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Donnie Diary - Filmforen.de - Seite 4

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Donnie Diary


100 Antworten in diesem Thema

#91 Crust

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Geschrieben 06. September 2005, 14:19

Mörderspinnen

(John 'Bud' Cardos, 1977)

Hmja, eigentlich ein ganz schicker Beitrag zum Thema Tierhorror. Klassisch, schnörkellos, einfach durch und durch prall gefüllt mit dem Charme der 70er. Besonders gefallen hat mir der Anfang. Wie innerhalb weniger Minuten ein so fühlbares Bild dieser typischen, US-amerikanischen Wüstenkäffer gezeichnet wurde, war m.E. absolut klasse. Sonne, Staub, verdreckte Tankstellen und Countrymusik - was will man mehr?

Im Verlauf der Geschichte gibt's dann natürlich auch einen kritisch-deutlichen ökologischen Seitenhieb auf die Machenschaften der Menschen, ihren Umgang mit der Natur. Obwohl die eindeutig echten, im Film zu nicht gerade kleiner Zahl zermatscht werdenden Spinnen zu dieser Botschaft nicht wirklich passen. Ganz klar, hier verspielen Regisseur, Mitwirkende und das ganze Werk einiges an Sympathien. Dennoch: hat man keine Lust, an Oberflächen zu kratzen und will sich einfach nur unterhalten lassen, dann bietet "Mörderspinnen" besonders für latente Arachnophobiker wie mich einiges an Thrill.

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#92 Crust

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Geschrieben 12. September 2005, 08:51

Das wandelnde Schloss

(Hayao Miyazaki, 2004)

Meine bisherigen Erlebnisse mit Miyazaki hatte ich auf DVD – und damit natürlich in Originalsprache. Gestern habe ich mit diesem persönlichen, eher unbewussten Abkommen gebrochen und mir den neuen im Kino angesehen – und damit natürlich synchronisiert. Keine gute Idee, denn ich fand die Synchro gelinde gesagt zum Kotzen und ich glaube sie hat einiges kaputt gemacht. Einige Textzeilen und Dialoge waren einfach fürchterlich und besonders die Stimmwahl von Protagonistin Sophie fand ich völlig daneben. Da verzichte ich lieber auf die große Leinwand, wenn ich mir so etwas antun muss!

Desweiteren waren mir die Botschaften des Films zum Teil einfach zu platt. OK, man sollte dabei berücksichtigen, dass Miyazaki immer noch vornehmlich Filme für Kinder macht, egal wie sehr man seine Werke als Erwachsenengeeignet ansieht (und das tue ich, so glühend wie ich „Totoro“ und „Laputa“ verehre). Und ich finde seine Botschaften ja auch völlig unterstützenswert. Dennoch war mir insbesondere das Ende schlicht und ergreifend zu platt. „Oh, alle sind glücklich! Na gut, beenden wir den blöden Krieg!“ Na Menschenskinder, böse Königin, warum hast du ihn denn dann erst begonnen?

Natürlich hat „Das wandelnde Schloss“ auch tolles zu bieten. Interessante und ambivalente Figuren, liebenswerte Geister und wunderschöne Momente der Ruhe, die sich mit bösem Zauber und Kriegsgetöse abwechseln. Dennoch würde ich den Film als den schwächsten mir bisher bekannten Miyazaki bezeichnen, was insbesondere auch daran liegt, dass sich der typische Zauber seiner Werke nicht durch die komplette Spiellänge zog und mir alles etwas zu routiniert vorkam. Trotzdem ziehe ich Miyazaki-Stangenware (sofern man „Das wandelnde Schloss schon so bezeichnen will, ich bin mir noch nicht so ganz sicher) Kram wie "Madagascar" in jedem Fall vor.

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#93 Crust

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Geschrieben 12. September 2005, 14:22

Kontroll

(Nimród Antal, 2003)

Recht interessantes, Genresprengendes Regiedebüt. Alles dreht sich um eine Truppe abgerissener U-Bahn-Kontrolleure, die in den Schächten der Metro mehr schlecht als recht ihr Dasein fristen. Zu den Anflügen eines Sozialdramas gesellen sich komödiantische Elemente, ein Hauch Surrealismus und die eine oder andere Idee von einem Thriller bzw. einem Krimi.

Im Prinzip mochte ich den Film, vor allem für seinen Kauzigkeit, hinter der sich trotz allem tiefer Ernst zu verbergen scheint. Das ganze Setting und die Handlung scheint ja schon ein Gleichnis für die Welt an sich zu sein. Gegen Ende hat sich die Inszenierung m.E. allerdings ganz schön gestreckt, weswegen mir das Erscheinen des bedeutungsschwangeren Schlussbilds dann doch irgendwie ganz lieb war. „Kontroll“ ist aber auf jeden Fall ein Werk, mit dem man sich eingehender beschäftigen und das mit der Zeit durchaus noch etwas wachsen könnte. Offene Fragen wie war er's oder war er's nicht (die, die den Film gesehen haben wissen was ich meine) rufen noch nach einer Antwort.

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#94 Crust

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Geschrieben 12. September 2005, 14:29

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

(Alfonso Cuarón, 2004)

Es ist schon unglaublich zu sehen und zu spüren, wie ein Film, der einen schon nach der ersten Sichtung völlig überzeugt hatte dann jedes Mal, wenn man ihn wieder sieht, wächst und wächst und wächst. Mittlerweile fehlt mir bei diesem hier manchmal schier die Luft zum atmen vor Adrenalin, an anderen Stellen kann ich mit meinen Tränen nicht an mich halten und an wieder anderen Stellen fühle ich soviel Freude, soviel Wärme und soviel schlichte, jedoch wunderbare Weisheit, dass ich einfach nur glücklich bin. Ich glaube, es gibt für mich zur Zeit keinen Film, bei dem 2 Stunden so schnell rumgehen wie hier.

„Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“ ist für mich einer der rar gesäten cineastischen Glücksfälle, die ich als rundum perfekten Film bezeichnen würde. Ein absorbierender Rhythmus, eine wunderbare Regie, durch die Bank weg bezaubernde Darsteller, große, fantastisch aufbereitete Themen, eine traumhafte Kameraführung, ein unglaublicher Score – diese Liste ließe sich fortsetzen. Der dritte „Harry Potter“ ist für mich die perfekte Symbiose aus Kinder- und Erwachsenenfilm (wo ich dieses Thema heute morgen schon bezüglich der Miyazaki-Filme hatte), ein Film, in dem jeder einzelne Moment so viel Atmosphäre, so viel Begeisterung und so viel Herzblut transportiert, dass man beim Einsetzen der Endcredits sofort die Tastenkombination Menü+Play Movie benutzen will.

Viel wurde diskutiert über die Schwächen des Films, darüber, dass er wichtige Details des Buches übergeht, relevante Details ausspart. Mir persönlich ist das völlig gleich, ich kann nur meinen tiefsten Respekt dafür aussprechen, was Cuarón aus der Vorlage für einen Film gezaubert hat. Macht's besser, Leute!

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#95 Crust

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Geschrieben 13. September 2005, 13:05

Neid

Lustig, dass das einzig wirklich lustige an diesem Film die Tatsache ist, dass er als Komödie gehandelt wird. Also bei Stiller und Black erwartet man derzeit definitiv was anderes. Ich hatte mir die DVD ausgeliehen, um entspannt etwas Zeit totzuschlagen (habe nachher eine Prüfung, arggg) und ein bisschen abzulachen. Hm, da war nicht viel. Wobei ich nicht sagen will, dass der Film richtig schlecht ist. Es geht in ihm um zwei Freunde, von denen einer (Black) die Idee eines Sprays hat, das Scheiße durch simples Besprühen verschwinden lässt. Revolutionär im Lande der Hundekot-Selberwegmachenmüsser. Der andere (Stiller) glaubt nicht an einen Erfolg und beteiligt sich nicht an der Entwicklung des Sprays. Ein Riesenfehler, denn Black startet mit seiner Erfindung schneller als gedacht durch und wird stinkreich. Natürlich nagen an der von Stiller gespielten Figur nun Eifersuchts- und Neidgefühle, bis ein kleines böses Teufelchen (Walken) ihn davon überzeugt, seinem Freund das Leben schwer zu machen.

Das Storygerüst hätte Potential für viele, viele Schenkelklopfer. Doch dieses Potential wird zu wenig genutzt, demgegenüber schwingt bei dem Film vielmehr beständig das scheinbar durchaus sehr ernst gemeinte Anliegen mit, aufzuzeigen, wo man sich reinreitet, handelt man wie Stiller. Freundschaft sollte über Eifersucht stehen, über Geld stehen. Hmja, nette Message.

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#96 Crust

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Geschrieben 14. September 2005, 16:19

Land of the Dead

(George A. Romero, 2005)

Manchmal habe ich ein Problem damit, einen Film zu bewerten, der meine Erwartungen exakt erfüllt hat. Denn dann stehe ich dem Werk weder begeistert (weil meine Erwartungen übertroffen wurden) noch irgendwie ablehnend (weil meine Erwartungen untertroffen wurden) gegenüber, sondern nehme so eine komische, zufriedene Neutralität ein.

"Land of the Dead" ist gut, keine Frage. Der Film hat Atmosphäre, er ist düster, er hat Stil. Er hat zum Teil Wahnsinnsbilder (die Toten, die aus dem Wasser steigen...) und er ist meiner Meinung nach definitiv der beste Zombiefilm der letzten Jahre. Aber er hat halt auch Schwächen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Klar, Romero, dein Film ist politisch. Find ich gut. Aber diese in der Handlung nun völlig offensichtlich werdende Lesart der Zombies als das Heer der Armen und Unterdrückten dieser Welt braucht nicht noch Kommentare wie "sie wollen doch nur irgendwohin, wo sie sein dürfen". Allgemein ist mir die Plotkonstruktion für eine richtig hohe Wertung auch einfach zu simpel. Unterm Strich ist "Land of the Dead" aber trotzdem ein empfehlenswertes Stück Horror, dass man sich (als Genrefan sowieso) ansehen sollte.

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#97 Crust

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Geschrieben 14. September 2005, 16:28

Creep

(Christopher Smith, 2004)

Der Frühstücksfilm nach dem gestrigen Zombieabend und Franka Potentes erster größerer Ausflug ins Horrorgenre. U-Bahnschächte statt Backwood, minimalst gehaltene Story, extreme Reduktion aufs Wesentliche, eine überzeugende Hauptdarstellerin - das ist "Creep" in Kürze. Wahrlich nichts, was man auch nur irgendwie besonders anpreisen müsste, aber wer eine kurze und schmerzhafte Vollbedienung braucht, ist hier doch ganz gut dabei.

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#98 Crust

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Geschrieben 15. September 2005, 14:39

Y tu mamá también

(Alfonso Cuarón, 2001)

Normalerweise fahre ich auf Jugenddramen ziemlich ab, und bei Alfonso Cuarón kann man ja auch nicht so viel falsch machen, dachte ich mir. Allerdings bin ich von „Y tu mamá también“ nicht ganz so begeistert wie von seinem Harry Potter Film. Mir basiert die komplette Dynamik des Films viel zu sehr auf der simplen Tatsache, dass wirklich alle der Protagonisten von ihren Partnern betrogen werden und sich daraus aufeinander aufbauend alle Handlungen ableiten. Aber vielleicht bin ich zur Zeit auch wieder mal ein bisschen zu distanziert und zu kritisch, keine Ahnung.

Jedenfalls dreht sich die Geschichte um zwei Jungs in der späten Pubertätsphase, deren Freundinnen zusammen nach Italien verreisen, woraufhin sie sich die hübsche, wesentlich ältere Cousine – die gerade herausgefunden hat, dass ihr Mann sie betrügt – des einen schnappen und mit ihr ebenfalls wegfahren. Längere Strecken des Films haben Roadmoviecharakter, die Gespräche drehen sich um Sex, Sex und noch mal Sex und am Ende steht nach einigen Höhen und Tiefen die sprichwörtliche Vereinigung aller drei Figuren. Das Ganze ist dann aber nicht der Beginn einer tieferen Beziehung, sondern das Ende. Warum – das verrate ich nicht. Insgesamt gesehen ist dieser Film, trotzdem er mich nicht wirklich umgehauen hat, durchaus sensibel beobachtet. Cuarón versteht es auf jeden Fall, Stimmungen und Ereignisse zu transportieren, wahrhaftig zu machen.

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#99 Crust

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Geschrieben 15. September 2005, 14:46

Wirklich empfehlenswertes aus den letzten Tagen, zweimal eine glatte 90:

Catch-22 - eine großartige Kriegssatire, eine der besten die ich je gesehen habe.

Ravenous - ein großartiger, temporeicher Film über Kannibalismus, bei dem hier und dort ein riesiges Augenzwinkern durchschimmert.
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#100 Crust

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Geschrieben 16. September 2005, 09:29

Gestern Nacht 10 Minuten von Leni Riefenstahls Triumph des Willens geguckt. Ein bisschen gespult. Nochmal ein paar Minuten gesehen. Mit flauem Magen ausgemacht.

Vom filmischen Standpunkt aus ein Wahnsinnswerk, ein Meisterstück der Suggestion, der Propaganda. Trotzdem - oder gerade deswegen - einfach nicht länger als eine Viertelstunde zu ertragen.
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#101 Crust

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Geschrieben 16. September 2005, 10:00

Bad Guy

(Ki-duk Kim, 2001)

Ich bin sehr zwiegespalten. Obwohl - eigentlich bin ich nicht zwiegespalten. Ich finde den Film gut, vielleicht sogar sehr gut. Nur hat es mich anfangs schon Überwindung gekostet, mein moralisches Selbstverständnis über Bord zu werfen und mich in die erzählte Geschichte fallen zu lassen.

Ein Mann knutscht auf der Straße eine ihm wildfremde Frau ab, wird dafür von Soldaten verprügelt und von der Frau angespuckt. Durch einen miesen Trick zwingt er sie kurze Zeit später in die Prostitution. Die Frau durchleidet ein Martyrium, bis sie schlussendlich ihre Gefühle für den Mann entdeckt.

Klar - oberflächlich betrachtet möchte man hier sofort an Ki-duk Kims Geschlechterrollenverständnis zweifeln und fragt sich, warum man sich so etwas antut. Lässt man sich auf den Film ein, erkennt man jedoch die vielen, geradezu sanften Momente zwischen all der Grausamkeit, und man erkennt, dass nicht nur die weibliche Hauptperson eine extrem tragische Figur ist.

"Bad Guy" ist ein sehr melancholisches Werk, zwar wie gesagt durchaus ambivalent, aber in jedem Fall intensiv.

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