Hard Target (1993; John Woo)
- Nicht besonders unterhaltsam, Van Damme hat eine unerträglich beschissene Frisur, John Woo kam nach Hollywood macht vieles falsch, was er in Hong Kong noch richtig tat, Tauben treten auf, fliegen, kacken und ein Film mit unfreiwilliger Komik nähert sich dem Ende, genauso wie die Zeit, wo John Woo noch gute Filme drehte.
Il Deserto rosso (1964; Michelangelo Antonioni)
- Mit "Blow Up" konnte ich bisher nichts anfangen, nach der Hälfte habe ich den Film ausgeschaltet. Dieser bringt mich zwar einen Schritt näher an Antonioni, aber so richtig anfreuden kann ich mich damit noch nicht. Dieses unerträglich lächerliche Swingertreffen in Kleidung, diese unglaublich schöne Monica Vitti und das wohl unnatürlichste Rauschen des Meeres, was eher nach Badewannenakustik klang, reissen mich in einen Zwiespalt, dass ich diesen Film, sofern es überhaupt einer ist, nicht bewerten kann. Auf jeden Fall werde ich mich noch ein bischen mit diesem Werk, Antonioni und besonders Madame Vitti beschäftigen müssen.


I saw the light
Erstellt von Mr Bungle, 02.06.2003, 16:05
244 Antworten in diesem Thema
#241
Geschrieben 14. Februar 2005, 20:45
#242
Geschrieben 16. Februar 2005, 23:37
Du rififi chez les hommes (1955; Jules Dassin)
Stille kann so spannend und toll sein.
Stille kann so spannend und toll sein.
#243
Geschrieben 06. März 2005, 21:53
The Wind (1928; Victor Sjöström)
- Bisher der beste Stummfilm, den ich gesehen habe.
Harold & Kumar Go to White Castle (2004; Danny Leiner)
- Schämen sollte ich mich, tu' ich aber nicht. Ich konnte drüber lachen. Ja, es war alles sehr niveaulos, platt nicht besonders originell, aber es hat gepasst. Bei ein paar Bier, Schokolade und Chips fühlte ich mich hiermit kräftig amüsiert.
E tu vivrai nel terrore - L'aldilà (1981; Lucio Fulci)
- Ich habe es ja kaum geglaubt, aber Fulci scheint ja doch was zu können. Finde ich zum einen seinen "Woodoo" im Nachhinein besser als gedacht, ist dieser von Anfang an gut. Das der Film zwischendurch ein paar Hänger, billige Effekte, schlechte Musik und kein Gespür für Dramaturgie hat, spielt überhaupt keine Rolle mehr. Sehr ausgefallene Tötungsideen, mit zauberhaften Kameraeinstellungen (besonders die Drück-den-Kopf-an-den-Nagel-und-schieb-somit-das-Auge-heraus-Szene) erhalten meinen Respekt und mein Denken über Fulci hat sich ein wenig gebessert.
- Bisher der beste Stummfilm, den ich gesehen habe.
Harold & Kumar Go to White Castle (2004; Danny Leiner)
- Schämen sollte ich mich, tu' ich aber nicht. Ich konnte drüber lachen. Ja, es war alles sehr niveaulos, platt nicht besonders originell, aber es hat gepasst. Bei ein paar Bier, Schokolade und Chips fühlte ich mich hiermit kräftig amüsiert.
E tu vivrai nel terrore - L'aldilà (1981; Lucio Fulci)
- Ich habe es ja kaum geglaubt, aber Fulci scheint ja doch was zu können. Finde ich zum einen seinen "Woodoo" im Nachhinein besser als gedacht, ist dieser von Anfang an gut. Das der Film zwischendurch ein paar Hänger, billige Effekte, schlechte Musik und kein Gespür für Dramaturgie hat, spielt überhaupt keine Rolle mehr. Sehr ausgefallene Tötungsideen, mit zauberhaften Kameraeinstellungen (besonders die Drück-den-Kopf-an-den-Nagel-und-schieb-somit-das-Auge-heraus-Szene) erhalten meinen Respekt und mein Denken über Fulci hat sich ein wenig gebessert.
#244
Geschrieben 05. Juli 2005, 01:54
"Antikörper" (2005; Christian Alvart)
Ärgerlich stand im Tip. Das Plaket sah auch scheisse aus. Die Inhaltsangabe regt auch nicht grade an, die Freigetränke auf der Premierenfeier schon, was solls ? Meine Begleitung erwähnt nebenbei, dass sich der Film über 127 Minuten erstrecken wird.
Kaum ist der Film zu Ende rast ein N24 Kamerateam auf mich zu und fragt nach meiner Meinung. Ich kann nur "Scheisse, die allerletzte Scheisse" sagen, konkrete Begründungen kann ich noch nicht in Worte fassen. Dies kann ich zwar immer noch nicht richtig,behaupte aber mit Verlaub, den wohl schlechtesten Film der letzten zwanzige Jahre gesehen zu haben. Der Regisseur gehört in eine katholische Kirche ! Mein Gott war Das schlimm. Schlechte Handlung, Plotwendung, Schauspiel, Kamera und Optik, Musikeinsatz und so weiter. Nichts hat gepasst. Ein Jammerlappen von Film, ein Trauerspiel ohne Gnade für den Zuschauer. Der Versuch krampfhaft noch Witzchen hinzuzufügen, hat den Film endgültig in den Olymp der Worst Films ever gestoßen und ich versuche das Geschehene zu vergessen und erinnere mich lieber an die angenehme, darauffolgende Party.
Ärgerlich stand im Tip. Das Plaket sah auch scheisse aus. Die Inhaltsangabe regt auch nicht grade an, die Freigetränke auf der Premierenfeier schon, was solls ? Meine Begleitung erwähnt nebenbei, dass sich der Film über 127 Minuten erstrecken wird.
Kaum ist der Film zu Ende rast ein N24 Kamerateam auf mich zu und fragt nach meiner Meinung. Ich kann nur "Scheisse, die allerletzte Scheisse" sagen, konkrete Begründungen kann ich noch nicht in Worte fassen. Dies kann ich zwar immer noch nicht richtig,behaupte aber mit Verlaub, den wohl schlechtesten Film der letzten zwanzige Jahre gesehen zu haben. Der Regisseur gehört in eine katholische Kirche ! Mein Gott war Das schlimm. Schlechte Handlung, Plotwendung, Schauspiel, Kamera und Optik, Musikeinsatz und so weiter. Nichts hat gepasst. Ein Jammerlappen von Film, ein Trauerspiel ohne Gnade für den Zuschauer. Der Versuch krampfhaft noch Witzchen hinzuzufügen, hat den Film endgültig in den Olymp der Worst Films ever gestoßen und ich versuche das Geschehene zu vergessen und erinnere mich lieber an die angenehme, darauffolgende Party.
#245
Geschrieben 12. Januar 2006, 00:49
"Charlie and the Chocolate Factory" (2005; Tim Burton)
Johnny Depp IST Michael Jackson und die Schokoladenfabrik ist seine Neverland-Ranch.
Auch ohne diesen Hintergedanken ist dieser Film ein wunderbarer Spaß, der klebt, süß und verspielt ist, jedoch eine gewisse infantile Schwämerei für komplett vernaschbare Paradise weckt,
"American Ninja" (1985; Sam Firstenberg)
Zwei Herren bewaffnet mit reichlich Bier, Avocados mit reichlich Knoblauch angereichert und einen Batzen Chips verbringen eine versauten Samstag Nacht am besten mit dieser Cannon Perle. Eine wahre Pracht an Idiotie, die jedesmal wieder mein Herz erobert, auch wenn er von mal zu mal stupider wird.
"Il Mio nome è Nessuno" (1973; Tonino Valerii)
"Wie ? Was ? Wer ? Wieso ? Häh ?"
"Hexen bis aufs Blut gequält" (1970; Michael Armstrong, Adrian Hoven)

Dazu Michael Holms göttliche Musik und als Nachtisch noch ein herrliches Udo Kier Interview: "Wie soll ich mich daran erinnern, ich habe danach noch 100 Filme gemacht!"
"Blood Feast" (1963; Herschell Gordon Lewis)
Diese Bonbon Farben, dieser Blick, diese abgeschnitten Körperteile, usw....
Eine Augenweide in Blut, die Musik eine Tortur, vereint in der Naivität der 60er mit dem Charme eines Ed Wood Films. 100 %ig !
"Un chien andalou" (1929; Luis Buñuel)
Alles klar !
"Nekromantik" (1987; Jörg Buttgereit)
War das Karnickel wirklich nötig, nach reiflicher Überlegung: Ja! Sonst hätte ich mich nicht annähernd vor der Katze Szene so geekelt.
"Gazorra" (Jörg Buttgereit)
Wenn ich mal jeden Schwachsinn in meiner Pubertät auf Video gebannt. Naja, "Mein Papi" reisst das wieder raus.
"Midnight Ride" (1990; Bob Bralver)
Eine Cannon Produktion, Michael Dudikoff in der Hauptrolle, Mark Hamill als Psychopath, klang vielversprechend, erleichtert war ich, als der Schmarn vorbei war. Kein Charme, kein Dudikoff Gekloppe, nur derb blöde Dialoge in einem schlechten "Hitcher" Plagiat.
"I Drink Your Blood" (1970; David E. Durston)
Nochmal ohne ständiges Wegnicken, was ich mitbekommen habe, war aber witzig. Und Lynn Lowry mal wieder überirdisch.
Johnny Depp IST Michael Jackson und die Schokoladenfabrik ist seine Neverland-Ranch.
Auch ohne diesen Hintergedanken ist dieser Film ein wunderbarer Spaß, der klebt, süß und verspielt ist, jedoch eine gewisse infantile Schwämerei für komplett vernaschbare Paradise weckt,
"American Ninja" (1985; Sam Firstenberg)
Zwei Herren bewaffnet mit reichlich Bier, Avocados mit reichlich Knoblauch angereichert und einen Batzen Chips verbringen eine versauten Samstag Nacht am besten mit dieser Cannon Perle. Eine wahre Pracht an Idiotie, die jedesmal wieder mein Herz erobert, auch wenn er von mal zu mal stupider wird.
"Il Mio nome è Nessuno" (1973; Tonino Valerii)
"Wie ? Was ? Wer ? Wieso ? Häh ?"
"Hexen bis aufs Blut gequält" (1970; Michael Armstrong, Adrian Hoven)

Dazu Michael Holms göttliche Musik und als Nachtisch noch ein herrliches Udo Kier Interview: "Wie soll ich mich daran erinnern, ich habe danach noch 100 Filme gemacht!"
"Blood Feast" (1963; Herschell Gordon Lewis)
Diese Bonbon Farben, dieser Blick, diese abgeschnitten Körperteile, usw....
Eine Augenweide in Blut, die Musik eine Tortur, vereint in der Naivität der 60er mit dem Charme eines Ed Wood Films. 100 %ig !
"Un chien andalou" (1929; Luis Buñuel)
Alles klar !
"Nekromantik" (1987; Jörg Buttgereit)
War das Karnickel wirklich nötig, nach reiflicher Überlegung: Ja! Sonst hätte ich mich nicht annähernd vor der Katze Szene so geekelt.
"Gazorra" (Jörg Buttgereit)
Wenn ich mal jeden Schwachsinn in meiner Pubertät auf Video gebannt. Naja, "Mein Papi" reisst das wieder raus.
"Midnight Ride" (1990; Bob Bralver)
Eine Cannon Produktion, Michael Dudikoff in der Hauptrolle, Mark Hamill als Psychopath, klang vielversprechend, erleichtert war ich, als der Schmarn vorbei war. Kein Charme, kein Dudikoff Gekloppe, nur derb blöde Dialoge in einem schlechten "Hitcher" Plagiat.
"I Drink Your Blood" (1970; David E. Durston)
Nochmal ohne ständiges Wegnicken, was ich mitbekommen habe, war aber witzig. Und Lynn Lowry mal wieder überirdisch.
Besucher die dieses Thema lesen: 1
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0