wohl mehr dahinter stecken, bzw. muss ja, wenn jemand mit einer Nazi Flagge durchs Bild hüpft, aber ich finds blos mistig.
#188
Geschrieben 21. August 2004, 22:35
Gut zwei Jahre ist es her, da kam ein gewisser Rolf Eden mit einem Blatt Papier zu mir in den Laden und bat mich, die auf dem Papier niedergeschriebene, Filmographie von ihm zu beschaffen. Einzig lieferbar war damals dieser Film vom sogenannten "Bizarr-Verlag". Bestellt wurde er, ankam nie. Aus Neugier schlug ich dann im Lexikon nach diesem Film nach und bin seit dem scharf drauf. Nun, durch die Kopie, einer Kopie, einer Kopie endlich gesehen und zufrieden gestellt. Herrlich doofe Dialoge, Udo Kiers beste Rolle, neben BLOOD FOR DRACULA, Rolf Eden schrubbt sich in der Badewanne, barbusige Frauen tanzen und posieren zum super schrägen Titeltrack "All you ever need is beat", und soweiter und so weiter. Das der Film trotz gut 70 Minuten Spielzeit ziemliche Längen aufweist, übersehe ich mit meiner rosaroten Brille jetzt einfach mal.



#189
Geschrieben 22. August 2004, 20:28
Der Film mag ja in allen Bereichen überragend sein. Was die Kameraarbeit und die Ausstattung angeht, kann ich das auch nachvollziehen. Aber er ist viel zu lang und die Geschichte will mich einfach nicht interessieren. Die ersten 90 Minuten hätte man um 60 schneiden sollen. Hier wird breitgetreten, was sowieso schon langweilig ist. Ab der Hälfte wird es etwas interessanter, schafft es aber auch nicht zu gefallen. Ich sollte mir die europäische, gekürzte Version mal besorgen. Eventuell habe ich dann etwas mehr Geduld.
#190
Geschrieben 24. August 2004, 00:15
Etwas langatiger aber ganz amüsanter Sc-Fi Thriller mit einem, wie immer, tappsigen Kyle MacLachlan.
#191
Geschrieben 30. August 2004, 12:19
Unfreiwillig nochmal gesehen und diesmal für völlig belanglos empfunden. Witze über die ich beim ersten Mal noch schmunzeln konnte, sind nur noch nervtötend und zeitraubend. Muss nicht nochmal sein.
#192
Geschrieben 30. August 2004, 12:39

#193
Geschrieben 31. August 2004, 21:51
Zwischen seinen beiden großen Werken THE MAN WHO KNEW TOO MUCH und VERTIGO entstand dieses Drama, welches auf wahren Begebenheiten beruht. Im Vergleich zu Hitchcock sonstiger Filmographie sticht dieser etwas heraus, jedoch nicht im positiven Sinne. Henry Fonda Schauspiel ist toll, mich erinnert Willem Dafoe sehr an ihn, aber der Plot ist etwas zu zahm. Wie er sich im Vorspann bereits geäußert hat, hat Hitchcock hier nichts verändert, nichts verschönigt, oder extra dramatugisiert. Der Handlungsstrand, in dem Vera Miles dem Wahnsinn verfällt, ist mehr als unglücklich behandelt, man erwartet die ganze Zeit einen Twist in der Handlung, aber es läuft alles nur auf eine Verwechslung hinaus. Dieses Thema wurde in diversen Hitchcocks spannender und besser umgesetzt. Aber das ist die Realität, und die fand ich fad.
#194
Geschrieben 02. September 2004, 23:34
Mal wieder eine Auftragsarbeit von Herrn De Palma. Ohne sein Mitwirken würde ich den Film wahrscheinlich abscheulich finden. Gerettet wird er durch die mal wieder einzigartige Choreographie jeder einzelnen Szene. Alles bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Das ist toll. Schlecht dagegen Robert De Niros Schauspiel und sein "erhobenen Fingen mit dem ganzen Arm bewege", Morricones Musik, der Heldentod Connerys, und viele andere Dinge. Erfreulich ist es noch, dass dieser Film wohl Billy Dragos größter bisher war.
#195
Geschrieben 05. September 2004, 20:57
Mein erster Chuck Norris Film. Leicht enttäuschend fängt der Film mit der ersten Stunde recht zahm an. Henry Silva guckt ein paar mal böse, Chuck Norris versucht es, aber der Kerl hat ja weniger Nerven im Gesicht als Steven Seagal. Und dann kommt mir ein wenig zu viel Handlung ins Spiel. Nach gut 60 Minuten wird man aber belohnt mit ein paar netten Prügel- und Ballerszenen. Der Film hätte ein wenig unterhaltsamer sein können, aber im großen und ganzen war er dann sogar besser als erwartet. Ich bin jedenfalls schon auf INVASION U.S.A. gespannt.
#196
Geschrieben 06. September 2004, 00:18
Der braucht Zeit und wird noch wachsen.
#197
Geschrieben 06. September 2004, 22:46



#198
Geschrieben 19. September 2004, 19:35
Ich hatte den Film besser in Erinnerung als bei der heutigen Sichtung. Diesmal sind mir die insgesamt sieben Rollen von Herrn Hallervorden doch irgendwann auf die Nerven gegangen. Trotzdem wird kein Weg an der Anschaffung der DVD vorbeiführen. Ich freue mich dann schon auf die englische Synchronisation.
#199
Geschrieben 19. September 2004, 19:42
Nervtötend, witzig, recht nett anzusehende Frauen, wie immer tolle Musik von Gerhard Heinz, ein grandios dödeliger Ilja Richter, usw. Demnächst dann mal die "tollen Tanten".
#200
Geschrieben 19. September 2004, 22:04
Ein durchaus interessanter Kurzfilm, dessen Inszenierung jetzt beim ersten Mal ein wenig wirr erscheint, aber ich denke , dass durch den ein Jahr später entstandenen Langfilm einiges klarer wird. Bisher ist das auf jeden Fall der beste George Lucas Film. Mal sehen, vielleicht macht sich der Kerl bei mir ja noch beliebt.
#201
Geschrieben 27. September 2004, 20:55
Saved! (2004; Brian Dannelly)
Man kann es auch ein wenig übertreiben mit der satirischen Darstellung von fanatischen Christen. Es muss nicht mit der Holzhammermethode eingeklopt werden, damit auch die 12 Jährigen im Publikum alles verstehen. Ein kleines Manko, was diesen Film hätte besser machen können. Aber er war auch so gut.
Old School (2003; Todd Phillips)
Todd Phillips hat mit "Road Trip" den wohl besten Beitrag zu der Anfang 2000 aufkommenden Teeniekomödienwelle geleistet. "Starsky & Hutch" war nach dem ersten Mal gut, beim zweiten Mal schrott. Aber der hier könnte einer für die Ewigkeit werden. Doof, geil, primitiv und diverse andere "schlechte" Eigenschaften defenieren diesen Film. Ich habe damit kein Problem und lache drüber.
Virus (1980; Claudio Fragasso, Bruno Mattei)
Ganz mies ! Teilweise das gleiche Goblin Gedudel wie in "Dawn of the Dead", sinnlos aneinander und unfertig wirkendene Szenen zusammengeschnitten, nervtötend unlogisch und völlig absurd im Allgemeinen, ist das bestimmt einer der schlechtesten Zombiefilme, den ich jemals gesehen habe/sehen werde.
Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding (1999; Peter Thorwarth)
Fabelhaft !
Tante Trude aus Buxtehude (1971; Franz Josef Gottlieb)
Ilja Richter in Verbindung mit Rudi Carrell ist nicht auszuhalten. Zu allem überfluss ist er zum großen Teil in fast allen Szenen fast nackt. In Verbindung mit grandios schlechten Witzen und mal wieder herrlich asynchronen Liedern von Chris Roberts war das der Tiefpunkt, natürlich nach "Virus" abgesehen, an diesem Sonntag.
#202
Geschrieben 09. Oktober 2004, 14:43
- A Night at the Roxbury (1998; John Fortenberry)
- Old School (2003; Todd Phillips)
- De Tweeling (2002; Ben Sombogaart)
#203
Geschrieben 10. Oktober 2004, 20:40
Mr Bungle sagte am 09.10.2004, 15:43:
Send Me No Flowers (1964; Norman Jewison)
Videodrome (1983; David Cronenberg)
The Last Days of Disco (1998; Whit Stillman)
#204
Geschrieben 10. Oktober 2004, 23:22
- "Hot Love" (1985; Jörg Buttgereit)
- "Captain Berlin" (1982; Jörg Buttgereit)
Herzergreifend und/oder zum totlachen komisch.
#205
Geschrieben 13. Oktober 2004, 08:06
Was für ein Müll. War ich anfangs noch hin und her gerissen zwischen selten dämlichen Dialogen und dieser Knautschfresse in Leder, habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen: Der Film taugt nichts. Als Komödie nicht witzig genug, für einen Actionfilm viel zu wenig Action und als Agententhriller, was der Film eigentlich ist taugt er auch nichts. Auf die Notwendigkeit, die Beaumont sieht, den Präsidenten Njala abzuknallen wird überhaupt nicht eingegangen. Seine Sturheit fängt an zu nerven und irgendwann begreif ich, der Mann ist blöd. Erstaunlich finde ich das Morricone es geschafft hat, das Titelthema als kompletten Score zu benutzen. Das hat zuletzt nur Georges Delerue bei "Le Mépris" geschafft. Belmondo hätte nach "La Sirène du Mississipi" mit der Schauspielerei aufhören sollen.
#206
Geschrieben 17. Oktober 2004, 20:24
Nicht der Rede wert. Zu lang um wirklich nett und unterhaltend zu sein.
#207
Geschrieben 20. Oktober 2004, 21:15
Reichlich schade ist es, dass das ursprüngliche 3-D Verfahren nicht auf der DVD umgesetzt wurde. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Der Film reicht zwar nicht an "Blood for Dracula" heran, aber das Gespann Warhol/Morrissey überzeugen auch mit dieser Produktion. In nächster Zeit müssen unbedingt diverse Joe Dallesandro Filme nachgeholt werden.
#208
Geschrieben 21. Oktober 2004, 21:28
Wie fast jede Komödie, die auch nur ein bischen mit Ben Stiller/Owen & Luke Wilson/Vince Vaughn/Snoop Doogy Dog zu tun hat, wieder mal ein köstlicher Scherz. Irgendwo zwischen "Kingpin" und "Zoolander" blödelt Ben Stiller mit Bart, Scheissfrisur, aufgepumpten Schritt und abgepumpten Körper durch einen kurzweiligen, schön primitiven 90 minütigen Spass. Und Chuch Norris ist der Held !
#209
Geschrieben 25. Oktober 2004, 20:28
Mein erster Siodmak Film und der Durst nach weiteren steigt. Mein zweiter Film Noir und auch hier steigt der Durst nach weiteren ins Unermessliche. Sowohl, wie sollte es auch anders sein, Tarantino als auch Brian De Palma zitieren aus diesem Film, egal ob Kamerafahrten oder Dialogzitate. Mehr will und kann ich nicht sagen, ausser dass ich gespannt bin, ob die Remakes/Neuverfilmungen an die Qualität herankommen werden.
#210
Geschrieben 25. Oktober 2004, 23:36
Mit leichten Variationen und etwas zu langen Rückblenden wird fast die gleiche Geschichte erzählt, wie in der '46er Version. Das hier ist etwas leichter verdaulich, unterhaltsamer, was nur bedingt positiv gemeint ist und vor allen Dingen bunt. Lange schwarze Schatten ade. Sechziger Jahre Stil kommt auf und das trübt etwas. Trotzdem nicht schlecht, die Siodmak Fassung ist aber besser.
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