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Meine kleine Welt der Filme - Filmforen.de

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Meine kleine Welt der Filme


5 Antworten in diesem Thema

#1 DavidFincherFan

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Geschrieben 16. April 2006, 16:01

Sin City, 2005

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In Basin City wimmelt es nur so von korrupten Cops mit gebrochenen Herzen, sexy Huren und verzweifelte Wachleute. Die einen suchen Rache, die anderen Erlösung, manche auch beides. Die Story dreht sich eigentlich um die ganze Stadt und ihre verlorenen Seelen. Einer der Hauptpersonen ist Marv (Mickey Rourke), ein sehr starker Kämpfer und Schläger, der wohl in einem falschen Zeitalter geboren ist, er würde besser in eine Gladiatorenarena passen als in einer solchen Stadt. Er wird als Monster bezeichnet. Er fühlt sich verloren und alleine. Keiner versteht ihn so richtig, er tröstet sich in einer billigen Kneipe, voller Huren und Alkohol, den Schmerz weg . Bis eines Tages Goldie (Jaime King), eine Prostituierte, mit ihm schläft. Er fühlt sich wie im siebten Himmel, als er jedoch mit einem mächtigen Kater aufwacht und Goldie tot ist, schwört er demjenigen Rache, der sie tötete. Damit beginnt das grosse Töten des Marv.

Eine weitere Person ist Hartigan (Bruce Willis), der ein ehrlicher Cop (einer der wenigen in Basin City) ist, seine letzte Stunde als Cop ist nun gekommen. Der Arzt hat es ihm verordnet, da er große Herzbeschwerden hat. Er hat eine Frau, würde jedoch gerne seinen Beruf weiterhin ausführen. Nun will er in letzter Stunde noch dieses 11-jährige Mädchen retten, doch sein integranter Partner (Michael Madsen) möchte keinen Ärger. Da der Entführer nicht unbekannt ist - der einzige Sohn (Nick Stahl) des Senators, dem einflussreichsten Mann Sin Citys. Als Hartigan dann das Mädchen gerettet hat und den Entführer erschossen hat, wird er von Kugeln erfasst. Sein Partner hat ihn niedergeschossen. Der Tod scheint ihm sicher, jedoch gibt es eine Überraschung.

Dann kommt die Geschichte des Dwight (Clive Owen), er ist mit Shellie (Brittany Murphy) zusammen und schläft mit ihr. Als ihr Ex-Lover Jackie Boy (Benicio Del Toro) an der Tür klopft und Einlass fordert, wird sie ihm diesen Wunsch zunächst mächtig. währenddessen macht sich Dwight fertig um ihn fertig zu machen. Als Jackie herein kommt mit seiner Truppe schlägt er Shellie und geht danach ins Bad, da wird er von Dwight überrascht. Dwight mischt ihn in der Toilette auf. Daraufhin verlässt Jackie Shellie`s Wohnung, doch Dwight folgt ihn, um ihn kalt zu machen. Auf dieser Jagd trifft er in der Altstadt, wo die Huren ihr Gebiet haben, eine alte Bekannte. Die Jagd auf Jackie endet mit einem Massaker, wo es ein Dutzend Tote geben wird.

Ich selbst habe die Comics bisher nicht gelesen. Der Stil des Comics wurde eins zu eins übernommen und so fühlt es sich auch an. Wenn ein Charakter zum Beispiel irgendwo hinunter springt, bleibt der Hintergrund der gleiche nur die Person bewegt sich hinunter. Außerdem ist der Regen auch sehr Comic like. Der komplette Hintergrund ist ja am PC entstanden, das merkt man dem Film in keinstere Weise an. Die Atmosphäre ist so dicht, alles ist düster. Wer es noch nicht weiss, der Film ist hauptsächlich schwarz - weiß, nur bestimmte Dinge sind in Farbe wie z.B. die Schuhe des Dwight oder die Tablettendose von Marv. Der Stil ist einfach atemberaubend, es gab kaum einen so stylischen und atmosphärischen Film. Rodriguez (Regiessuer des Filmes) ist ein weiterer Coup gelungen, er hat einen sehr starken Cast (siehe Bruce Willis, Jessica Alba, Brittany Murphy, Clive Owen, Del Toro und Mickey Rourke). Alle spielen herausragend. Besonders gut gefallen mir Clive Owen, Benicio Del Toro, Bruce Willis und Mickey Rourke). Bei den Frauen dominieren Jessica Alba und Brittany Murphy.

Die Story hört sich ja schon ziemlich brutal an, was sich im Film deutlich bemerkbar macht. Es gibt zig Tote und es fliegen viele Körperteile durch die Gegend. Das Blut fließt in Strömen und es gibt auch eine Hinrichtung, hier und dar eine Folter Szene. Jedoch wird es durch das schwarz weise etwas gemindert. Hinzu kommt noch die Freizügigkeit der Frauen, die teilweise oben ohne voll anzusehen ist. Das ist wird den meisten Männern gefallen :) Hier ist eine Alterfreigabe von 18 berechtigt. Zu der Synchro kann ich nicht viel sagen, da ich die amerikanischen Stimmen bewundern durfte samt deutschen Untertiteln. Die Stimmen von Marv, Hartigan und Jackie klingen so als ob sie seit 100 Jahren jeden Tag ein Glas Whisky in sich hineinkippen, also sehr tief und rau. Einfach super, sehr passend zu der deprimierten Stimmung des Filmes. Die Sprüche der Charaktere kommen einfach nur cool rüber, besonders Marv`s. Was die Hoffnungslosigkeit noch unterstreicht sind die Monologe. Die Monologe sind einfach super gelungen, sie passen immer ins Bild und sind in den 3 Geschichten immer woanders gelegt. Sie bringen dem Zuschauer die Charaktere etwas näher und werden bei jener Coolness oder Brutalität wieder menschlich.

Nun komme ich zu den wenigeren guten Sachen. Ich finde die Musik hätte besser die Stimmung untermalen können, mir fehlten gänzlichen Höhen bei wichtigen Szenen. Die Musik war bei weitem nicht schlecht, aber bis auf in der letzten Szene im Film, gab es keine starken Momente der Musik. Zu lasch würde ich sagen. Ein weiterer Punkt wäre die Story, sie ist sehr atmosphärisch für die Grundstimmung der Stadt auch passend, nur leider fehlt etwas. Irgendwie wirkt das Puzzle nicht komplett. Was vielleicht besser wäre, wenn man die verschieden Geschichten zusammen führen würde. Das würden den Comic-Fans aber wahrscheinlich nicht passen. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht eine Hauptperson gibt und die Geschichte nicht auf eine Person ausgelegt ist. Da freue ich mich schon auf die DvD - Edition, dort möchte Rodriguez ein Feature ermöglichen, die alle Geschichten einzeln abspielt.

Sin City ist ein sehr guter Film, aber kein Meisterwerk. Das liegt teils an der etwas zu belanglosen Musik und zum Teil an dem Einzelstorysystem (Es wurden ja 3 Comicbänder verfilmt). Dagegen gefällt mir die Atmosphäre sehr, ich habe kaum einen dichteren Film gesehen als diesen. Die Sprüche der Charaktere kommen gut, die Charaktere sind auch super. Der Cast könnte nicht besser sein und der Stil ist einzigartig.

#2 DavidFincherFan

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Geschrieben 16. April 2006, 16:03

The Island - Die Insel, 2005

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Als ich zur Pressevorführung zu Die Insel ging, hatte ich eine heftig umstrittene Diskussion mit einem Filmjournalisten, ob Michael Bay (einige seiner Regiearbeiten: Armaggedon, Pearl Harbor, The Rock und Bad Boys) diesen Film eher mit Inhalt füllen wird oder eher mit explosiven (übertriebenen) Actionsequenzen. Wir sind beide zu dem Entschluss gekommen, dass es auch mal Wunder auf der Welt geben kann und es ein tiefgründiger Bay Film werden kann. Die Zeichen standen gar nicht so schlecht, Klonen ist ein Thema, woraus man etwas machen kann. Dazu noch ein gestandener Schauspieler und ein Youngstar: Ewan McGregor (bisher zu sehen u.a. in Trainspotting, Star Wars Prequels und Big Fish) und Scarlett Johansson (Lost in Translation, Der Pferdeflüsterer).

Es ist das Jahr 2019 Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) fehlt etwas im Leben, er ist einer von hunderten Menschen, die in einem Wohnturm von vielen leben. Ihr Leben wird bestimmt von den Leitern der Wohntürme und von Computern, die ihnen vorgeben was sie anziehen oder was sie machen sollen. Die Begründung: Die Außenwelt ist verseucht und falls sie aus den Wohntürme gehen sollten, würden sie durch das Gift sterben. Es gibt nur einen Ort, der in der Welt nicht verseucht ist "Die Insel", ein Paradies. Es finden jeden Tag Lotterien statt, welche neue Menschen zu der Insel geschickt werden. Dann entdeckt Lincoln einen Schmetterling, in einer Zwischenebene der Wohntürme, woraus er schließt, dass die Außenwelt gar nicht verseucht ist. Er folgt einer Leiter hinauf und stößt auf das Unglaubliche, die Insel existiert gar nicht, sondern die ausgewählten Menschen werden in einem Forschungskomplex getötet. Er kehrt zurück zum Wohnturm, doch bei der Lotterie wird dann Jordan Two-Delta ausgewählt mit der er sich gut versteht. Daraufhin ermutigt er sie mit ihm zu fliehen und von da an beginnt die Flucht. Als sie aus der Station geflohen sind, merken sie dass die Außenwelt nicht vergiftet ist. Sie kommen weiter voran, gehen zu einem Verbündeten und bitten ihm um Hilfe. Dort erfahren sie, dass sie Klone sind und von einem Unternehmen bewacht wurden, was Organe oder Kinder an reiche Menschen verkauft. Klone herzustellen ist illegal, nur Organe dürfen hergestellt werden und so präsentiert sich das Unternehmen. Sie sind geschockt, wollen ihre Originale finden und es der Presse vorführen. Doch da haben sie mit dem Chef Merrick (Sean Bean) des Unternehmens nicht gerechnet, dieser beauftragt Söldner zur Tötung oder auch Übergabe der entflohenen Klone.
Es ist Michael Bay hervorragend gelungen, die 2 Welten optisch grundlegend voneinander auseinander zu halten. Einmal die Wohntürme der Klone, die eintönig, kühl und trist wirken. Sehr ähnlich eines Krankenhauses oder einer Klinik. Zum anderen die "richtige" Welt, welche in einem Braunton steht. Der Schnitt ist auch in einem anderen Rhythmus zueinander. In den Wohntürmen ist alles sehr einfach gehalten und die Schnitte sind in langen Abschnitten. Der Ort wird fokussiert. Das unterstützt den Krankenhausflair ungemein, da es auch formell wirkt. In der echten Welt sind die Schnitte hingegen schnell und hektisch. Da kommt es eher auf das Geschehen an.

Die Besetzung des Filmes ist auch nicht ohne, hinzukommen noch Djimon Hounsou (Gladiator, Biker Boyz), Sean Bean (Herr der Ringe 1+3, Troja, Eqilibrium), Steve Buscemi (Resevoir Dogs, Armaggedon) und Michael Clarke Duncan (The Green Mile, Sin City). Der heimliche Star des Filmes ist Djimon Hounsou, er verkörpert den Anführer der beauftragend Söldnertruppe, die die Klone suchen. Am Anfang wirkt er souverän gegen Ende wird er menschlich und zeigt Gefühle. Keiner wäre für die Rolle besser gewesen. Scarlett Johonsson blieb überraschend blass und hat ihre Rolle verpatzt. Warum sie diese Rolle angenommen hat, bleibt mir ein Rätsel. Sie hat es nicht geschafft, die Naivität zu zeigen und dabei gleichzeitig sich zu entwickeln. Ewan McGregor spielt gut, nicht seine beste Rolle, aber gut. Am besten sind die Szenen, wo er eine Doppelrolle übernimmt. Die Musik von Steve Jablonsky ist sehr gut gelungen und ist allen Szenen äußerst stimmungsvoll. Außerdem zünden einige Witze sehr gut, besonders witzig sind die von Steve Buscemi. Der Charaktere ist eh super getroffen, da er immer lässige Witze drauf hat, aber gleichzeitig eine Schlüsselrolle hat. Einige Anspielungen sind einfach ironisch, wie z.B. der Chanel Werbespots von Scarlett Johansson, wo sie sich selbst im Schaufenster in der echten Welt sieht. Überhaupt ist alles sehr nahe gehalten, indem man das Produkt-Placement völlig ausschöpft. Es gibt sicherlich 2 Dutzend Marken, die nur ein Hauch einer Sekunde zu sehen sind ( z.B. Puma, Microsoft MSN Messenger und Chanel). Man hat auch auf viele Details geachtet, welche Stars noch Klone von sich erstellen ließen. Da hat man ein Auge fürs Detail bewiesen. Hut ab! Was ich höchst ärgerlich finde, ist die Tatsache, dass zu viele Wendungen oder Geschehnisse in den Trailern verraten wurden. Hinzu kommt noch das sehr vorhersehbare Ende, einfach nur plump und wenig ideenreich. In dieser Form hat man das schon zig Mal gesehen und ist typisch Bay. Jetzt komme ich zur entscheidenden Frage: Ist der Film etwas tiefgründiger oder eine reine Ballerorgie? Die erste halbe Stunde ist sehr gut gemacht, es wird das Leben der Klone gezeigt und Lincolns Bedenken das hier etwas nicht stimmt. Soweit stimmt das storymässige Gleichgewicht, doch hier kommt schon der fatale Fehler: Es wird versucht in den Szenen mit Sean Bean krampfhaft Story hereinzubekommen, was aber kaum gelingt, denn wenn die Söldnertruppe kommt, gibt es eine (übertriebene) Verfolgungsjagd nach der anderen. Außerdem ist die Hochhaus Szene so etwas von hochgegriffen - dass macht den Film einfach nur kaputt. Fakt, leider ist der Film zu einem 08/15 futuristischen Actionblockbuster geworden.

Leider sind der interessante Anfang und das Potenzial schnell verschossen. Es macht sich Ernüchterung breit. Die Insel ist ein einfacher Actionblockbuster, mit guter Kameraführung, Musik und einem guten Cast. Die Atmosphäre und der Schnitt sind ebenfalls schön anzusehen. Besonders gut gefallen hat mir die Kamera, die um die Charaktere herumschwenkt. Während diese sich nicht bewegen. Leider ist das Ende vorhersehbar und die wichtigsten Szenen wurden in den Trailern verraten, hinzukommt, dass wieder zuviel unrealistische Szenen sind, z.B. die Verfolgungsjagden und die Hochhausszene. Somit ist The Island - Die Insel ein Film, den man einmal sieht und dann vergisst, weil er kaum Neues bietet und vieles kopiert. Leider, da hätte man einiges mehr draus machen können!

#3 DavidFincherFan

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Geschrieben 16. April 2006, 16:05

München, 2006

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1972, die Olympischen Spiele verzaubern München. Die Welt schwimmt auf einer Welle der Begeisterung. Nicht ganz, denn Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September" nehmen elf israelische Sportler als Geiseln und fordern die Freilassung von 200 in Israel inhaftierten Palästinensern. Beim Befreiungsversuch sterben alle Athleten sowie fünf der Terroristen. Die Reaktion der Israelis lässt nicht lange auf sich warten: die Exekution aller an dem Massaker beteiligten Palästinenser. Noch während die Aktion auf Hochtouren läuft, stellt der beauftragte Mossad-Agent (Eric Bana) ihren Sinn mehr und mehr in Frage. Nach welchen Kriterien wurden die Ziele ausgewählt? Gehören sie auf die Todesliste, obwohl sie gar nicht am Attentat beteiligt waren? Das Unternehmen steht am Scheidepunkt.

Steven Spielbergs (Schindlers Liste) letzte Projekte waren zwar finanzielle Erfolge, jedoch war sich die Filmgemeinde nicht einig, ob er je noch Filmmagie auf die Leinwand bringen würde. Er drehte 2 Filme im Jahr und erweckte den Eindruck eines profitgeilen Haies. Wo waren Filme wie Der weiße Hai oder E.T. von ihm geblieben? Die letzten 10 Jahre hat mich Herr Spielberg nicht erreicht. Technisch sind seine Filme einwandfrei. Mir persönlich fehlte die Seele und Charme eines Filmes. Hinzu kam die virtuelle Optik die bei Minority Report oder A.I. zu sehen ist oder einfache kitschige Abdriftungen wie bei Krieg der Welten. Mit München hat Spielberg, nach Schindlers Liste, wieder einmal einen brisanten politischen Stoff sich angenommen, der filmisch schwer umzusetzen ist. Vor allem ist dieser Stoff für ihn persönlich wichtig, da er ein Jude ist.

Die olympischen Spiele 1972 in München wurden von erschreckenden Ereignissen überschattet. Palästinensische Extremisten drangen in das Olympische Dorf ein und nahmen 11 Geiseln des israelischen Olympia – Teams fest. 2 Geiseln wurden in der Wohnung erschossen. Die Gruppe der Entführer nannte sich "Schwarzer September" und wollte mit dieser Geiselnahme Zeichen setzen. Sie forderten die Freilassung von 232 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen, ebenso wie die Freilassung der deutschen Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof. Die israelische Regierung wollte nicht mit Terroristen verhandeln. Als die Geiselnehmer auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck samt den Geiseln fliehen wollten, starben alle Geiseln und 3 Terroristen. Ein schlecht geplanter Befreiungsversuch und schlecht ausgebildete Scharfschützen waren an der Misere Schuld. Diese Bilder gingen um die Welt. Damals schauten 800 Millionen Menschen an den Fernsehschirmen den schockierenden Geschehnissen zu. Jedoch wird die meiste Zeit des Filmes ein anderer Handlungsstrang gezeigt: Die Rache Israels.

Nach den olympischen Spielen wurde ein Killerkommando beauftragt. Kopf dieses geheimen Kommandos führte Mossad - Mitarbeiter Avner (gespielt von Eric Bana, den man schon in Hulk und Troja bewundern konnte). Sein Auftraggeber Ephraim (Geoffrey Rush aus Fluch der Karibik) weist ihn an, seinen Kontakt zu seiner Familie abzubrechen. Daraufhin trifft er sich mit seinem Team in Europa. Das Team könnte anders nicht sein (wie so oft in Filmen): Einmal gibt es den Waffenspezialisten Steve (gespielt vom zukünftigen Bonddarsteller Daniel Craig). Den ruhigen Bombenbauer oder den eleganten Taktiker. Nun beginnt das Abenteuer des Killerkommandos.

Ich höre von vielen Leuten, dass der Film einfach zu langweilig sei. Ich frage nach dem Grund und sie sagen, er wäre zu lang. Ich kann diese Meinung verstehen, aber ich bin nicht der gleichen Ansicht. In diesem Drama versucht Spielberg wie noch nie zuvor, seinen Figuren Tiefe zu verleihen und gewinnt damit. Der Film hat seine Längen, diese sind notwendig für die Darstellung der Personen und machen den Film zu einem intensiveren Erlebnis. Außerdem werden dem Zuschauer viele politische und ethische Dialoge an den Kopf geworfen. Darf eine Demokratie Terroristen töten? Ist einer der größten Fragen, die sich hier stellen. Der Konflikt der Palästinensern und Israelis wird auch beleuchtet. Das Gefühl wird erweckt, dass sich der Drehbuchautor und Regisseur sehr intensiv mit der Materie auseinander gesetzt haben. Ein paar Begebenheiten sind durch Dramaturgiegründen ausgeschmückt oder gestrichen worden. So etwas passiert bei einem Film, sonst wäre es doch etwas träge. Immerhin soll der Film auch noch unterhalten.

Der komplette Cast überzeugt auf voller Linie, am stärksten spielt klar Eric Bana. Da der Fokus auf ihn gelegt ist, wundert es nicht, dass er sein ganzes Können aufzeigt. Ob fröhlich, glücklich, unzufrieden und schon fast depressiv – einfache alle Fassaden nimmt der Zuschauer ihm ab. Besonders die Übergänge wirken nahtlos und ziemlich real. Geoffrey Rush spielt den Auftraggeber ziemlich souverän. Er besitzt eine gewisse Coolness. Er zeigt wohl im Alter sein ganzes Talent auf. Daniel Craig hat ein sehr interessantes Charisma, man darf auf dem zukünftigen James Bond gespannt sein. Er hat eine Aura, die ihm bei richtiger Rollenauswahl legendär machen könnte. Seine Augen sind so kalt wie Eis, doch die Mimik ist einfach nicht in Worte zu fassen. Gelungen ist der kurze Auftritt von Moritz Bleibtreu, einer der besten männlichen Darsteller Deutschlands. Seine Rolle hat Witz und Inhalt. Schön, dass ein Deutscher sein Talent in einen Spielbergfilm zeigen kann.

Die Musik von John Williams (Star Wars) ist diesmal künstlerisch eingesetzt. Manchmal herrscht komplette Stille und die Spannung steigt ins unermessliche. Die Musik spiegelt sehr gut die Atmosphäre einer Szenerie wieder. Am Ende erreicht sie seinen markanten Höhepunkt. Grandiose Arbeit von John Williams. Jedoch war der Score schon mal beeindruckender von ihm. Andererseits ist der Score darauf ausgelegt, extra Mal in den Hintergrund zu treten und die Bilder für sich sprechen zu lassen. Die Atmosphäre ist ziemlich interessant gestaltet. Am Anfang gibt es sehr viele helle Szenen, In diesen werden die Personen des Kommandos überleuchtet und der Eindruck wird erweckt, dass sie eine Art Engel darstellen sollen. Gegen Ende wird der Film düsterer und zeigt ebenfalls nette Schattenspielchen. Interessante Idee in einigen Szenen, doch ungewohnt. Die Kleidungen sind alle Originalgetreu aus den 70zigern entsprungen und man fühlt sich sofort in den Siebzigern. Denn die Kulissen wirken ebenfalls so.

Spannung hat der Film auch, während den Anschlägen auf die Täter Münchens kann die Spannung kaum größer sein. Außerdem wird das Attentat von München in vielen Rückblicken nochmals aufgearbeitet und diese sind das brutalste, was man von Spielberg gesehen hat. Bei den Schießereien wird sehr viel Blut gezeigt. Die Attentate auf die Attentäter sind auch sehr spannend inszeniert, besonders bei einer Telefonbombe, wo ein Kind den Hörer abnimmt. Selten gab es so viel Adrenalin in einer Szene zu spüren.

Der Film überzeugt nicht so sehr wie Schindlers Liste, da vieles von Nöten ist, aber auch nicht perfekt ist. Die Länge des Filmes habe ich schon angesprochen. Einige Szene sind nun mal träge. Andererseits ist die Musik nicht so stark, doch sie ist auf solche ausgelegt. Der Fokus ist allein auf Avner gelegt und die anderen Charaktere können ihr volles Potenzial nicht ausspielen. Der Cast spielt wunderbar. Ein Meisterwerk ist München nicht. Aber…

...insgesamt hat es Spielberg nach vielen Jahren wieder geschafft einen Film in die Kinos zu bringen der eine Seele besitzt. Der Film hat einige spannende und dramatische Szenen.. Die besser kaum gemacht werden konnten. Die fast perfekte Mischung. Die Darsteller überzeugen allesamt. Einer der wenigen guten Filme unserer Zeit, die eine politische Botschaft haben und einen Anstoß geben um über Dinge zu diskutieren. Als in der letzen Einstellung des Filmes noch das World Trade Center fokussiert wird, ist eine Brücke zu den Ereignissen von dem 11. September geschlagen.

#4 DavidFincherFan

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Geschrieben 16. April 2006, 16:06

Krieg der Welten, 2005

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Krieg der Welten wurde mit viel Towabo ins Rennen geschickt, einmal wegen der Beziehung zwischen Katie Holmes und Tom Cruise, die bei einigen Premieren miteinander turtelten. Zum anderen weil es der teuerste Spielberg Film mit 132 Millionen Dollar Produktionskosten ist, noch vor Minorty Report mit 102 Million Dollar Produktionskosten. Der Film wurde adaptiert nach dem grossenartigen Buch von H.G. Wells, welches auch im Radio als Hörspiel von Orson Welles 1938 für aufsehen sorgte, da es so real war, dass viele Menschen sich im Keller versteckt haben aus Angst vor Aliens. Hinzu kam noch der großartige Cast für den Film: Tom Cruise, Dakot Fanning und Tim Robins.

Man wird sofort in das Leben des Dockarbeiters Ray Ferrier (Tom Cruise) rein kapatuliert Als er zu seinem zurückkehrt, wartet schon seine Ex-Frau auf ihn. Er hat sich nämlich um eine halbe Stunde vertan. Das spiegelt den Charaktere wieder, er ist ein Loser, der nichts auf die Reihe bekommt. Sein Haus gleicht dem eines 11-jährigen, was voller Unordnung ist. Er wohnt in einem Unterschichtenwohnblock und ist gar nicht darauf vorbereit, dass seine Kinder kommen. Jetzt fragt sich jemand, das soll ein Science Fiction Film sein? Klar, Steven Spielberg wollte aus der Sicht einer (zerbrochenen) Familie zeigen, was wäre wenn ein Alieninvasion stattfinden wurde. Wer etwas anderes erwartet, sollte den Film meiden. Dann beginnt das Unheil: der Himmel wird dunkel, Blitze schlagen auf derselben Stelle mehrmals ein und die komplette Elektronik funktioniert nicht mehr. Autos fahren nicht mehr, der Strom ist komplett ausgefallen und Handys funktionieren ebenfalls nicht mehr. Dann spreizen die ersten Tripods aus dem Boden und töten Menschen. Ray versucht seine Kinder zu retten und beginnt zu fliehen. Doch sie bleiben kurz nach der Flucht nicht sicher.

Der Film ist eher ein Katastrophenfilm als ein Science Fiction Film, er ist düster und beängstigend. Steven Spielberg hat auf nichts Rücksicht genommen, er zeigt getrennte Körper und das Sterben der Menschen. Es ist nicht sehr brutal, aber im ersten Moment überraschend. Auf dem Weg von Tom Cruise wird vieles zerstört und getötet. Man spürt die Anspannung und die Angst der vielen Menschen. Super gelungen sind die Effekte, sie sehen einfach fantastisch aus. Man merkt (kaum), dass alles aus dem PC kommt. Da hat Industrial Light Magic von George Lucas ganze Arbeit geleistet. Die Tripods und Aliens bewegen sich geschmeidig und wirken schon genauso gut wie Miniaturmodelle. Allerdings sind die Aliens unfreiwillig komisch zum Beispiel erschrecken sie vor dem Fahrrad. Klar man kann als Argument einführen, dass sie so etwas noch nicht sehen. Aber es passt einfach nicht zur Grundstimmung des Filmes. Die Kameraarbeit von Janusz Kaminski (bekannt auch aus The Terminal und Schindler`s Liste) ist sehr beeindruckend! Er beherrscht sein Fach perfekt, die Bilder in Einklang der Stimmung zu legen und dabei die Gefühle der Schauspieler wiederzuspiegeln. Die Synchrostimmen sind allesamt ganz gut und bringen die Stimmungslage der Charaktere gerecht wieder.

Nun nicht alles ist Gold was glänzt, man kann auch mit erfahrenen Fachleuten wie Steven Spielberg, Tom Cruise, Janusz Kaminsiki und David Koepp (Drehbuch) hinfallen. Dieser Film ist nämlich nicht so gelungen wie es den Anschein hat. Der Film wurde im Dezember gedreht und wurde im Mai schon fertig gedreht. Es wurde noch an den Special Effects gearbeitet und an den Film geschnitten. Man hat die meiste Zeit das Gefühl, dass man aus dem Film mehr herausholen könnte. Er ist letztendlich nur eine aneinander Reihung von Angriffen der Tripods und einpaar Szenen der Familie. Der erste Angriff wirkt noch einigermassen spektakulär, aber es wird lächerlich, wenn Tom Cruise auftaucht, findet gerade dort am Ort der grosse Angriff statt. Das hätte man auch besser lösen können z.B. könnte man bei Ankunft von Tom Cruise samt Kindern eine komplette zerstörte Stadt zeigen und ein paar Überlebende. Hinzu kommen noch Zufälle die einfach lächerlich sind, Tom Cruise hat das einzige befahrbare Auto und keiner kommt auf die Idee wie man sie sonst zu laufen bekommt. Lächerlich! Ausserdem ist Tom Cruise der einzige der eine wichtige Sache gegen Ende erkennt, was die Soldaten auch merkten müssten.

Dann komme ich mal zu den Kindern, die Charaktere sind so was von ätzend. Einmal gibt es das Mädchen, was am Anfang Ratschläge wie 30-jährige Frau geben kann. Und im kompletten Film qäungelt sie sich von einem Ort zum nächsten. Ich kann das verstehen, wenn jemand Angst hat in solch einer Situation, aber auf so eine nervende, zinkende Weise. Nein danke. Der Sohn ist ein Patriot wie aus dem Bilderbuch geschrieben und ist überzeugt dass man die Aliens einfach so mit Waffengewalt besiegt. Die Schauspieler spielen ganz gut, aber die Personen sind so nervend charakterisiert. Da interessiert mich auch nicht mehr, ob Tom Cruise mal nicht der Weltretter ist. Spielberg wollte ja bewusst, dass die Familie alles miteinander durchmacht. Dies ist aber einfach nur langweilig. Hinzu kommt, dass das angeblich legendäre Psychduell zwischen Tim Robbins und Tom Cruise nur ein laues Windchen ist, die Sprüche ziehen nicht richtig. Da hätte man die Aliens mehr in den Mittelpunkt stellen sollen.

Also ich habe mir von dem Film nicht viel erwartet, er ist aber dennoch eine herbe Enttäuschung. Spielberg sollte nicht soviel Marketing betreiben und sich lieber länger Zeit für seine Filme nehmen als 5,6 Monate. Die Qualität des Filmes ist ganz ok, aber das Drehbuch hätte viel besser sein können und man hätte mehr aus der Atmosphäre rausholen können. Ein grosser Fehler war es die Familie in den Mittelpunkt zu stellen und die Aliens ein bisschen zu vernachlässigen. Also selbst für einen kritischen Popcornfilm ist er einfach nur enttäuschend. Das 2. Projekt von Spielberg und Cruise ist gescheitert.

#5 DavidFincherFan

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Geschrieben 08. Mai 2006, 14:28

Mission Impossible 3, 2006

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Nach großen und langen Querelen bei der Entstehung des 3. Teils, hat es M:I 3 nach 6 Jahren endlich auf die große Leinwand geschafft. David Fincher und David Cronenberg wurden aufgrund kreativen Differenzen entlassen oder sind freiwillig gegangen. Da das Duo Wagner und Cruise viel Kontrolle über den Film haben will, sind diese großartigen Regisseure ausgestiegen. Angeblich waren die Visionen von der Regie zu out of Mainstream für Cruise/ Wagner. Cruise hat sich daher das Regietalent J.J. Abrams ans Deck geholt. Er ist der Erfinder von den TV-Serien Lost und Alias. Der 3. Teil sollte ein Mix aus den Vorgängern werden, einmal Thriller, aber auch ordentlich Action. Dafür ist Abrams die ideale Wahl. Er gilt als hervorragender Charaktererzähler, mithilfe von wenigen Elementen kann er Spannung erzeugen.

Ethan Hunt (Tom Cruise) hat sich aus dem Agentenberuf zurückgezogen um sein Privatleben zu genießen und die Beziehung mit Julia (Michelle Monaghan) auszuleben. Die Hochzeit steht kurz bevor. Doch am Abend einer Party wird Hunt angerufen und wird zurückgebeten, da seine Schülerin Lindsey Ferris (Keri Russell) gefangen genommen wurde und er sie mit einem Team befreien soll. Sie wurde von dem Waffenhändler Owen Devian (Philip Seymour Hoffman) entführt. Nun beginnt die Such nach ihm, er verhandelt mit Terroristen und Diktatoren. Hunt und sein Team reisen durch die ganze Welt um ihn zu schnappen. Unter anderem durch Deutschland, China und Vatikan führt ihre Reise.

Der Film beginnt sehr nervenaufreibend, man sieht Ethan Hunt samt Freundin gefesselt und bedroht von Owen Devian. Der Zuschauer bekommt gleich die Härte von Devian zu spüren und sieht auch die hervorragende Darstellung von Hoffman. Endlich mal ein Bösewicht im Kino der einen beeindruckt, der einem das Fürchten beibringt. Er wirkt überlegen und seine Art ist recht widerwärtig, arrogant. Selten so einen Fiesling in einem Actionfilm gesehen. Leider bekommt dieser recht wenig Screentime. Er spielt in den wenigen Szenen jedenfalls Tom Cruise an die Wand. Tom Cruise bringt in den Film mehr Emotionen rein als in den Vorgängern, jedoch wirken diese gelegentlich aufgesetzt. Tom Cruise hatte schon einige bessere Auftritte. Der Rest des Casts spielt ok, ist dennoch in jeder Rolle austauschbar.

Die Story wird gelungen mit Rückblenden erzählt, der Zuschauer tappt im Dunkeln und wird auf falsche Fährten geführt. Der Look des Filmes ist sehr schön gelungen, die Atmosphäre ist ziemlich düster ausgefallen und besticht durch nette Details: Beim Licht bilden sich Schlieren, hinzu kommt die abwechslungsreiche Beleuchtung in verschiedenen Farben (Blau, Rot und Grün). Da hat Abrams einen atmosphärischen Look entworfen. Die hektische Kamera ist ganz nett anzusehen, kannte man aber schon aus 24 und die Bourne Identität. Die Schnitte sind gelegentlich echt innovativ, denn sie gehen nahtlos ineinander über und wirken sehr spielerisch. Die Musik untermalt die Szenen eher unauffällige, jedoch ziemlich stillvoll. Es bleibt zwar keine Melodie wirklich im Ohr, aber es ist ein sehr schöner Score. Vor allem die verschiedenen Variationen des Themes wissen zu begeistern, leider taucht es nicht oft vor. Da hätte ich gern mehr von gehört.

Abrams und Cruise haben eine Story mit mehr Tiefgang versprochen und einer persönlichen Note. Jedoch wirkt die Story nicht wirklich handfester als beim 2. Teil, auf dem ersten Blick schon. Aber es ist nur ein Anschein, die guten Ansätze wie der Bösewicht Devian werden zu wenig oder zu schnell abgeschlossen und dafür nehmen sie teils unglaubwürdige, langweilige Actionszenen. Die Actionsequenzen sind langweilig, weil sie mit Logiklöchern aufwarten (Cruise schießt ein Flugzeug ab, kann aber nicht in einen Helikopter schießen, der eine offene Kabine hat). Die Action hat man in vielen Filmen schon besser gesehen. Auch der persönliche Touch mit der Einbindung von Hunts Freundin wirkt eher notgedrungen, erinnert ebenfalls stark an die Serie 24. Das Ende ist ein typisches Happyend und macht den düsteren Eindruck des Filmes kaputt. Lächerlich kann man sogar sagen. Die spannendste Mission im Vatikan ist sehr schön aufgebaut und zeigt, dass man auch ohne Sachen großartig zu sprengen, Spannung sehr gelungen erzeugen kann.

Insgesamt ist Mission: Impossible 3 ein gutes mittelmäßiges Kinoerlebnis, er kommt nicht an den genialen ersten Teil heran. Jedoch ist er besser als der 2. Teil, da der Look schön anzuschauen ist, es einen genialen Bösewicht gibt und die Musik zu wissen überzeugt. Die prise Humor ist ebenfalls erste Sahne. Leider ist das Ende völlig daneben und die Tom Cruise One Man Show nervt, außerdem hätte die Action besser gestaltet sein können. Man kann sagen, dass J.J. Abrams ein guter Einstieg in die Kinoliga gelungen ist – aber nicht mehr oder weniger.

#6 DavidFincherFan

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Geschrieben 27. Mai 2006, 17:29

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1. S3

Dramatisch gesehen ist die so komplex wie keine Season zuvor, alle Charaktere haben einige Dilemma, die sehr viel mitreissender sind als bis dato. Die neuen Charaktere allenvoran Chase reihen sich super ein. Es gibt einige heftig überraschende Wendungen. Es gibt keine Puma Story Augenzwinkern Und Jack war nie zuvor so 'detailliert skizziert. Alle Plots wissen zu überzeugen und ändern sich überraschend schnell und diese sind abwechselungsreich. Die 2. Hälfte ist das Beste, was 24 zu bieten hat. Außerdem ist der Bösewicht ebenbürtigt mit Bauer und erinnert teilweise an ihm. Für mich auch die beste schauspielerische Darstellung von Kiefer Sutherland und Carlos Bernard aller 24 Seasons.

2. S5

Die Musik, die aufgefahren wurde ist sensationell, da können sich sogar Blockbuster eine Scheibe davon abschneiden. Die Season ist ebenfalls von der Handlung dei komplexsteste, dort wurde wieder auf die Wurzel zurückgeführt. Keine 4 Folgen Bedrohungen, sondern ein zentrales Thema. Interessant ist auch wie Jack zurüchgebracht wird. Die Personen der vorherigen Seasons werden weiterhin mit neuen Geschichten erzählt und der Zuschauer erfährt Hintergründe. Der Präsident Plot ist ziemlich stark, ebenfalls die CTU. Die Gegner von Jack sind wieder einmal persönlicher. Leider ist in der Folge 17 bis 22 ein Plot zu oft niedergetretten worden, was die Season ein bisschen kaputt macht.

3. S1

Der Reiz des Neuen und das neue Konzept begeisterten mich von Anfang an. Ausserde mist das die miest geschautes Season von mir (5-mal). Das Ende ist schockierend und wartet mit dem grössten Endspurt auf den eine Serie zu bieten hat.Erfreulich sind die Bösewichte und deren Ausgang. Die noch recht genau Echtzeitbeachtung sollte man als positiv bewerten. Leider ist in der 2. Hälfte ein bisschen die Luft raus.


4. S2

Von den meisten Fans als beste Season gesehen, jedoch nicht von mir. Der Präisdentplot ist sehr gut und man lernt viele Intigen kennen. Sehr schön ist auch die persönliche Storyline mit den Warners. Schön ist ebenfalls die Liebesbeziehung zwischen michelle und Tony. Super ist auch das Duell zwische nNina und Jack, allein das Vverhör geht in die 24 History ein. Weniger erfreulich sind hingegen der Pumaplot und das doch recht enttäuschende Finale.

5. S4

Den defintiv positiven Punkt ist das Finale, was echt geniale ist und recht schwer zu toppen sein wird. Die letzten 6 Folgen sind so genial. Die Rückkehr anderer Akteure sind auch gelungen. Überhaupt wirkt die ganze Location wirkt ziemlich tuer und gut aussehend. Was mir sehr gut gefällt ist die die düsterniss der Kleidungen. Defintiv gelungen. Doch gibt es auch viele Punkte die negativ anzugreiden sind. Die immer wieder auftauchenden 4 Folgen Bedrohungen habe ndas Konzept kaputt gemacht. Es wirkte ziemlich künstlich, da die autore nversucht haben immer grössere Extremen zu brechen, sie es aber teilweise echt ins lächerliche gezogen haben. Des weiteren hat mich geärgert, das die Serie nur noch in eine Actionserie ausgeahtet ist (bis auf Pauls Tod). So einmalige Momente hatte die season einfach nicht.[





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