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Azazel is watching..... - Filmforen.de - Seite 5

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Azazel is watching.....


129 Antworten in diesem Thema

#121 Azazel2k

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Geschrieben 05. Mai 2009, 16:21

WOLVERINE Action;Fantasy,Comic; USA 2009; Gavin Hood 02.05.2009; Kino :rolleyes:

Hat Hollywood erstmal das große Geld gewittert beginnt das schlachten. Genauer gesagt: ausschlachten !
Sequels, Prequels und Spin Offs nennt sich das dann. Neuestes Opfer: Marvels X-Men Reihe. Nach gerade mal 3 Filmen, welche alle recht erfolgreich waren, folgt mit X-Men Origins: Wolverine, das erste Spin Off (X-Men Origins: Magnete soll angeblich noch kommen).

Gut, wirtschaftlich kann ich das halbwegs nachvollziehen. Der von Everybodys Darling Hugh Jackmann verkörperte Wolverine ist ohnehin der beliebteste X-Men (auch im Comic Bereich wurde diese Figur mit den meisten Spin Offs bedacht) und sofern man mit einem Spin Off an den Anfang geht (wie hier geschehen) spaart man sich viele Gagen für weitere Top Stars. Also weg mit Halle Berry (Storm), Ian Makellen (Magneto) und Patrick Stewart (Professor Xavier), bleibt mehr Geld für einen gescheiten Drehbuchautor, Regisseur und Effekte.

ACHTUNG, SPOILER !

Denkste ! Azazel mag hier wirtschaftlich denken, die eigentlichen Macher wollten wohl auch Nummer sicher gehen. Während Wolverines Erzfeind (und wie wir hier erfahren Halbbruder) Saberthoot Viktor Creed in X-Men 1 von einem No Name verkörpert wurde, steckt man hier Liev Schreiber in die Rolle. Ok, die Figur bekommt einiges an Screentime und da macht ein erfahrener Darsteller durchaus Sinn. Die Entscheidung, mit Ryan Reynolds (Deadpool) und Dominic Monagan (öhm…Name vergessen) zwei weitere „bekanntere“ Darsteller für Popelrollen zu verpflichten scheint aber einzig darin begründet zu sein, mit den Namen weitere Kinogänger anlocken zu wollen. Sei es drum, beide werden völlig verschwendet. Im Falle von Monagan nicht weiter schlimm, dürften Fans in Anbetracht von Deadpools Rolle auf die Barrikaden gehen. Anfangs noch ganz witzig angelegt, verschwindet er schnell von der Bildfläche um kurz vor Ende nochmals aufzutauchen. Die Figur Deadpool wird hier ebenso verschwendet wie Reynolds vorhandenes Talent.
Jackmann, welcher den Film überwiegend auf seinen Schultern trägt, macht seine Sache gut. Nicht mehr, nicht weniger und wiederholt einfach die Rolle, welche er bereits in den drei X-Men Filmen verkörperte.

Die Story geht dabei, wie gesagt an die Anfänge und spielt vor Wolverines erstes Treffen auf die X-Men im 1. Film. Wir sehen ihn als Kind, bekommen einen (zu kurzen) Einblick in sein (langes) Leben (umspannt die Zeit von 1845 bis ca. 1980) und verfolgen schließlich seinen Werdegang als Waffe X (ebenfalls viel zu kurz). Dazwischen gibt es einige nette Fights mit seinem Bruder Viktor sowie viel, meist dämliches, überflüssiges und vor allem langweiliges Blabla. Weil ein Mutantenfilm mit nur einem Mutanten recht langweilig ist, packte man mit Gambit, besagtem Deadpool, Viktor Creed und einem Gastspiel des jungen Cyclops sowie ein paar anderen Teenmutanten weitere Figuren hinzu.
Abgesehen von Creed und Wolverine geben sie aber allesamt nur recht kurze und meist unbedeutende Auftritte ab. Fans freuen sich zwar, den Film machen diese aber nicht besser.
Zu krude wurde die, an sich interessante, Hintergrundgeschichte zur Figur Wolverine umgesetzt. Zu ausgelatscht sind die beschrittenen Actionpfade. Dazu passen dann abgedroschene Sprüche, wie man sie schon zigmal in anderen Filmen gesehen hat, zu vorhersehbar sind verschiedene Entwicklungen, zu aufgesetzt wirken andere. Die Action kann über eindeutige Drehbuchschwächen und das Unvermögen des Regisseurs nicht hinwegtäuschen. Denn in diesem Millionendollarteuren Filmchen sind einige CGIs enthalten, die man so sonst nur in B- und C-Filmchen in den Videotheken finden. Professor Xaviers Cameo Auftritt wirkt, als hätte man ihn billigst in den Film kopiert, in manchen Kämpfen meint man die Fäden an welchen die Darsteller hängen (müssten) förmlich zu sehen. Gambits erster Auftritt in der dunklen Seitenstraße schreit hingegen förmlich nach billiger Studiokulisse (keine Ahnung ob`s so ist).

Trotz allem ist Wolverine kein Totalausfall und kann hin und wieder tatsächlich unterhalten. Nicht erwartet hätte ich, dass sich der Film recht gut in die bestehende X-Men Filmreihe integriert. Warum sich Cyclops nicht an das vor Teil 1 stattfindende Aufeinandertreffen erinnert wird jedem Zuschauer ersichtlich, einzig das unemotionale „zweite“ Treffen von Sabertooth und Wolverine in X-Men 1 stört im Nachhinein. Nett, wie gesagt, auch der Cameoauftritt von Xavier sowie das Paralellen zu X-Men 2 (die Arkley Einrichtung).
Hätte man das Geld für Reynolds und Monagans Gagen gespart und stattdessen lieber in einen fähigeren Drehbuchautor und/oder Regisseur gesteckt, Wolverine hätte ein richtiger Actionkracher werden können. So bleibt es ein netter Streifen, der sogar hinter dem ohnehin schon durchwachsenen 3. X-Men Streifen zurück bleibt. Eine nette Ergänzung zu X-Men, aber das nächste Mal doch bitte lieber Teil 4 !

5 von 10


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Bearbeitet von Azazel2k, 05. Mai 2009, 16:27.


#122 Azazel2k

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Geschrieben 06. Mai 2009, 16:41

X-Men Fantasy; Action; Comic; USA 2000; Bryan Singern; 03.05.2009 :P

Um den verhältnismäßig schwachen WOLVERINE zu verdrängen gab`s anschließend noch mal den ersten X-Men Streifen. Verglichen mit den beiden Nachfolgern gefiel mir Teil 1 eher wenig. Insgesamt zwar ein akzeptabler Streifen, als Fan der Comics und Actionfreund jedoch zu lahm. Diese Meinung sollte sich diesmal ein wenig revidieren.

Klar, das Wolverine dermaßen in den Mittelpunkt gestellt wird (in den Nachfolgern ja auch) stört einen Menschen der sich als Fan von Cyclops sieht. Schaut man sich die Liste der beliebtesten X-Men jedoch an, so ist das ganze in finanzieller Hinsicht nachvollziehbar.
Schluckt man die bittere Pille präsentiert uns Bryan Singer mit dem ersten X-Men Film jedoch einen, storytechnisch, überragenden Comicstreifen an dessen Tiefsinnigkeit kein Spiderman, Batman oder Hellboy herankommt. X-Men entpuppt sich recht früh als sozialkritisch, und stellt Rassenhass völlig unverblümt an den Pranger. Hier sind es eben keine schwarzen, Juden, Moslems, Christen oder was auch immer die für ihre Hautfarbe, ihren Glauben oder ihre Herkunft verurteilt oder angegriffen werden. Hier sind es Mutanten welche für ihre Mutation bestraft, ausgegrenzt werden sollen.
Gleichzeitig präsentiert uns der Film den klassischen Kampf Gut gegen Böse. Allerdings nur oberflächlich betrachtet. Mit Sabertooth und Toad gibt’s zwar, ziemlich eindeutig, böse Mutanten, die Motive von Magnetos Bruderschaft der Mutanten sind jedoch keine persönlichen Bereicherungen sondern schlicht eine bessere Stellung der Mutanten. Hierbei schießt Magneto freilich über das Ziel hinaus und beansprucht für sich und seines Gleichen eine Stellung als „Übermenschen“ bzw. die „Zukunft der Menschheit“. Zwar betreibt er nicht die Vernichtung, Auslöschung der „normalen“ Menschen, möchte diese aber in Seinesgleichen verwandeln ohne wiederum deren Recht auf „Andersartigkeit“ zu respektieren. So stellt er sich im Grunde auf eine Stufe, oder zumindest eine Ähnliche, wie die Nazischergen des 2. Weltkriegs, welche er so verabscheut (wie wir erfahren, zu recht denn er befand sich in seiner Kindheit in einem KZ) bzw. nimmt den übrigen Menschen das Recht auf freie Entscheidung. Anfangs diente er also einem ehrbaren Ziel, arbeitete mit Xavier zusammen und veränderte erst im weiteren Verlauf seine Ansichten zum Schlechten (was aber alles nicht direkt im Film erzählt wird).
So bietet X-Men für den Actionfan einiges an Mutantenkämpfen in deren Verlauf die Fähigkeiten aller immer wieder zum Einsatz kommen. Die Kabbeleien zwischen Cyclops und Wolverine tragen enorm zum Unterhaltungswert bei, lockern hier und da die Geschichte auf und sind einfach nett anzuschauen.
Die Figuren werden flott und gut eingeführt, alles Wichtige erklärt, die Grenzen klar gezogen und so hatte Singer in Teil 2 genug Zeit für kolossalere Action. Als Einführung und Beginn einer Filmreihe ist X-Men sehr gut gelungen und stiehlt dem später erschienenen 1. Spiderman die Show.

Nach dem neuerlichen Betrachten ist X-Men enorm in meiner Gunst gestiegen und ich kann den Film jedem Comic- und Actionfan wärmstens empfehlen.

8/10


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Bearbeitet von Azazel2k, 06. Mai 2009, 16:42.


#123 Azazel2k

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Geschrieben 11. Mai 2009, 18:07

X-Men 2 Fantasy; Action; Comic / USA 2003; Bryan Singer 06.05.2009 DVD :D

Und weiter geht’s mit Bryan Singers X-Men Saga. Nachdem uns im ersten Teil die meisten Figuren recht ausführlich vorgestellt wurden, konnte er für Teil 2 aus den vollen schöpfen.
Dies hat allerdings den Nachteil, dass man als Nichtkenner des Erstlings oft das Gefühl haben könnte, es würde etwas fehlen. Die Beziehungen der Figuren untereinander wurden nämlich ebenfalls in Teil 1 erläutert, hier werden sie höchstens vertieft. So spitzt sich die Dreiecksbeziehung zwischen Wolverine-Jean Grey-Cyclops zu, während Rogue und Bobby Drake (Iceman) mit den Problemen die Rogues Mutation mit sich bringen zu kämpfen haben. Der Background von Wolverine wird ebenfalls weiter ausgebaut. All das sind Dinge, die auf Handlungen des 1. Teils aufbauen.
Die Geschichte selbst wird ebenfalls weitergesponnen, kann aber auch eigenständig existieren. Anfangs scheint es, als würde erneut der Kampf der X-Men gegen Magneto im Mittelpunkt stehen. Doch schnell kommt mit dem Militär bzw. einer ominösen Eingreiftruppe der Regierung eine dritte, viel schlimmere Partei hinzu. Diese entführt Mutanten, mit stiller Zustimmung der Regierung, nimmt sogar Professor Xavier und Cyclops gefangen und startet einen Angriff auf Xaviers Schule. Was genau dahinter steckt, offenbart sich erst im weiteren Verlauf des Films, in dessen Verlauf die X-Men erstmals mit Magneto zusammenarbeiten müssen.

Wie anfangs geschrieben wurden die Figuren, deren Motive und Beziehungen bereits in Teil 1, größtenteils, erklärt. Singer hat somit wesentlich mehr Zeit für Action und Krawall was bereits in den ersten Minuten fulminant bewiesen wird. Wenn sich Nightcrawler, tricktechnisch spitze gemacht, als „Ein-Mann-Mutantenarmee“ gegen die Leibwächter des Präsidenten zur Wehr setzt und diesen beinahe über den Jordan schickt, so ist das schlicht atemberaubend gemacht und akustisch perfekt inszeniert.
Das Tempo hat gegenüber Teil 1 merklich angezogen, ohne dass Story und Charakterentwicklung auf der Strecke bleiben. Weiter geht’s mit Kämpfen Soldat gegen Mutant und später natürlich auch wieder Mutant gegen Mutant.

Mit Nightcrawler alias Kurt Wagner betritt ein weiterer, aus den Comics bekannter, X-Men die Bildfläche. Nicht nur irgendeiner, sondern evtl. einer der bekanntesten. Denn Nightcrawler kann sich, durch das betreten einer anderen Dimension, teleportieren und sieht selbst recht dämonisch aus. Nicht umsonst wird er in X-Men 2 klammheimlich zu einer zentralen Figur.
Deathstrok hingegen darf den ganzen Film über nicht reden und wird mehr oder minder verheizt. Kaum darf sie richtig loslegen, da ist sie auch schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Schade, da hätte man mehr draus machen können.
Wie bereits bei Teil 1 geschrieben bin ich ein Fan der Cyclops Figur. Wurde dieser Charakter bereits für Teil 1 einer starken Änderung unterzogen (viel zu jung, Hitzkopf und nicht autoritär genug) und stand im Schatten der anderen (teilweise prominenter besetzten) X-Men, so kommt es hier noch schlimm. Recht früh im Film wird er mit Professor Xavier entführt und darf erst gegen Ende des Films wieder auftauchen. Schade, aber aus Produzentensicht nachvollziehbar.

Alles in allem macht Singer auch bei Teil 2 alles richtig. Gute Action, tolle Effekte, gute Story. Die Sozialkritik ist auch hier wieder vertreten und spitzt sich sogar weiter zu. Die Angst, oder auch der Hass nimmt zu und Colonel Stryker nimmt eine stark sadistische Rolle ein, welche in nicht geringem Maße an die Nazis erinnert. Sein Plan stellt im Grunde nichts anderes als einen Völkermord da (auch wenn die Mutanten kein „Volk“ sind sondern eben den jeweiligen Völkern angehören).
Die bekannten Figuren entwickeln sich weiter, Neue kommen hinzu (womit anzunehmen ist das Sabertooth und Toad das Finale des Erstlings nicht überlebt haben) und ein paar andere Figuren haben Miniauftritte (Hank Maccoy alias Beast tritt im TV auf, Jubilee ist eines der gefangenen Kinder). Fans sind also gut bedient. Die Vorgeschichte zu Stryker gibt’s übrigens im Doppelpack mit Wolverines Origins in „X-Men Origins: Wolverine“.

Insgesamt stellt X2 eine leichte Steigerung gegenüber dem direkten Vorgänger da.

8/10

#124 Azazel2k

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Geschrieben 11. Mai 2009, 18:08

X-Men 3 The Last Stand Fantasy; Action; Comic / USA 2006 / Brat Rattner 08.05.2009 DVD :P

Da war doch noch was…richtig: X-Men 3: The last Stand. Stellt einen quasi Abschluß der X-Men Filmreihe da. Momentan hat es den Anschein, dass man sich zukünftig auf die X-Men Origins „Reihe“ konzentriert. Nach dem Erfolg von Wolverine sind sowohl Wolverine 2, als auch X-Men Origins Magneto in Planung.

Teil 3 schließt hingegen nahtlos an X2 an, wer keiner der beiden Vorgänger gesehen hat, dürfte diesmal teilweise große Probleme beim Verständnis des Films haben. Die Figuren entwickeln sich diesmal nur sehr gering weiter. Über Wolverine scheint alles erzählt, Cyclops tritt sehr früh ab und so konzentriert man sich, im geheimen, mehr auf die Beziehung zwischen Bobby (Iceman) und Rogue. Diese leiden nun noch mehr unter der, zwangsweise, körperlichen Abstinenz zueinander. Man ist also nicht „richtig“ zusammen und mit Kitty Pride scheint sich eine Person zwischen beide zu drängen. Da passt es ganz gut, dass man ein „Heilmittel“ gegen die Mutationen gefunden hat. Dieses könnte Rogues Probleme für immer lösen.
Neben der, im Film sehr kruden und stark gekürzten (verglichen mit dem Platz welche diese Geschichte in den Comics einnahm), Handlung um Jean Grey alias Phoenix alias Dark Phoenix, stellt das Heilmittel den Dreh und Angelpunkt der Story da. Es dient als Aufhänger für den hier stattfindenden Kampf Mutan gegen Mensch und Mutant. Magneto scharrt diesmal eine richtige Armee um sich um die Quelle des Heilmittels zu zerstören.

Sozialkritik schwingt auch diesmal mit, denn erneut dreht sich die Frage um das „anders sein“. Das Ausgrenzen von Minderheiten und die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen. Allerdings hat man diesmal mehrmals ein Deja Vu Erlebnis. Magneto entwickelt sich erneut zu dem, was er an den Menschen verabscheut. Wie schon in Teil 1 versucht er seine Meinung den anderen aufzuzwingen. Denn wie man sieht gibt es viele Mutanten, welche dankbar für eine „Heilung“ wären. Mutanten die sich dafür entschieden haben, nicht mehr „anders“ zu sein. Diese Menschen will Magneto die Entscheidungsfreiheit nehmen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Der Tod zahlreicher Mutanten und Menschen ist im egal, nimmt er billigend in Kauf. Auch Wolverines „schwärmen“ für Jean Grey ist nicht neu.

Erneut gibt es Abgänge. Habe ich mich bereits in den Vorgängern über die stiefmütterliche Behandlung von Cyclops beschwert, so setzt man diesem diesmal die Krone auf. Bereits nach wenigen Filmminuten verschwindet der gute, völlig platt für immer von der Bildfläche. DANKE AUCH IHR DEPPEN ! Fans der X-Men haben im Verlauf des Films einen weiteren schweren Verlust hinzunehmen. Nightcrawler hingegen ist schlicht nicht mehr mit dabei und wird in keiner Minute des Films erwähnt. Schade, die Figur hat viel Potenzial.
Mit Beast und Kitty Pride werden die X-Men, mit Pyro, Juggernaut und einigen anderen wird Magnetos Bruderschaft der (bösen) Mutanten verstärkt. Eines haben die neuen Figuren jedoch gemein: Die tiefe der „alten Hasen“ erreichen diese Figuren nicht. Sie sind recht oberflächlich gestaltet, Hintergründe zu deren Motivation gibt es nicht wirklich, kurz: sie sind platt und oberflächlich.

Der Film ist, wie der direkte Vorgänger, schnell und actionreich. Verschenkt aber leider zuviel Potenzial. Die neuen Figuren sind platt, die alten werden teilweise verschwendet. Der Fokus liegt, noch stärker als in den Vorgängern, bei Wolverine und Jean Grey. Fans freuen sich erneut über ein paar Cameos bekannter Figuren, ärgern sich aber über das Verschwenden der Sentinels. In den Comics ernst zu nehmende Gegner (töten sie doch zahlreiche Mutanten), verkommt der Kurzauftritt hier beinahe zur Lachnummer.
Am Ende gibt es zahlreiche Verluste zu beklagen, doch Comicfans wissen: Nichts ist unmöglich, kein Tod endgültig. So sollte man sich am Ende nicht wirklich wundern wenn einige der „krassen“ Veränderungen wieder rückgängig gemacht werden.

Auch Teil 3 ist gelungen, fällt aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger leicht ab. Man merkt den Regisseurswechsel. Brat Rattner ist zwar ein solider Handwerker, an die Leistung eines Bryan Singer (der lieber Superman Returns in den Sand setzte statt „seinen“ X-Men einen fulminanten Abschluß zu verpassen) kommt er aber nicht ran. Des weiteren wirkt der Film leicht gehetzt und man hielt sich an die bewährte Hollywoodregel: Schneller, lauter und mehr !

Dennoch empfehlenswert: 7/10

Gibts was zu sagen ?

Bearbeitet von Azazel2k, 11. Mai 2009, 19:33.


#125 Azazel2k

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Geschrieben 22. Mai 2009, 13:30

AUSTRALIA Drama/Abenteuer; Australien/USA 2008; Baz Luhrmann 16.05.2009 DVD :kotz:

Eine Partnerschaft mit einem anderen Menschen bringt verschiedene Dinge mit sich. Ein ziemlich unwichtiger Teil ist der, dass man auch in Sachen Film Kompromisse eingehen muß. So kam ich dazu, AUSTRALIA zu sehen. Zugegeben, Hugh Jackman mag ich und Nicole Kidman find ich scharf. Das ganze kostete mich dementsprechend wenig Überwindung, muß die Frau an meiner Seite aber nicht wissen.

Das DVD Cover verspricht vollmundig einen Filmen im Stil von „Jenseits von Afrika“ und „Vom Winde verweht“. Romantik, Action, Abenteuer, Witz….alles was ein ganz großer Film braucht. Sofern ich mich recht erinnere, gab es auch die ein oder andere Oscarnominierung und davon abgesehen stammt der Film von einem Regisseur den ich sehr schätze: Baz Luhrman.

Was sich anschließend, fast 3 Stunden auf der Mattscheibe abspielte, war jedoch an Langweile, Banalität und gekünstelten Szenen kaum zu überbieten.
Die Geschichte erinnert vom Prinzip her ohnehin an „Jenseits von Afrika“ und versetzt das Geschehen einfach nach Australien. Statt Redford gibt es Jackmann, statt Streep eben Nicole Kidmann, die Kaffeeplantage wurde durch eine Rinderfarm ersetzt.
Während man ano 85 ohne Computereffekte arbeitete und der Film dadurch schlicht „echt“ wirkt, haftet Luhrmanns AUSTRALIA oftmals ein Hauch von Kitsch und Fantasy an. Der, wie ich es nenne, Luhrman Stil eben. Das passte zu „Moulin Rouge“ und Luhrmans modernem „Romeo & Julia“, hat hier aber nichts zu suchen. Viele Szenen schreien nach Bluescreen und CGI, wirken unwirklich, träumerisch und zerstören die (wenige) Atmosphäre des Films.
In Sachen Dramatik und Inszenierung erinnert der Film oftmals an „Pearl Harbour“. Hier wie da wirkt alles platt und aufgesetzt. Emotionen versucht man dem Zuschauer mit dem Dampfhammer einzuhämmer: „Hier, eine Figur stirbt ! Dramatisch ! Heul doch !“….ja heul doch selber, das ist nicht dramatisch denn dass Ableben kündigt sich meist schon vorher an und ist wenig überraschend. Schlimmer noch: auch hier hat man das Gefühl die Figur stirbt einfach deshalb, weil man nun einen Schuß Dramatik einbauen wollte.

Weiter geht’s mit der Problemaufzählung.

Macht Jackmann noch eine recht gute Figur als verwegener Rindertreiber, versagt Kidmann von der 1. Minute an völlig. Emotionslos und steif wie ein Kleiderständer watschelt sie durch die Szenen, guckt mal ernst, mal traurig in die Kamera. Doch auch hier hat man meist das Gefühl etwas vorgespielt zu bekommen. Sicher, ist auch so, aber soll man ja nicht merken. In einem kleinen Dorftheater mag die Leistung überzeugen, hier kann man aber nur von völligem Versagen der Aktrice sprechen. Da hat Frau Kidmann schon bessere Leistungen gebracht. Der, thematisch ähnliche, „In einem fernen Land“ kann als kleines Beispiel dienen.

Wie es sich für eine große Schnulze gebührt, hielt man es dann auch noch für eine gute Idee den Film auf grausame 159 Minuten auszudehnen. Dabei passt die Geschichte locker in, maximal, 120 Minuten. Dies hätte den Film zwar nicht groß verändert, er wäre aber immerhin weniger langweilig gewesen.
Da ist es unnötig zu erwähnen, dass nicht einmal der Angriff der Japaner richtigen Schwung in den Film bringt. Kurz, künstlich, emotionslos und auch hier: vorhersehbar.

AUSTRALIA versucht mit den Großen des Genres zu scheißen, hat alle Zutaten die man braucht, und drückt letzten Endes nur nen kleinen unbedeutenden Haufen raus für den sich eigentlich kein Mensch interessieren sollte. Es ist unglaublich wie „einfach“ man hier das, zweifellos vorhandene, Potenzial verschenkt.
Wie dieses grottige Stück Film im Zuge der Oscars auch nur erwähnt werden konnte, ist mir unbegreiflich. Für mich bisher DIE Enttäuschung des Jahres.

3/10

#126 Azazel2k

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Geschrieben 19. Juni 2009, 13:58

TERMINATOR - SALVATION Sci-Fi/Action USA 2009; MCG :rolleyes:

Der Terminator ist zurück ! Zum nunmehr vierten Male sucht er die Kinoleinwände heim.
2009 allerdings erstmals ohne Big A, Arnold Schwarzenegger.
Allen Kritikern zum trotz sah ich in den ersten Trailern jedoch die Titelgebende Erlösung. Endlich würde man sich der, in den Vorgängern nur kurz gezeigten, Zukunft widmen. Dem Kampf der Überlebenden gegen die von Skynet geführten Maschinen ! Yeah ! Riesige Materialschlachten, eine geniale Endzeitatmosphäre und der, wie ich finde, talentierte Christian Bale in der Hauptrolle als John Conner.
Ja, „Terminator – Die Erlösung“ sollte, nachdem man mir quasi 3 mal die gleiche Geschichte präsentierte, endlich der Actioner werden, welchen ich mir bereits von Teil 3 erhofft hatte.
Das Regisseur MCG mit den beiden „Charlies Angels“ Filmen zwar spaßige, aber extrem sinnfreie Filme gedreht hatte, habe ich dabei leider übersehen…

So präsentiert sich Terminator 4 dann leider auch als recht hohle, größtenteils unlogische Actionplatte die aber wiederum zuwenig und zu „seichte“ Action bietet um über die zahlreichen Ungereimtheiten und Plattitüden hinweg zu täuschen.

Doch der Reihe nach.
Zu Beginn befinden wir uns, mal wieder, in der Gegenwart und bekommen sodann die „furchtbar tragische“ Lebensgeschichte des Markus Wright im Schnellverfahren erklärt. Mörder, weis was er getan hat, will dafür büßen.
Dolle, kurz vor knapp lässt er sich von einer Forscherin von Cyberdinesystems (Erfinder von Skynet) dazu überreden, nach seiner Hinrichtung seinen Körper zu spenden.
Kuss, Unterschrift, Hinrichtung…..schupps, sind wir in der Zukunft. Dort erleben wir eine Militäroperation der Menschen gegen eine Basis von Skynet. Diese geht fürchterlich schief, nur John Connor überlebt. Doch halt ! Nachdem sich der Rauch gelegt hat klettert noch jemand aus dem Schutt ! Richtig ! Markus Wrigth ! Trotz Hinrichtung klettert er 15 Jahre später putzmunter, um keinen Tag gealtert aus einer zerstörten Forschungseinrichtung der bösen Maschinen.

Und hier muß man mal fragen: Welcher Hornochse von Drehbuchautor kam auf die Idee, den Zuschauern bereits nach ca. 15 Minuten die größte „Offenbarung“ des Films zu verraten ? Gut, die Macher des Trailers hatten bereits dieselbe, hirnverbrannte Idee, aber so sollte so ziemlich jeder anwesende Zuschauer gleich wissen wie der Hase läuft. Dumm, saudumm. Nimmt es dem Film doch viel Spannung und einen potenziellen, erschreckenden „Aha“ Effekt. Aber gut, so ist es eben. Typisch Hollywood, muß man den scheinbar nicht sonderlich intelligenten Amis doch alles mit dem Dampfhammer servieren damit sie es auch verstehen. Denken unerwünscht.
So schauen wir also gut ¾ der Filmzeit einem, wie wir nun wissen, fast unbesiegbaren Terminator beim Überlebenskampf zu. Wundern kann man sich lediglich über die Tatsache dass Skynet weiß, wer Markus wirklich ist und er diesen, scheinbar, entsandt hat weshalb er später auch nicht von Terminatoren angegriffen wird…später, denn zu Beginn hätte es ihn beinahe in seine Einzelteile zerlegt…wenn, ja wenn da nicht zufällig der junge Kyle Reese aufgetaucht wäre. Sehr sinnig seine stärkste Waffe beinahe selbst zu vernichten…abgesehen davon: warum sehen die T-600 Maschinen wie Zombies aus ? Psychologische Kriegsführung ? Denke 2 Meter große Metallmonster mit riesigen Knarren und Totenschädelfratze schüchtern genug ein. Dachte wohl auch Skynet weshalb, wie Fans wissen, die T-800`er Reihe aus blankpolierten Maschinen besteht.

Wurscht, weiter geht’s. Also durchstreift man mit den neuen Protagonisten, zu welchen auch ein stummes Mädchen zählt deren Daseinsberechtigung einzig und allein darin besteht…ja, worin eigentlich …, die zerstörte Landschaft bevor man in der nächsten Actionszene landet. Eine riesige Maschine greift die Überlebenden an, ballert Effekttechnisch toll inszeniert ein paar Autos ab und greift sich Menschen, während sich aus seinen Beinen 2 Terminatormotorräder (!) herauspellen und die Verfolgung der Fliehenden übernimmt.
Zugegeben, sieht toll aus, aber man kann sich dem Gedankengang nicht erwehren dass diese ganze Szenerie überflüssig sei und nicht wirklich zur Terminatorgeschichte passt.
Gleich darauf kann man sich fragen warum Kyle Reese, welcher fieberhaft von Skynet gesucht wird, beim auffinden nicht direkt gekillt wird. Die Gefangenname von Reese hat schlicht keinen Sinn da mit seinem Tod, automatisch auch Connor von der Bildfläche verschwinden würde.

So, genug von der Geschichte geschwafelt denn diese Ungereimtheiten ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film.
Die Devise „Augen zu und durch !“ klappt hier nur bedingt. Dafür sind die „Fehler“ schlicht zu zahlreich. Das die Menschen, trotz der überlegenen Technologie von Skynet, noch immer Flugzeuge besitzen und die Basis der Rebellen ein, scheinbar, unauffindbares U-Boot ist, passt einfach nicht. Selbst Heute ist es kaum möglich dass irgendwo auf der Welt ein Kampflugzeug unbemerkt herumschwirrt. Das Radarnetz ist zu umfangreich.

Zu all diesen Ärgernissen kommt erschwerend hinzu, dass der Film ungewöhnlich kalt ist. Zu keiner Minute konnte ich wirklich mit den handelnden Figuren mitfiebern. Wirklich mit dem Tod einer Hauptfigur habe ich ebenfalls nicht gerechnet. Wie denn auch ? Der eine ist der Retter der Menschheit, der andere dessen Vater (der seinen Sohn aber erst noch in der Vergangenheit zeugen muß) und zu guter letzt hätten wir den fast unzerstörbaren Terminator. Die drei sind quasi der Vater, der Sohn und der heilige Geist ! Unantastbar, es sei denn sie wollen es so. Was soll da schon passieren ? Richtig, nix.

Die Krone setzt dem ganzen das extrem schmalzige „Saulus – Paulus“ Ende auf. Einfach widerlich, kitschig und passt so gar nicht zu Terminator.

Was bleibt sind ein paar nette Actionszenen, ein tolles quasi Cameo von Schwarzenegger und die Frage, warum Skynet von diesem „perfekten“ Terminator in den ganzen vergangenen 15 Jahren nur ein einziges Exemplar gebaut hat. Nix mit großen Massenschlachten und die gezeigte Zukunft wirkt nicht halb so trostlos und bedrohlich wie man sie uns in den kurzen Szene aus Terminator und Terminator 2 gezeigt hat…man denke nur an die Szene des über Totenschädel ratternden Metallmonsters…

T4 ist ein Film den man schauen kann, aber wirklich nicht muß. Fans der Terminatorfilme sollten aber ohnehin nach Teil 2 einen Schlussstrich ziehen und sich dieses dünne Filmchen sparen.

#127 Azazel2k

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Geschrieben 19. Juni 2009, 14:00

TWILIGHT Fantasy USA 2008; Cathrine Hardwicke :deepshit:

Dachte ich vor kurzem noch mit „Australia“ den größten Murks des Kinojahres 2009 gesehen zu haben, belehrte mich „Twilight“ eines besseren.

Dabei hätte ich es mir fast schon denken können. Geschrieben von einer Frau für pubertierende Mädels, grassiert die „Biss“ Seuche ja nun schon auf der ganzen Welt. Zu meinem Leidwesen infizieren sich aber nicht nur Teens, sondern auch erwachsene Frauen wie meine Lebensgefährtin, was dazu führte das ich mir den 1. Band ebenfalls vornahm.
Die Buchform fand ich schlicht langweilig. Nicht wirklich schlecht, aber belanglos kann ich immerhin nachvollziehen das junge Mädels (ok, oder auch etwas ältere) auf diesen Schmu abfahren. Für meinen Geschmack gibt’s viel zu viel Blabla und so gut wie keine Action.
Nun sind Buchverfilmungen meist schlechter, aber immerhin werden diese oft auf Tempo und Action getrimmt, käme meinem persönlichen Geschmack also wesentlich näher.
Dies geschah auch bei Twilight, jedoch haben die Macher selbst das versemmelt.

Die Darsteller sind nahezu allesamt unter aller Sau und spielen größtenteils emotionslos oder sogar peinlich mies. So ist z.b. der 1. Auftritt des Edward Darstellers im Klassenzimmer mit das schlechteste was ich jemals auf der großen Leinwand sehen durfte. Meine Freundin meinte „ist doch gut ! Er spielt richtig schön die Unentschlossenheit, muß sich zusammenreißen sie nicht anzufallen !“.
Fast richtig, denn meiner Meinung nach sieht man eben genau dass da ein untalentiertes Kerlchen diese Emotionen, grottig schlecht, spielt. Spielt, nicht „fühlt“.Es wirkt in keiner Sekunde echt. Der Todesstoß für einen Film, der im Grunde viel von gezeigten Emotionen lebt.
Die restlichen Vampirdarsteller wirken blaß (im negativen Sinne) und spielen ihre Rollen völlig falsch. Im Buch wirken sie auf jeden unnahbar und majestätisch. Dies aber aufgrund ihres perfekten Verhaltens und Aussehens sowie der in den Bann ziehenden Ausstrahlung eines Vampirs. Im Film hampelt ein Haufen Jungdarsteller arrogant und überheblich durch die Gegend. Die Vampirtruppe wirkt wie die hochnäsigen Sportlertypen in zahlreichen „Highschool“ Streifen.
Um dem Zuschauer nun die drohende Gefahr „begreiflich“ zu machen, packten die Hollywood Leute erneut den Dampfhammer aus. In schöner Regelmäßigkeit werden im Film Menschen von einer 2. Vampirgruppe getötet. Zwar gibt es diese Vampirgruppe auch im Buch, taucht aber erst spät auf. Dort ist jedem Leser schlagartig die Gefährlichkeit der Gruppe bewusst und zwar ohne dass man bisher von getöteten Menschen erfahren hat, in dieser Hinsicht wusste Frau Meyers wie man schreiben muß.
Abgesehen davon wirkt auch diese Gruppe nicht wie „alte“ Vampire die schon seit Jahrzehnten über die Erde wandeln sondern erneut wie ein Haufen Vollprolls.

Twilight bietet somit im Grunde gar nichts. Keine tollen Effekte, keine Bombastaction, keine tollen, tiefschürfende Dialoge, kein wirkliches Vampirflair und schon gar keine schönen Darsteller.
Mag zum großen Teil meine subjektive Meinung sein, aber so ist es nun mal. Twilight kombiniert die Langeweile und Inhaltsleere des Buches mit grauenhaften Darstellern, lächerlichen Effekten und lässt dabei noch die meisten interessanten Passagen des Buches außen vor. Was bleibt ist ein großes „Nichts“. Doof, schlecht anzuschauen und vollkommen überflüssig.

Da kann man nur hoffen dass die nachfolgenden Filme besser werden.


Kommentar ?

Bearbeitet von Azazel2k, 19. Juni 2009, 16:16.


#128 Azazel2k

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Geschrieben 19. Juni 2009, 17:21

Gerade nochmal, aus Langeweile SAW 2 reingeschmissen....hatte mir beim Ersten ansehen gar nicht gefallen, diesmal sogar noch weniger. Hatte gar nicht Erinnerung das die SAW Reihe schon beim 2. Aufguß extrem den Bach runterging. Saw 2 ist sogar noch schlimmer als Teil 3. Dieser konnte wenigstens im Splatter und Gore Bereich punkten (hatte aber, davon abgesehen, absolut nix mehr zu bieten), Teil 2 ist einfach tierisch langweilig und saudumm.

#129 Azazel2k

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Geschrieben 21. Juni 2009, 16:48

Last of the living bietet ein schönes Cover. Ein Wendecover noch dazu ! Und rühmt sich, wie viele andere Amateurfilme, als tolle Zombiekomödie was mich zu der Frage bringt, wieso jeder 2. Amateurfilmer meint, ohne Budget, Talent und brauchbare Darsteller, nen Zombiefilm drehen zu müssen ?!?
Weil Romero mit "Night of the living Dead" seinen Durchbruch hatte ? Ja der Mann hab eben auch Talent und hatte was zu erzählen ! Hier wird die Kamera auf 3 Darsteller gehalten, die nicht mehr machen als hin und wieder dumm gucken und blöde Sprüche zu robben. Das ganze ist stellenweise....tatsächlich amüsant, trägt aber keine 90 Minuten Film. Die Zombies sehen grauenhaft (im negativen Sinne) aus, sind es doch lediglich grau geschminkte Menschen. Hin und wieder gibts "Blut" oder mal en kleine Verstümmenlung. Da man scheinbar auch keine talentierten Maskenbildner zur Hand hatte sieht auch das dementsprechen unecht aus.
Ne sorry, wenn man weder die Mittel noch das Talent hat sollte man sich anderen Bereichen widmen. Diese Film ist leider ziemlich ungenießbar....aber das Cover sieht wirklich nett aus. :gaehn:

#130 Azazel2k

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Geschrieben 26. Juni 2009, 13:48

Transformers (2) - Die Rache Action/Sc-Fi; USA 2009; Michael Bay :)

Als vor zwei Jahren der erste Transformers Film in den Kinos einschlug, schieden sich, wie sooft, die Geister.
Sinnfreies Krawallkino ohne Story für Dummies, schrien die einen.
Bester Actionfilm des Jahres, die anderen.

Aus meiner Sicht hatten beide recht, auch wenn ich mich eher zu den letzteren zähle.
Klar ist Transformers völlig sinnfrei und eine einzige Aneinanderreihung von Actionszene und ja, jeder darf das kritisieren.
Allerdings stellte ich mir schon damals die Frage: wer hat hier etwas anderes erwartet ? Es geht um Roboter, die sich in Autos verwandeln können. Wie viel Tiefgang, wie „sinnvoll“ kann ein solcher Film, eine solche Geschichte denn sein ?
Wer sich dann ins Kino setzt und anschließend fehlenden Sinn und die massige Action aufgrund ihres Daseins kritisiert, der hätte sich gefälligst besser überlegen sollen was er sich ansieht.

Aller Kritik zum trotz war der Film ein großer finanzieller Erfolg, was selbstverständlich zu einer unausweichlichen Fortsetzung führen muß. So taucht also nun mit „Transformers – Die Rache“, Teil 2 in den Kinos auf und macht dort weiter wo Teil 1 endete.

Ich persönlich mag Fortsetzungen. Bieten sie mir doch die Möglichkeit, lieb gewonnene Charaktere bei einem weiteren Abenteuer zu begleiten. Oft verbunden mit einer Weiterentwicklung der Figuren und neuen Hintergrundinfos. Allerdings heißt der Regisseur im vorliegenden Falle Michael Bay, zu dessen Repertoire einiges gehört, Charakterentwicklung und Geschichtenerzählung aber leider nicht.
Transformers ist deshalb ein typisches Bay Vehikel. Im Fordergrund steht Action, geniale Effekte, Witz und eine Prise Erotik. Teil 1 konnte so prima über Drehbuchschwächen (laut Kritikern über dessen nicht Vorhandensein) hinwegtäuschen.
Dieser Bonus fehlt Teil 2 an einigen Stellen. Klar, die Effekte sind wiederum genial, aber eben nicht wirklich neu. Davon abgesehen wird man förmlich (und teilweise wörtlich) bombardiert. Ständig explodiert oder transformiert irgendwas, der den 1. Teil ständig begleitende „Wow“ Effekt verkommt hier fast schon zur Routine und…ja, er beinahe langweilt. Das Besondere fehlt.

Ebenso verhält es sich mit den Robotern. Kannte der geneigte Zuschauer am Ende von Teil 1 nahezu jede Figur mit Namen (und trauerte evtl. sogar um die Gefallenen), so ist man hier schon froh wenn man den Namen überhaupt hört ! Optimus Prime, Bumblebee, Jetfire, Ironhide, Starscream…ja und wie hieß der Rest ? Gut, Fans brennt sich Soundwave noch ein (auch wenn er nur die „Aufgabe“ mit dem Original teilt) und ich meine (schon wieder ?) Devastator gehört zu haben (aber der wurde in Teil 1 erledigt). Die Namen der neuen Autobots (vor allem der Motorräder) habe ich jedoch schon wieder vergessen, sofern sie überhaupt genannt wurden.

Zu den (zahlreichen) neuen Figuren gesellt sich ein Großteil der aus Teil 1 bekannten (Ausnahmen bleiben hier Jon Voight und die komplette „Computerabteilung“ des Erstlings). Auch das sind schlicht zu viele und so kommt`s wie`s kommen muß: die meisten kommen zu kurz, ihre Auftritte wirken wie Cameos.

Weitere Änderungen sind der gefühlt zurückgeschraubte Witzanteil. Zumindest ich konnte wesentlich weniger lachen als noch beim Vorgänger. Nicht das Transformers eine Komödie wäre, aber oftmals nahm er sich schlicht selbst nicht ernst. Ohne den ehemaligen Section 7 Leiter würde „richtiger“ Witz fast vollständig fehlen und wir hätten nur die Slapstickeinlagen der (fast schon nervigen) beiden neuen Hauptautobots.

Bitter aufgestoßen ist mir die neue Rollenverteilung. Megan Fox, taffe Freundin der Hauptfigur Sam Witwicki, ist in Teil 2 nach wie vor verdammt heiß, aber eben nur selten taff. Bay „besinnt“ sich auf das alte Frauenbild und so darf Fox des öfteren tierisch verängstigt, panisch oder heulend in die Kamera blicken während Sam gegen Ende zum typischen Helden mutiert. Zwar nicht wirklich schlecht, aber die Charakterumkehr ist gerade im Falle von Fox nicht wirklich glaubwürdig.
Etwas Ähnliches geschah übrigens auch mit Decepticon Starscream. Bay passte diese Figur dem Serienvorbild an. Für einige Fans evtl. eine gute Entscheidung, der „neue“, schleimig feige Starscream, inklusive weinerlicher Stimme, steht jedoch in starkem Widerspruch zu Starscream aus Teil 1.

Zu guter letzt hinkt sogar die dünne Story der, ebenfalls dünnen, Story des Erstlings hinterher. Der böse Gefallene, die Geschichte von einer weiteren Energiequelle und einer Sonnen zerstörenden Maschine klingt selbst für Fans leicht abstrus und etwas undurchschaubar. Action nach Baukasten Muster eben. Genügt für den Film, aber eben auch nicht umwerfend. So erinnert Transformers 2 in seiner gesamten Art ein wenig an den Trickfilm „Transformers – The Movie“. Überfracht und teilweise einfach platt.

Der Text mag negativ klingen, der Film an sich ist dennoch empfehlenswert und bietet die erwartete Hochglanzaction.
Enttäuscht wurde ich, jedoch auf recht hohem Niveau.
Fakt ist: Teil 2 ist ein gutes Stück schlechter als Teil 1, aber eben nicht schlecht. Action-, SFX- und Transformersfans werden bestens bedient.





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